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Regatta Deutschland 2015

Übersicht
28.08.2015
LJM 2015 - Segelnachwuchs auf Höchstniveau

Mit den zu Ende gehenden Sommerferien in Schleswig-Holstein nehmen die besten Nachwuchssegler des Landes und aus ganz Deutschland noch einmal Fahrt auf. Zu den Landesjugendmeisterschaften in zehn Klassen, die allesamt mit Mädchen und Jungs besetzt sind, werden am Wochenende über 300 Segler im Olympiazentrum in Schilksee erwartet. Sie werden am Sonnabend ab 12 Uhr ein wahres Feuerwerk an Wettfahrten starten. Denn bis zu sechs Rennen (bei den 29ern sogar bis zu zehn Rennen) sind bis Sonntagnachmittag je Klasse geplant, so dass die Wettfahrtleiter vom Kieler Yacht-Club und TSV Schilksee im besten Falle 64 Wettfahrten über die Bahn bringen werden.

Die gemeinsamen Meisterschaften der Jugendklassen sind Jahr für Jahr ein Höhepunkt für den Nachwuchs. Denn hier kommen alle zusammen: diejenigen, die bereits bei internationalen Meisterschaften Erfahrungen gesammelt haben, und diejenigen, die sich das erste Mal auf die große Regattabühne wagen. Neben dem sportlichen Wettstreit steht dabei auch die Geselligkeit im Mittelpunkt, denn der Zeltplatz beim Olympiahafen wird zum Treffpunkt, und am Sonnabendabend sorgt eine Disko für Stimmung unter der Sportlern.

Die Jüngsten im Feld der zehn Klassen stellen das größte Feld. 50 Optimisten der B-Klasse wollen bei dem Regatta-Ereignis dabei sein. Die schon erfahrenen Segler der A-Klasse bescheiden sich dagegen mit einem Starterfeld von 17 Akteuren.
Foto: Lukas Meuser (hochauflösendes Foto)
Eine starke Premiere auf Ebene der LJM feiern die O'pen Bic. Die junge Klasse, die erst seit kurzem den offiziellen Status als DSV-Jugendklasse hat, schickt gleich eine Flotte von 22 Seglern ins Rennen – und die warten mit hohem Niveau und Internationalität auf. Die Favoritenrolle haben die beiden Duisburger Brüder Magnus und Lennart Frohmann inne. Sie segelten im Juli bei der Europameisterschaft auf dem Gardasee zu Gold und Silber in der Altersklasse U13. Unter anderem müssen sie sich mit den Brüdern Leonardo und Vittorio Bonanno auseinandersetzen. Die beiden tragen das italienische Nationalitätenzeichen im Segel, starten allerdings für den Hamburger SC.

In den weiteren Einmann-Klassen sind vor allem in den beiden Laser-Klassen harte Wettkämpfe zu erwarten. Während die Europes nur ein schmales Feld von sechs Startern aufstellen, sind die Laser 4.7 mit 16 Seglern und die Laser Radial mit 26 vertreten. Und in beiden Klassen sind diverse Starter am Start, die erst im August bei der WM in Medemblik/Niederlande ihre Wettkampfhärte getestet haben.
Das gilt auch für die 29er. Die traditionell in Kiel starke Skiff- Nachwuchsklasse ist mit 26 Duos dabei, und die Favoritenrolle haben die Handvoll KYC-Crews inne, die unlängst bei der WM in Wales gesegelt sind.

Höchstes deutsches Niveau bringen auch die 420er nach Kiel. 35 Crews wollen in der Landeshauptstadt wichtige Punkte für die deutsche Rangliste sammeln. Für die Teams aus Schleswig-Holstein wird es allerdings schwer, sich im Vorderfeld zu platzieren. Dagegen stehen die SH-Segler bei den Piraten in der Favoritenrolle. Die besten Teams in dieser traditionellen Klasse (15 gemeldete Boote) kommen seit Jahren von der Elbe. Etwas gemäßigter geht es dagegen bei den zehn Teenys zu. Hier kommen vor allem sehr junge Segler zum Einsatz.
Foto: Lukas Meuser (hochauflösendes Foto)
Die Wettervorhersagen versprechen ein heißes Regatta-Wochenende in Kiel, das mit den letzten Starts am Sonntag um 14 Uhr seinen Höhepunkt findet, bevor dann die besten Segler des Landes ermittelt sind und bei der Siegerehrung ihre Preise entgegen nehmen.

Ralf Abratis SVG Service Verlag GmbH & Co. KG
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