Star Sailors League 2014

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Nassau (Bahamas), 17 November 2014
Neuseeländer Josh Junior debütiert bei den Star Sailors League Finals 2014
dank des Nassau Yacht Clubs im Starboot

Laser, Finn und schließlich Starboot – das ist der logische Werdegang vieler Segler, den jetzt auch Josh Junior mit seiner Teilnahme an den Star Sailors League Finals 2014 in der ersten Dezemberwoche auf den Bahamas einschlägt. Joseph Josch Junior, wie er eigentlich heißt, besitzt nicht nur einen einprägsamen Name mit einer Rekordzahl von J-s als Initialen. Er gilt auch als warmherziger, intelligenter und offener Charakter, der zugleich sehr freundlich und extrem wettkampforientiert ist.

Josh Junior lernte das Segeln im Worser Bay Boating Club in Wellington, Neuseeland, inspiriert von der Segelleidenschaft seines Vaters. Er begann zunächst im Optimisten und im 420er und wechselte dann in den Laser. In dieser Klasse gewann er 2007 – seinem letzten Schuljahr – die Silbermedaille bei den ISAF Youth Sailing Worlds Championships. Seit 2008 reist er von Kontinent zu Kontinent und verbindet dabei Studium, Arbeit und Training. Bei den Laser-Weltmeisterschaften 2009 in Kanada, zu denen er auf eigene Kosten anreiste, wurde er Elfter. Im darauffolgenden Jahr 2010 begann die harte Arbeit dann sich auszuzahlen. Bei der WM in Großbritannien wurde er Sechster, in der Rangliste erreichte er Platz zwei. Dennoch verpasste er leider die Qualifikation für Olympia. Seit 2012 konzentriert sich Josh Junior auf die Ausbildung des Segelnachwuchses und wirbt für seine Heimatstadt mit dem Wellington Spirit Sailing Team. In dieser Zeit wechselte er auch in den Finn und erzielte gleich beachtliche Ergebnisse, wie Platz neun bei der WM 2013 und den fünften Platz (als bester Nicht-Europäer) bei der WM in diesem Jahr hinter einigen Klassenexperten und alten wie neuen Gesichtern der Star Sailors League. Josh Junior holte auch einen eindrucksvollen Sieg beim WM-Testevent in Santander 2013.

Zitate von Josh Junior: „Ich kann auf eine großartige Saison im Finn zurückblicken. Der fünfte Platz bei der WM war wirklich cool. Ich bin noch nie im Starboot gesegelt, und ich freue mich auf die neue, aufregende Herausforderung. Die Bahamas sind natürlich auch nicht gerade schlecht. Es wird sicherlich toll, gegen einige der berühmtesten Segler der Welt anzutreten. Torben Grael und Robert Scheidt haben Großes geleistet, ich bewundere beide sehr. Die Vorfreude, gegen sie Rennen zu fahren, ist einfach unglaublich groß.“


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