Star Sailors League 2014

www.starsailors.com - Übersicht


Nassau (Bahamas), 03-11-2014 Fredrik Loof , Goldmedaillengewinner von London 2012, kehrt für die SSL Finals in das Starboot zurück

Fredrik Loof genießt in Schweden das gleiche Ansehen wie Robert Scheidt oder Torben Grael in Brasilien. Für das zweite Finale der Star Sailors League in Nassau auf den Bahamas ist er bestens gerüstet.

Angesichts des Klassefelds scheint es völlig offen, wer die SSL Finals in diesem Jahr gewinnen wird. Einige Rückkehrer sind im Feld, die im Vorjahr teilgenommen haben. Andere waren das letzte Mal in Weymouth dabei, einige haben noch nie zusammen an Rennen teilgenommen. Die Finals dürften also wieder auf eine Schlacht hinauslaufen zwischen Champions, die eine erfolgreiche Vergangenheit vorweisen können, aber auch aktuell ganz vorne mitsegeln, oft in anderen Klassen als dem Starboot.

Vor seinem Debüt im Starboot, das vielen als die feinste und technisch anspruchvollste Klasse gilt, hatte Loof schon im Finn eine außerordentliche Karriere hingelegt – wie übrigens auch Xavier Rohart und andere Segler seiner Generation. Zu ihnen gehört auch Bruno Prada, der in den vergangenen beiden Jahren in diese Klasse zurückgekehrt ist. Und natürlich weitere Kandidaten für das SSL-Finale 2014 wie Jorge Zarif, der Weltmeister von 2013, und der amtierende Weltmeister Giles Scott. Loof gehört mit drei Weltmeisterschaften (Talinn 1994, Gdansk 1997 und Melbourne 1999), zwei zweiten und einem dritten Platz sowie der Bronzemedaille in Sydney 2000 ebenfalls zu den ganz großen Finn-Seglern.

Nach seinen herausragenden Ergebnissen im Finn und den Olympischen Spielen von Sydney wechselte Loof in das größere Starboot. Auch dort segelte er von Beginn an vorne mit. Zwei Gold Stars (für Weltmeisterschaften) in Medemblik 2001 und in Gaeta 2001 stehen zu Buche. Dazu sechs Silver Stars für drei EM-Siege in Skodstrup 2001, Genua 2002 und Girona 2004, zwei Eastern Hemisphere Championships (Neapel 2006 und Hamburg 2010) und eine Western Hemisphere Championship in 2007. Bei Olympia explodierten seine Leistungen: in Griechenland wurde er 2004 noch Zwölfter, in China gewann er 2008 dann schon Bronze, und in London holt er 2012 schließlich Gold.

Nach so vielen Erfolgen schien Loof wie andere vor ihm dieses Kapitel beenden zu wollen. Dann kam das erste Star Sailors League-Finale. Außer Loof und einigen wenigen anderen waren alle großen Namen dabei. Die Formel des Events war innovativ: kurze, spannende Rennen und viel Adrenalin gleich ab der Startlinie. Die Segler müssen bis zum letzten Rennen auf Sieg segeln und können sich nicht auf erreichten Erfolgen ausruhen oder konservativ segeln. Dafür lohnt sich der Aufwand aber auch: Der Sieger wird mit 4000 Punkten belohnt, und diese zählen bereits für die Qualifikation für die nächsten Events. Zudem gibt es ein eindrucksvolles Preisgeld in Höhe von 200.000 Dollar. Unbezahlbar ist natürlich der Ruhm, eine der stärksten Flotten aller Zeiten geschlagen zu haben. Eine Flotte, die sich Anfang Dezember in Nassau versammelt.

Communication Manager Alex D'Agosta Ph: +41.789275045 Email: alex.dagosta@starsailors.com

Pictures: © SSL/Carlo Borlenghi


Copyright © 1996-2016 - SEGEL.DE
Segeln blindes gif