July 16, 2015
August 16 - 21, 2015 | COWES/PLYMOUTH, UNITED KINGDOM
NEUE REKORDE BEIM ROLEX FASTNET RACE ZU ERWARTEN
In einem Monat fällt der Startschuss zum 46. Rolex Fastnet Race. Der alle zwei Jahre stattfindende Hochseeklassiker blickt einem spannenden 90. Jubiläumsjahr entgegen: 390 Yachten, gesegelt von rund 4.000 Seglerinnen und Seglern aus 25 Nationen, gehen am Sonntag, den 16. August, auf die 603 Seemeilen lange Strecke. Damit wird der vor zwei Jahren aufgestellte Melderekord von 336 Yachten ein weiteres Mal übertroffen – ein Beweis für die ungebrochene Popularität des Rolex Fastnet Race.
Im Jahr 2015 feiert auch der organisierende Royal Ocean Racing Club (RORC) sein 90. Jubiläum, einst nach dem Start des ersten Fastnet Race gegründet. Und die Royal Yacht Squadron (RYS), vor deren Clubhaus traditionell das Startsignal gegeben wird, begeht gar ihr 200. Jubiläum. Rolex, Titelsponsor des Rolex Fastnet Race seit 2001, ist Partner beider hochangesehener Yachtclubs.
Neue alte Rivalen
In diesem Jahr der stolzen Jubiläen (auf die in diesem Link) Feature näher eingegangen wird), hoffen einige ambitionierte Teilnehmer, eine neue Rekordzeit in der Einrumpfwertung aufzustellen. Der von der Jolie Brise bei der ersten Auflage des Fastnet Race 1925 gesegelte Rekord von sechs Tagen, zwei Stunden und 45 Minuten wurde in der Geschichte des Rennens erst neunmal verbessert.
Aktueller Rekordhalter ist Ian Walker mit der Abu Dhabi: Die Yacht kam 2011 nach 42 Stunden und 39 Minuten ins Ziel. Unter den Favoriten für dieses Jahr ist die Leopard von Mike Slade, die 2007 einen neuen Rekord aufstellte und schon zweimal schnellstes Schiff nach gesegelter Zeit war. Besonders bei harten Bedingungen mit Starkwind hat die Leopard gute Chancen. Leopard-Eigner Slade trifft dabei auf seinen ewigen Konkurrenten George David mit dessen brandneuer 88-Fuß-Maxiyacht Rambler: Bereits 2007 lieferten sich Slade und David einen sensationellen Zweikampf.
Ken Read, 2007 Skipper auf der Rambler, dirigiert dagegen dieses Jahr ein ganz neues Geschoss: Die beeindruckende 100-Fuß-Maxiyacht Comanche des US-Amerikaners Jim Clark, vergangenes Jahr vor dem Rolex Sydney Hobart Race vom Stapel gelaufen und einer der heißen Favoriten für den Sieg nach gesegelter Zeit. Sie hat jüngst mit 620 Seemeilen in 24 Stunden einen neuen Weltrekord aufgestellt.
Doch auf den Fersen der Favoriten lauert ein ehrgeiziges Feld mit hoher Leistungsdichte; unter anderem die Maxi 72 Bella Mente aus den USA und die neue Momo des deutschen Eigners Dieter Schön, die Volvo 70 Camper (Australien) und Monster Project (Russland), sowie nicht zuletzt zwei Volvo 65, die das erste Mal außerhalb des Volvo Ocean Race gegen andere Yachten antreten.
Doch nicht nur in der Einrumpfklasse, auch bei den Multihulls wird alles daran gesetzt, die Rekordzeit des Rolex Fastnet Race in der Zweirumpfwertung zu knacken.
Das größte seglerische Ziel
Schon immer geht es beim Rolex Fastnet Race um weit mehr als Rekorde und schnelle Boote. Jede der Mannschaften im Hauptfeld aus allen 25 vertretenen Nationen hat dasselbe große Ziel: den begehrten Sieg in der IRC-Wertung.
In den vergangenen Jahren errangen nicht nur Proficrews wie die Nokia Connecting People 2003 und die Rán 2 (2009 und 2011) die begehrte Trophäe, auch Amateurcrews wie die Iromiguy (2005) und die Chieftain (2007) hatten die Nase vorne. Entscheiden werden am Ende die Wetterbedingungen, und die sind – so die Erfahrung aus 90 Jahren Rolex Fastnet Race – unvorhersehbar. In den zurückliegenden Jahren war wettertechnisch alles dabei; Startverschiebung wegen Sturms ebenso wie das Leichtwind-Fastnet 2015, das die Geduld der Teilnehmer auf die Probe stellte.
Nachdem in Cowes der Startschuss gefallen ist, geht es für das Feld durch den Solent vorbei an den Needles den Englischen Kanal hinunter mit den Landmarken Portland Bill, Start Point, The Lizard und Land’s End, dann über die Irische See bis hin zum Fastnet Rock vor der Südküste Irlands. Die symbolische Rundung des legendären Felsens markiert den Wendepunkt der 603 Seemeilen langen Strecke; von dort segeln die Yachten in Richtung des Ziels nach Plymouth.
Vor zwei Jahren bewiesen die Brüder Pascal und Alexis Loisin aus Frankreich, dass nichts unmöglich ist. Zu zweit gewannen sie an Bord der JPK 1010 Night and Day mit einer seglerischen Glanzleistung das Rolex Fastnet Race.
Unter den Teilnehmern sind auch zwei „Veteranen“: Der 85-jährige Piet Vroon, Fastnet-Gewinner früher Jahre, steuert die Tonnerre 4. Es ist Vroons 26. Fastnet –damit liegt er noch einige Rennen hinter dem ebenfalls über 80-jährigen Ken Newman. Ein besonderes Schmuckstück der Flotte ist die 52 Fuß-Yawl Dorade, die das Fastnet bereits 1931 und 1933 gewann.
Das Rolex Fastnet Race startet am Sonntag, den 16. August. Das erste Ankündigungssignal ist für 12.50 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit (11:50 BST) geplant.
Während des gesamten Events finden Pressevertreter aktuelle Highlightvideos; bereits Anfang August werden Vorschauen zum Rennen verfügbar sein.
Erfahren Sie mehr über das Rolex Fastnet Race 2015
Einen ausführlichen Ausblick auf das Rolex Fastnet Race mit besonderem Schwerpunkt auf der Geschichte sowie den Attraktionen der 46. Auflage finden Sie hier.
Rolex im Yachtsport
Seit 2001 ist Rolex Partner des Rolex Fastnet Race. Der Event stellt einen der Höhepunkte in Rolex Engagement im Yachtsport und speziell bei Hochseeregatten dar. Nach dem Rolex Fastnet Race folgen zwei weitere Klassiker über 600 Seemeilen: Das Rolex Middle Sea Race im Oktober in Malta und das Rolex Sydney Hobart Yacht Race im Dezember in Australien.
Mehr Details über Rolex Engagement im Yachtsport finden Sie in dieser speziellen Pressemappe, die auf Englisch und Italienisch verfügbar ist.
ÜBER DAS ROLEX FASTNET RACE
Weitere Informationen zum Rolex Fastnet Race finden sich unter: http://fastnet.rorc.org
Weitere Informationen zum Sponsoring von Rolex finden sich unter: https://pressroom.rolex.com/de/sports-and-culture.html
|