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31.07.2014
World O’pen Cup 2014 in Travemünde:
130 Teilnehmer bei anspruchsvollen Bedingungen
Der O’pen BIC World Cup 2014 fand in diesem Jahr im Rahmen der Travemünder Woche vom 23. bis 26. Juli statt und wird bleibende Eindrücke bei den Teilnehmern hinterlassen. Aus über 13 Ländern traten 130 Jugendliche unter erschwerten Bedingungen mit oft sehr böigem Wind von über 20 Knoten und Wellen bis zu zwei Meter Höhe bei diesem Wettkampf an. Unabhängig vom Alter kamen alle ins Ziel und beeindruckten viele der Coaches anderer Segelklassen.
Direkt vom ersten Rennen an war ein hohes Niveau vorgegeben: Nordostwind mit fünf Windstärken und eine raue See verlangten den Teilnehmern alles ab. Die Organisatoren entschieden wohlweislich die verschiedenen Altersklassen nacheinander starten zu lassen, was sich im Nachhinein bei zunehmendem Wind ( sechs Windstärken) und zwei Meter Wellengang als richtig erwies.
Unter gleichbleibenden Bedingungen in den darauf folgenden drei Tagen, konnten die O’pen BIC Piloten ihr ganzes Können unter Beweis stellen. Hart am Wind und beim Abreiten der Wellen trotzten die Jollen jedem Widerstand. Lediglich am letzten Renntag wurde der Wind zunehmend schwächer und die Bedingungen moderater.
Die U16-Klasse war die Klasse mit den meisten Teilnehmern. Die Italiener übertrafen sich selbst indem sie von Anfang bis Ende die ersten drei Plätze belegten. Auf den Plätzen 22 und 23 landeten die beiden Deutschen Paula Crayon und Carl Brandys.
In der U13 führte Jack Challands (Australien) ebenfalls von Anfang bis Ende das Feld an, jedoch dicht gefolgt von der kleinen hartnäckigen Japanerin Lisa Nukui. Die besten deutschen O’pen BIC Segler in dieser Klasse waren Magnus Frommen mit Platz 11, gefolgt von Carolina Horlbeck auf Platz 12.
In der neuen U19-Kategorie gab die Spanierin Paula Igual Garcia der Konkurrenz keine Chance und gewann fast alle Rennen vor der Tschechin Veronika Zivna. Die Plätze 6-14 gingen an das deutsche Teilnehmerfeld.
Dieser World O’pen Cup zeigte, wie außergewöhnlich die O’pen BIC Klasse ist. Sie versetzte sowohl die Zuschauer der Travemünder Woche als auch viele erfahrene Segler der anderen Regatten in großes Erstaunen.
Die Italiener überzeugten durch ihre Ausdauer, die Australier und Japaner durch ihre ausgezeichnete Segeltechnik. Ebenfalls auffallend ist das schnelle Wachstum an jungen Racern aus Osteuropa. In den kommenden Jahren werden sicherlich auch die jungen deutschen Segler in den vorderen Rängen mitmischen.
Austragungsland für den nächsten World Cup 2015 wird Australien sein. Bis im nächsten Jahr „down-under“!
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