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2014 International Star Class Eastern Hemisphere Championship
Brunnen, 10.-13.August 2014 - Übersicht
www.swiss-star-class.ch/em-brunnen-2014
Brunnen (Switzerland), 11-08-2014
Star Sailors League
Von 0 bis 60 Knoten Wind:
Ein denkwürdiger Start der EHC 2014
Negri/Lambertenghi in Führung
Video vom Start
War schon der erste Wettkampftag der 2014 International Star Class Eastern Hemisphere Championship am Sonntag ein langer Tag voll nicht erfüllter Hoffnungen, gestaltete sich auch Tag 2 schwierig. Der Montag war gekennzeichnet durch wechselhaftes Wetter mit viel Regen, wenig stabilem Wind und drehenden Windrichtungen. Trotz der schwierigen Bedingungen befindet sich die 2014 Star Easterns mit drei von vorgesehenen sieben Wettfahrten nun aber wieder im Zeitplan.
Der zweite Wettfahrttag kam am Montag nur langsam in Gang. Das eigentlich für 11 Uhr vorgesehen Vorbereitungssignal für den ersten Start musste verschoben werden. Ein Sturm mit Regen fegte zu diesem Zeitpunkt über den Rennkurs im Gersauer Becken. Der Wind wehte dann später stabil mit acht bis zehn Knoten und das erste Rennen konnte um 11.45 Uhr gestartet werden.
Am ersten Wettfahrttag dominierte die italienische Crew Diego Negri und Sergio Lambertenghi (ITA 8491). Das erste Rennen beendeten die beiden als Sechste, legten anschließend aber zwei Siege hin, was Platz eins in der Gesamtwertung bedeutete. Ihnen folgen im Klassement George Szabo mit Vorschoter Serge Pulfer (USA 8320) vor Emilios Papathanasioum und Vorschoter Antonis Tsotras (GRE 8434), Hubert Merkelbach mit Gerrit Bartel (GER 8450) und Christoph Burger mit Renato Marazzi (SUI 8274).
Die Wettfahrtleitung stand am Montag auch vor der Herausforderung, die maximal mögliche Anzahl von Rennen zu starten, um noch im Zeitplan bleiben zu können. Dies erwies sich als keine leichte Aufgabe. Das erste Rennen wurde auf Bahn 2 (Gersauer Becken) gestartet, weil dort der stetigere Wind erwartet wurde. Am Nachmittag, nach einiger Wartezeit mit starkem Regen, zog die Flotte dann zur Hauptbahn um, die nach Süden auf den Kanton Uri zeigt.
In der ersten Wettfahrt erwiesen sich die Bedingungen tatsächlich als sehr wechselhaft. Das amerikanische Team Szabo/Pulfer ging rasch in Führung und verteidigte diese bis zum ersten Tor, gefolgt von Pascolato/Boening (BRA 8390) Papathansiou/Tsotras (GRE 8434) und dem Schweizer Team Burger/Marazzi. Die Griechen kämpften sich anschließend auf der Kreuz an die Spitze vor. In der Schlussphase verhungerte das Athener Duo aber in einem Windloch, Burger und Marazzi gelang es in vorbildlicher Manier vorbeizuziehen und das Rennen für sich zu entscheiden. Auch Szabo und Pulfer konnten die Wettfahrt noch vor den Griechen beenden.
Der anschließende Transfer zwischen den beiden Bahnen Gersauer Becken und Urner See dauerte eine Stunde. Trotz des nicht nachlassenden Regens stabilisierten sich die Bedingungen. Wegen eines Rückrufs des gesamten Feldes konnte aber auch Rennen 2 nicht wie geplant gestartet werden. Nach dem zweiten Startversuch unter der Black-Flag-Regel konnten sich Papathansiou und Negri, die beide nahe des Startschiffs über die Linie segelten, ebenso wie der mehr in der Mitte angreifende Amerikaner Szabo zunächst vorne positionieren. Schnell war klar, dass die Backbordseite bevorteilt war. Obwohl sie sich steuerbord vom Feld positionierten, gelang es Negri und Lambertenghi, ihre Führung zu verteidigen und als erste die Bahnmarke 1 zu passieren. Die Wettfahrtleitung, die im ersten Rennen schon Negri bestraft hatte, griff auch in die zweite Wettfahrt ein und bestrafte Papathanasiou wegen Pumpens. Er fiel dadurch drei Ränge zurück hinter Szabo/Pulfer (USA 8320), Burger/Marazzi (SUI 8274) und den Deutschen Philipp Rotermund. Mit Vorschoter Nils Hollweg. Zu diesem Zeitpunkt schien das Rennen entschieden. Wenig später konnte sich aber Negri/Lambertenghi (ITA 8491) absetzen und Szabo/Pulfer zehn Bootslängen abnehmen. Der Amerikaner konnte die Verfolger anschließend auf Distanz halten. Die Schweizer Burger(Marazzi rückten auf Rang 3 vor und schafften später auch den Sprung auf das Podest.
Das dritte und letzte Rennen des Tages war dann noch unvorhersehbarer und abwechslungsreicher. Ein Dreher nach links in der ersten Phase der ersten Kreuz bevorteilte eine Gruppe von vier Booten, die sich dank einer riskanten Strategie vom Rest der Flotte absetzen konnten. Das Schweizer Team Boris Kulpe mit Vorschoter Ronald Roeseler (SUI 7947) musste allerdings einen hohen Preis zahlen. Dennoch konnte diese Schweizer Mannschaft sich darüber freuen, die erste und zweite Bahnmarke vor dem gesamten Feld passiert zu haben. Ein denkwürdiger Tag wurde es auch für Marc Trinquart und Vorschoter Christian Meylan (SUI 8316), die an der ersten Luvtonne hinter Negri/Lambertenghi (ITA 8491) auf Platz drei lagen. Auch die Deutschen Hubert Rauch und Kilian Weise (GER 8416) konnten sich zu diesem Zeitpunkt über eine gute Platzierung vor den griechischen Favoriten Papathanasiou/Tsotras (GRE 8334) freuen konnten.
Am morgigen Dienstag sollen die Wettfahrten um 11 Uhr beginnen. Bis zu drei Rennen können ausgetragen werden. Der Silver Star der 2014 International Star Class Eastern Hemisphere Championship kann nur verliehen werden, wenn mindestens vier Wettfahrten ausgetragen wurden. Wenn mindestens fünf Rennen beendet wurden, darf jedes Team sein schlechtestes Ergebnis streichen.
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