Finn-Santander 2014 ISAF Sailing World Championships

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21.09.2014
Zwei Top Ten-Platzierungen in Spanien
Segel-Nationalmannschaft sichert bei WM drei Startplätze für Rio 2016

Santander, 21. September 2014 – Nach zehn Tagen gingen heute die Segel-Weltmeisterschaften, die ISAF Sailing World Championships (12. bis 21. September 2014), im nordspanischen Santander zu Ende. Zwei Top Fünf-Platzierung und drei von zehn möglichen Nationenstartplätze für die Olympischen Spielen 2016 wurden gesichert. Als bester deutscher Segler schneidet Philipp Buhl (Sonthofen) im Laser Standard als Vierter ab, bei den Frauen im 49erFX erreichen Victoria Jurczok und Anika Lorenz (Berlin) Rang fünf.

Am letzten Tag der Segel-Weltmeisterschaften springt für die Nationalmannschaft noch ein weiterer Top Ten-Platz heraus. Die WM-Sechsten vom Vorjahr, Victoria Jurczok und Anika Lorenz, werden nach einer fulminanten Aufholjagd mit einem Sieg im Medal-Race Fünfte. Die beiden Berlinerinnen haben sich innerhalb von drei Tagen von Platz 25 auf den fünften Platz vorgekämpft. „Wir sind natürlich richtig happy. Am Ende ist es noch richtig knapp geworden, aber wir konnten uns zum Glück durchsetzen“, so Steuerfrau Victoria Jurczok überglücklich. Ihre Vorschoterin Anika Lorenz ergänzt: „Wir sind froh, das Beste herausgeholt zu haben, weil wir dann doch aufgeregt waren.“

Mit diesem Ergebnis sichern Jurczok/Lorenz gleichzeitig einen deutschen Nationenstartplatz für Rio 2016. Das gelang ebenfalls Lasersegler Philipp Buhl mit seinem vierten Platz und Surfer Toni Wilhelm (Dogern) als Zwölfter. Der Olympiavierte aus London verbaute sich seine Medaillenchance durch, wie er sagt, „die größte Blödheit seiner Sportlerkarriere“, indem er sein Surfbrett mit dem eines Konkurrenten verwechselte und somit keine Chance mehr auf eine Top Ten-Platzierung hatte.

Die Bilanz dieser Saison lässt erkennen, dass die deutschen Seglerinnen und Segler nach jetzigem Stand nur in fünf Klassen realistische Medaillenchancen für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro aufweisen können. Auch wenn bei den Weltmeisterschaften keine deutsche Medaille heraussprang, so hat das Audi Sailing Team Germany in den Klassen Laser Standard (Einhand Männer), den beiden Skiff-Klassen 49er (Zweihand Männer) und 49erFX (Zweihand Frauen) und der RS:X-Surfklasse der Männer sowie in der paralympischen 2.4mR-Klasse potenzielle Chancen auf Edelmetall.
„Die WM hat gezeigt, wo wir stehen und wo dringender Handlungsbedarf ist“, zieht Oliver Schwall, STG-Geschäftsführer, als Fazit. „Die Aufgabe besteht nunmehr darin, die Top-Kandidaten für Olympia 2016 zu identifizieren, ihre Stärken und Schwächen zu analysieren und dafür zu sorgen, dass sie perfekte Rahmenbedingungen für ihren Weg nach Rio bekommen. Das STG wird alles daran setzen, einen relevanten Beitrag dafür beizusteuern.“

Weitere Informationen zur „Road to Rio“ der deutschen Segler unter: http://rio.sailing-team-germany.de

Sailing Team Germany Sophie-Karolin Wehner Mobil: +49 176 617 351 87 E-Mail: k.wehner@sailing-team-germany.de Web: www.sailing-team-germany.de


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