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GIRAGLIA ROLEX CUP 2014
SANREMO, ITA - SAINT-TROPEZ, FRA - MONTE-CARLO, MON - June 13 - 21, 2014
18. Juni 2014
„Esimit Europa 2“ führt das Feld zum Giraglia-Felsen an

Mit einem Traumstart setzte sich die 30,5 Meter lange Maxiyacht „Esimit Europa 2“ unter ihrem Penzberger Skipper Jochen Schümann am Mittwochmittag (18. Juni) beim Giraglia Rolex Cup sofort an die Spitze des 213 Yachten großen Felds mit starker internationaler Beteiligung. Die 62. Auflage der traditionsreichen Hochseeregatta führt über 242 Seemeilen von St. Tropez/Frankreich nach Monte Carlo, wo am Sonnabend (21. Juni) mit einem Großaufgebot an Prominenz das neue Clubhaus des mitveranstaltenden Yacht Club von Monaco eröffnet wird. „Wir wollen vor unserer Heimat unbedingt als Erste über die Ziellinie segeln, denn wir sind sehr stolz, für diesen Club anzutreten“, sagte Eigner Igor Simcic vor dem Rennen. Mit an Bord ist neben Navigator Boris Herrmann (Hamburg) und Vorschiffsmann Michael Müller (Kiel) auch der Sohn des Fürstentums, Monegasse Pierre Casiraghi.

„Das ist ein phantastische Gelegenheit für mich, auf einem der schnellsten Boote der Welt mit zu segeln“, sagte Casiraghi vor dem Ablegen, „ich bin sehr gespannt und freue mich darauf.“ Der Sohn von Prinzessin Caroline von Monaco übernahm vor dem Start auch mal das Steuer. In einer Crew mit Herrmann zusammen hat er sogar schon eine Atlantiküberquerung gesegelt.

Die „Esimit Europa 2“ setzte sich sofort nach dem Start mit gutem Winddruck von der rechten Seite ab und ging in Führung. Allerdings war die Brise schon zu dem Zeitpunkt instabil mit einigen Drehern und wechselnder Stärke. „Nach 30 Seemeilen haben wird jetzt die letzte Bahnmarke vor dem Felsen passiert und den Kurs auf Giraglia abgesteckt“, berichtete Boris Herrmann knapp zweieinhalb Stunden nach dem Start, „wir dürften ihn zum Sonnenaufgang runden.“

Angesichts der vorhergesagten leichten Winde rechnet Jochen Schümann nicht mit einen neuen Streckenrekord, den er selbst mit der „Esimit Europa 2“ in 2010 aufgestellt hatte. „Die Rahmenbedingungen stimmen dafür nicht“, so der dreimalige Olympiasieger, „wir werden statt einer Rekordjagd aufpassen müssen, dass wir nirgendwo im Flautenloch hängenbleiben. Da jedoch alle damit zu kämpfen haben, sollten wir es als potentiell schnellstes Schiff von allen auch als Erste nach Hause schaffen.“ Es wäre der 30. Sieg nach gesegelter Zeit in Folge bei 30 Starts.

Vor zwei Jahren hatte die Hochseeyacht als Botschafterin für die Einheit Europas nur 14 Stunden, 56 Minuten und 16 Sekunden gebraucht und die bis dahin bestehende Rekordzeit um mehr als drei Stunden pulverisiert. Dieses Jahr rechnet Boris Herrmann mit einem späteren Zieleinlauf am Donnerstagabend (19. Juni).

Der Rennverlauf mit den Positionen der Teilnehmeryachten auf der Strecke ist live per Tracker zu verfolgen unter: http://www.sgstracking.com/live/giraglia2014.php

Weitere Informationen zum Giraglia Rolex Cup und ein Video vom Streckenrekord in 2012 stehen im Internet unter: http://www.esimit.com/season-2014/giraglia-rolex-cup-2014/

Andreas Kling
www.esimit.com


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