Bullitt GC32 Racing Tour 2015

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Mittwoch, 20. Mai 2015
Oman Sail startet Kampagne zur Bullitt GC32 Racing Tour

Das Projekt Oman Sail nimmt eine der heißesten Herausforderungen im aktuellen Regattazirkus an: Die brandneue Kampagne unter dem Namen „Sultanat von Oman“ startet bei der ersten Bullitt GC32 Racing Tour, eine europäische Segelserie mit fünf Events, die Ende Mai in Österreich beginnt.

Der GC32 ist ein foilender Katamaran, der mit beiden Rümpfen aus dem Wasser kommt und nur auf Tragflächen quasi übers Wasser fliegt. Das zehn-Meter-Boot (32 Fuß) gilt als hochspannender Newcomer in der Hightech-Regattaszene. Skipper des neu gegründeten Teams von Oman Sail wird der Doppelsieger der Extreme Sailing Series, Leigh McMillan. Auf dem zwölf Meter langen Extreme 40 „The Wave, Muscat“ lag er unter der Flagge des Omans in der Endabrechnung zweimal vorne. Zu seiner GC32-Crew gehören mit Nasser Al Mashari (Oman) und Peter Greenhalgh (Großbritannien) zwei Weggefährten dieser Erfolge. Zwei weitere werden noch kurzfristig bekanntgegeben.

„Diese Herausforderung passt perfekt zu den Zielen des Projekts Oman Sail“, sagte McMillan. „Die neue Serie gibt uns noch mehr Gelegenheiten, unsere Crewmitglieder aus dem Oman weiterzuentwickeln und außerdem den Bekanntheitsgrad des Sultanats als Premiumurlaubsland in Europa zu erweitern.“ Die Kampagne, die vom Tourismusministerium des Omans und der EFG Bank Monaco als Co-Sponsor unterstützt wird, präsentiert sich ab Mittwoch, den 27. Mai, auf dem österreichischen Traunsee. Später im Juni wird die Bullitt GC32 Racing Tour beim Cowes Cup in Südengland fortgesetzt, bevor sie vom 30. Juli bis zum 2. August in Kiel zu Gast ist. Den Abschluss bilden Events in Fiumicino/Italien und Marseille/Frankreich.

Diese Regattaevents flankieren die bereits etablierten Aktivitäten von Oman Sail bei den Extreme 40 und mit dem MOD70-Trimaran „Musandam-Oman Sail“ als Flaggschiff, der dieses Jahr wieder zur Kieler Woche kommen wird. Sie unterstreichen das hohe Profil des Sultanats von Oman in den bedeutenden Tourismusmärkten von Singapur, Australien, Großbritannien, China, Türkei, Russland, Italien und Frankreich sowie nicht zuletzt in Deutschland.

Der Chef von Oman Sail, David Graham, befürwortete die GC32-Kampagne ohne Wenn und Aber. Er hofft in dieser neuen Mehrrumpfklasse auf ähnlich große Erfolge, wie sie zuvor schon mit den Extreme 40 und dem MOD70 gefeiert wurden. „Seit einigen Jahren genießt Oman Sail bereits ein hohes Ansehen und hat die Segeltalente des Landes in internationalen Wettbewerben erfolgreich voran gebracht. Das gilt für die Verbreitung des Profils vom Oman als Premiumurlaubsziel genauso. Wir sind zuversichtlich, dass die GC32-Kampagne daran anknüpfen wird“, so Graham. „Wir haben uns selbst dazu verpflichtet, auf höchstem Niveau dieses Sports vertreten zu sein. Daraus ergeben sich großartige Chancen, neue Felder zu entdecken und unsere Aktiven da heranzuführen.“

Ihre Exzellenz Maitha Al Mahrougi, Staatssekretärin im Tourismusministerium des Omans und Vorstand von Oman Sail, fügte hinzu: „Wir haben die Vorteile des Segelsports erkannt, um die Vorzüge des Omans als Top-Urlaubsland darzustellen. Die Bullitt GC32 Racing Tour trägt das einen Schritt weiter und schafft eine großartige Sichtbarkeit des Omans in einigen unser strategischen Märkte wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien.“
„Wir haben durch die Regattaserie EFG Sailing Arabia – The Tour bereits eine fruchtbare Verbindung mit Oman Sail und freuen uns, diese Beziehung auszubauen“, sagte George Catsiapis, Geschäftsführer der EFG Bank Monaco. „Unser Ziel ist es, die EFG zur Privatbank des Segelns zu machen, und wir glauben, dass diese neue Partnerschaft dabei hilft, diese Position zu festigen.“

Die zehn Meter langen GC32-Katamarane können auf Autotrailern zu den Events gezogen werden. Und Oman Sail plant bereits die Route nach Österreich, um am 27. Mai rechtzeitig am Start zu sein. Ungeachtet des engen Zeitrahmens ist Skipper Leigh McMillan in puncto der Aussichten seines Teams zuversichtlich und sieht auch die Bedeutung der Kampagne für die Zukunft des Segelsports im Oman positiv. „Unsere omanischen Segler sind ambitioniert und inspiriert. Sie wollen sich auf dem Topplevel des Sports messen. Und die GC32 entsprechen diesen Ambitionen.“
„Die Zukunft des Segelsports liegt zweifelsohne beim Foilen. Und weil sich die Segeltechnologien immer weiter entwickeln, müssen wir mit ihnen Schritt halten. Ansonsten laufen wir Gefahr, zurückzufallen“, so McMillan weiter. „Wir haben vor dem ersten Event in Österreich noch viel Arbeit vor uns, aber wir sind selbstbewusst und sicher, dass wir oben anknüpfen können, hart kämpfen werden und bald wettbewerbsfähig sind. Wir haben eine Vielzahl von talentierten Seglern, die schnell lernen. Das wird unser Vorteil sein. Wir können es kaum erwarten, foilen zu gehen.”

Andreas Kling
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