Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft 2015

Ammersee, 25.-31.Juli 2015
www.asc-utting.de - Übersicht
Utting, 26. Juli 2015
IDJüM Optimist vom 25. bis 31. Juli 2015
Opti-Meisterschaft auf dem Ammersee ist eröffnet
218 Nachwuchssegler sind startklar

Die Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft im Optimist-Dinghy steht in den Startlöchern. Am Sonntagvormittag wurde die Meisterschaft mit dem Einmarsch ins Clubgelände des ausrichtenden Augsburger Segler-Club (ASC) in Utting am Ammersee eröffnet.

Unter strahlend blauem Himmel wurden die über 200 jungen Segler und mindestens ebenso viele Betreuer und Trainer vom ASC-Vorsitzenden Max-Christoph Trimolt und Uttings Bürgermeister Joseph Lutzenberger begrüßt. Nach vielen Jahren findet wieder eine Opti-Meisterschaft in Süddeutschland statt. „Der Süden wird vom Norden oft seiner dürftigen Winde wegen abgekanzelt. Aber wir versuchen, dagegen zu halten“, kündigte Trimolt an. „Die Vorhersage sieht sehr gut aus – und in den vergangenen Tagen war es schon sehr heftig“, ging er auf die bis zu sieben Windstärken ein, die am Samstag bliesen und auch am Montag wehen sollen. Trimolt dankte dem ehrenamtlichen Organisations-Team um Wolfgang Steuerer, das seit Monaten mit dem Großereignis beschäftigt war, zahlreichen Sponsoren und auch der Gemeinde Utting, dass eine Wiese neben dem ASC-Gelände als Campingplatz genutzt werden darf.
„Ein bisserl Weiß geht dem bayerischen Himmel noch ab“, strahlte auch Uttings Bürgermeister Lutzenberger. Er hatte sich am Samstag schon über die Trainingsleistungen ein Bild gemacht und sprach von einer „reifen Leistung“, die er da auf dem Wasser gesehen habe. Für die Stadt Augsburg sprach Stadtrat Leo Dietz dem ausrichtenden Augsburger Segler-Club höchsten Respekt aus und wünschte „eine gute, windige Woche mit viel Sonnenschein“.
„Das ist in Bayern immer so“, witzelte Joerg von Hoermann, Präsident des Bayerischen Segler-Verbandes. „Opti-Segler sind fair“, ist er überzeugt und versprach dem Schiedsgericht, dass sie sich in dieser Woche eher ihren Schafkopfkarten widmen könnten. Christiane de Nijs, Vorsitzende der Deutschen Optimisten-Klassenvereinigung DODV, hisste dann zu den Klängen der Bayernhymne – gespielt von der Blaskapelle Utting – eine neue Klassenflagge. „Es war gut, hier anzukommen“, ist sie mit dem Auftakt für die größte deutsche Meisterschaft im Segeln zufrieden. Ins gleiche Horn stieß Timo Hass, Jugendobmann des Deutschen Segler-Verbandes. „Es ist nicht leicht, geeignete Ausrichter für eine Optimisten-Meisterschaft zu finden“, sprach er die Dimension der Veranstaltung an. Umso beeindruckender ist es, dass am Takelmast die Flaggen von zwölf Gastländern wehen – von Kanada über Indien bis Tansania! „Es ist nicht normal, dass so viele internationale Teilnehmer zu einer Opti-Meisterschaft kommen. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, freute sich Hass, der als Vizepräsident des Bayerischen Segler-Verbands in Utting fast ein Heimspiel hat.

Nach der Begrüßung zogen die Segler Fahnen schwenkend und in ihren Team-Shirts in die Bootshalle des ASC ein. Am Nachmittag machten sich dann rund 400 Segler und Betreuer nach Kaltenberg zu den Ritterspielen auf. Gesegelt wird von Montag bis zum Freitag, 31. Juli, auf dem Ammersee vor Utting in drei Gruppen. Den ersten Startschuss will Wettfahrtleiter Dr. Stefan Dömök um acht Uhr abfeuern.

Für die ersten beiden Tage wird reichlich Wind erwartet. Doch damit können die jungen Segler umgehen, schließlich sind sie die besten dieser Klasse.
Weitere Informationen, Ergebnisse und Fotos unter www.asc-utting.de
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