Middle Sea Race 2014

VALLETTA, MALTA - October 18 - 25, 2014
www.rolexmiddlesearace.com - Übersicht

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19. Oktober 2014
„Esimit Europa 2“ führt Rolex Middle Sea Race an

24 Stunden nach dem Start des 35. Rolex Middle Sea Race in Malta führte die Maxiyacht „Esimit Europa 2“ unter ihrem Penzberger Skipper Jochen Schümann das Feld der 122 Hochseesegelyachten aus 24 Nationen am Sonntagvormittag (19. Oktober) an. Leichte und drehende Winde forderten von den Crews bereits in der ersten Nacht auf See höchste Konzentration, um bei dem 608-Seemeilen-Klassiker nicht frühzeitig in einem Flautenloch hängen zu bleiben.

Mit dem Sonnenaufgang passierte die 30,5 Meter lange „Esimit Europa 2“ als Erste die für starke Strömungen bekannte Straße von Messina, die Sizilien vom Festland Italiens trennt. Um kurz nach acht Uhr morgens zeigte das Speedometer allerdings nur noch eine Geschwindigkeit von 4,2 Knoten an. Der Wind war fast ganz eingeschlafen. „Nördlich von Sizilien wird es besonders trickreich“, hatte Navigator Tom Addis prophezeit und sollte offenbar Recht behalten. Nach einem neuen Streckenrekord sieht es jedenfalls nicht aus.

„Wir rechnen bei anhaltend schwacher Brise mit rund dreieinhalb Tagen auf See“, erklärte Schümann, „und dabei lauern jeden Menge Fallen.“ Ziel des Teams bleibe unverändert, als Erster wieder nach Malta zurückzukehren. Es wäre der vierte Sieg beim Rolex Middle Sea Race nach gesegelter Zeit und der bereits der 35. in ununterbrochener Folge. Schümann: „Die Mini-Maxis werden uns aber auf den Fersen bleiben und haben den Vorteil, dass wir ihnen zwei bis vier Stunden voraus durch das neue Trackingsystem als idealer Windanzeiger dienen.“

Nach einen spektakulären Start im Grand Harbour von Maltas Hauptstadt Valletta, den tausende Zuschauer von den Terrassen der umliegenden Forts verfolgten, übernahm die „Esimit Europa 2“ schnell die Führung. Auf ihrem Kurs durchs Mittelmeer, der sowohl landschaftlich als auch nautisch als absoluter Leckerbissen gilt, passieren die Teilnehmer den aktiven Vulkan Stromboli, die Ägadischen Inseln sowie Pantelleria und Lampedusa.

Sowohl für den neuen Steuermann der „Esimit Europa 2“, den Berliner Starbootcrack Robert Stanjek, als auch den Rest der Mannschaft ist das Rolex Middle Sea Race Saisonabschluss und -höhepunkt zugleich. „Ich will sportlich an den Hattrick von 2010 bis 2012 anknüpfen und das Pech des Teams vom Vorjahr vergessen machen“, so Stanjek, „freue mich aber auch auf das Erlebnis an sich.“ 2013 war der „Esimit Europa 2“ auf dem Weg nach Malta der Mast gebrochen, was einen Start unmöglich gemacht hatte.

Auch dieses Jahr stand zunächst unter unglücklichen Vorzeichen. Bei der Medot Sailing Trophy von Trieste nach Valletta hatte die „Esimit Europa 2“ eine Saling gebrochen und musste den Rekordversuch auf dieser Überführungsstrecke aufgeben. Das Problem am Rigg konnte aber in Nachtarbeit noch rechtzeitig behoben werden. In Trieste hatte die „Esimit Europa 2“ zuvor in einem nervenaufreibenden Flautenrennen hauchdünn die legendäre Barcolana gewonnen, die größte Regatta der Welt mit einem einzelnen Massenstart.

Honorarfreie Pressefotos sind hier zu finden: http://ftp.esimit.com/webftp/data/public/a2a577.php

Der Rennverlauf mit den Positionen der Teilnehmeryachten auf der Strecke ist live per Tracker zu verfolgen unter: http://www.rolexmiddlesearace.com/tracker/#pt

Weitere Informationen zum Esimit-Projekt beim Rolex Middle Sea Race stehen im Internet unter: http://www.esimit.com/season-2014/rolex-middle-sea-race-2014/

Weitere Informationen: Andreas Kling
www.esimit.com

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