Young Europeans Sailing

Kiel, 22.-25.Mai 2015
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23.05.2015
YES-Auftakt: Sonne und genügend Wind

Auftakt mit Sonne und schwachem Wind. Die Kieler Woche des Nachwuchses begann am Samstag, 23. Mai, mit zwei Beaufort Windstärke zurückhaltend, dennoch konnten auf den fünf Bahnen insgesamt 43 Wettfahrten gesegelt werden. Rund 600 Jugendliche aus sechs Nationen wetteifern noch bis Pfingstmontag um die zehn Titel bei den Young Europeans Sailing (YES) vor Kiel-Schilksee.
Am Start sind sechs Crews aus der Jugend- und vier aus der Jüngsten-Nationalmannschaft sowie Ausnahmesegler Philipp Buhl (Sonthofen) aus der Elite-Mannschaft des Audi Sailing Team Germany. Der dreifache Kieler-Woche-Sieger im Laser Standard hat seine Qualifikation für die Pre-Olympics in Rio de Janeiro bereits erreicht und kann damit die EUROSAF-Regatta in Medemblik (Niederlande) über Pfingsten auslassen. „Ich möchte einmal vier Wochen weniger reisen und nutze die YES-Regatten, um in die Trainingseinheiten auf meinem Heimatrevier Kiel einige Wettfahrten einzustreuen“, so der 25-jährige Wahl-Kieler, dessen nächstes großes Ziel die WM in Kingston/Kanada ist. Da die WM vom 29. Juni bis 7. Juli zeitlich mit der Kieler Woche (20. bis 28. Juni) kollidiert, wird der WM-Dritte des Vorjahres bei der Kieler Woche nur begrenzt auftreten. „Ich bin bis Mittwoch vor Ort, und vielleicht schaffe ich es auch, am Montag und Dienstag mitzusegeln, aber mehr geht nicht“, so Buhl, der im Vorjahr seinen Kieler-Woche-Hattrick perfekt gemacht hatte.

Über Pfingsten trifft Buhl auf 32 Konkurrenten. Doch schon in den ersten beiden Rennen machte der ehemalige Europameister klar, dass er die Nummer Eins ist und gewann zweimal souverän.
In der olympischen Frauen-Einhandklasse Laser Radial vertreten Anna Anderssohn (Rostock), Jara Seide (Strorkow/beide Jugend-) und Laura Schew (Altenholz/Jüngsten-Nationalmannschaft) die Farben des Audi Nationalteams.
Mit über 50 Skiffs ist die 29er-Flotte bei der YES gewohnt stark vertreten. In dieser Klasse ist Kiel seit Jahren die deutsche Hochburg. Doch einen Kieler Alleingang wird es nicht geben. Denn einen Platz auf dem Podium peilen auch Umsteiger Gwendal Lamay und sein Vorschoter Luke Willim (NRV/KYC) an.

In diesem Jahr sitzen zwei Vorjahressieger zusammen, die im Vorjahr in verschiedenen Bootsklassen antraten. Lamay steuerte im letzten Jahr noch seinen 420er auf Patz eins. Jetzt greift der gebürtige Schweizer und jetziges Mitglied der deutschen Jugend-Nationalmannschaft mit seinem Vorschoter Willim auf dem Skiff an. Willim gewann 2014 die YES im Skiff als Vorschoter von Jacob Clasen. Der Auftakt lief ganz nach Wunsch. Mit den Plätzen eins, eins und drei führte das Duo nach drei Wettfahrten. Doch zum Feiern war es um 18 Uhr noch zu früh. Denn während die übrigen Klassen nach drei Wettfahrten in den Hafen durften, traten die 29er noch zu zwei weiteren Wettfahrten an.

Mit Manuel Wunderle/Felix Wieland (MYC/Starnberg) und Adrien-Paul Farien/Mirco Klösel (KYC/Bordesholm) sind zwei weitere Crews aus dem Jugend-Nationalteam am Start und werden vorn erwartet.
Eine Crew fehlt beim Kampf um die Podiumsplätze. Alica Stuhlemmer und Safia Schumann (KYC/beide 16) aus der Jugend-Nationalmannschaft sitzen seit wenigen Wochen nicht mehr in einem Skiff. Die Kieler Leichtwindspezialisten haben sich getrennt. So überbrückt Alica das Pfingstwochenende im Laser 4.7 die Zeit ohne Vorschoterin.
YES-Organisationsleiter Jobst Richter freut sich über den Andrang in diesem Jahr. „Wir haben überall konstante Zahlen und Zuwächse, allein die 420er fehlen uns in diesem Jahr“, so Richter. Die 420er sind seit Jahren die stärkste Klasse zur YES gewesen, doch in diesem Jahr findet parallel die IDM der Nachwuchsjolle in Ribnitz-Damgarten statt. „Da müssen wir bessere Absprachen mit den Klassenvereinigungen und dem DSV treffen. Pfingsten ist traditionell der Termin für die Nachwuchsklassen in Deutschland“, so Richer weiter.

Dank dieser Konzentration auf die Großen von morgen kann der Nachwuchs das Kieler-Woche-Revier und das mögliche Olympiarevier von 2024 oder 2028 unter Regattabedingungen kennenlernen. Und vielleicht trägt sich der oder die eine oder andere in naher Zukunft in die Liste der Kieler-Woche-Sieger ein.
Dank der boot Düsseldorf wurde im Hafenvorfeld des Olympiazentrums wieder die beliebte Skimboardbahn aufgebaut, auf der Groß und Klein ihre sportliche Geschicklichkeit unter Beweis stellen können.
Auf einer bunten Meile laden zahlreiche gastronomische Betriebe zum kulinarischen Zwischenstopp ein, und Aussteller wie Elkline, Surfshop Secret Spot, Intersport Knudsen und Aquamarin Segelsport locken mit angesagtem Outfit.
Bereits seit vier Jahren ist die Müllverbrennung Kiel GmbH & Co. KG (MVK) Sponsor der Nachwuchssegelveranstaltung. Zudem unterstützt die MVK die Jugendnachwuchssegler des Kieler Yacht-Clubs seit 2012, um die Trainingsbedingungen für die Olympiateilnehmer von morgen zu optimieren.

Die Ch!ll-Out-Zone in der Vaasahalle ist seit Jahren fester Bestandteil der YES. Hier werden am Samstag und Sonntag nach dem Essen auch die Bilder des jeweiligen Segeltages präsentiert.
Bis Pfingstmontag gehört Schilksee dem Segelnachwuchs in den Klassen 29er, 420er, 470erM, 470erW, 505er, Europe, Laser 4.7, Laser Standard M, Laser Radial W, Laser Radial M und Pirat.

Termine:
Segeln: Sonntag, 24. Mai, und Montag, 25. Mai - erster Start um 11 Uhr; letztmöglicher Start: Montag, 25. Mai, 14 Uhr. Siegerehrung: Montag, 25. Mai, 16 Uhr (geplant) im Hafenvorfeld, bei schlechtem Wetter in der Ch!ll-Out-Zone.
Die ersten sechs Punktplätze jeder Klasse erhalten Punktpreise, zusätzlich werden in den einzelnen Klassen Wanderpreise verliehen.
Bahnen und Klassen:
Bahn Delta: 505er, 470er Bahn Echo: 420er, Pirat Bahn Kilo: Laser Standard, Laser Radial W, Laser Radial M Bahn Hotel: 29er Bahn Juliett: Europe, Laser 4.7
Wettfahrten: Geplant sind insgesamt acht Wettfahrten, für die 29er 15 Wettfahrten.
Weitere Informationen, Meldeliste und Ergebnisse finden Sie unter www.manage2sail.com , www.young-europeans-sailing.de oder Facebook.com/YoungEuropeansSailing
Spannende Kämpfe an der Tonne bei den 505ern. Foto: www.segel-bilder.de
Philipp Buhl zeigte vor Kiel, dass er eine Klasse für sich ist. Foto: www.segel-bilder.de
Impressum
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