ACup-Nachrichten 2016 für 35th Americas Cup 2017

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Reiseimpressionen Oman anno 89

02/17/2016
Oman begrüßt sechs Teams
zu packender Action in der Louis Vuitton America’s Cup World Series

Es sind die besten Segler der Welt. Und sie kämpfen um die Krone ihres Sports, den America’s Cup. Sechs internationale Teams treten an. Zum Saisonauftakt 2016 kommen sie Ende Februar nach Maskat in das Sultanat von Oman, wo das erste von sechs Events der Louis Vuitton America’s Cup World Series startet.

Foto: Gilles Martin Raget
Die atemberaubenden Geschwindigkeiten der „fliegenden“ Katamarane der Einheitsklasse AC 45 werden auch die Zuschauer in Maskat elektrisieren. Dank Tragflächen (Foils) heben die Boote übers Wasser ab und werden bei frischer Brise gut und gerne 40 Knoten, also fast 80 km/h schnell. Zum ersten Mal seit Oktober 2015 in Bermuda geht es bei der Louis Vuitton America’s Cup World Series Oman wieder um Punkte.

Nach den ersten drei Regatten voriges Jahr, die außerdem in Portsmouth/Südengland und Göteborg/Schweden stattfanden, führt das Emirates Team New Zealand. Es landete bei allen drei Regatten auf dem Podium. Die Mannschaft unterscheidet sich erheblich von den Finalisten, die 2013 beim 34. America’s Cup in San Franzisco/Kalifornien so denkbar knapp gegen das ORACLE TEAM USA verloren. Am Steuer steht Peter Burling, der gerade zum vierten Mal Weltmeister in der olympischen 49er-Klasse wurde. Und sein Skipper Glenn Ashby gilt als bester Foiling-Experte der Welt.

Zehn Punkte zurück liegt Cupverteidiger ORACLE TEAM USA auf Platz zwei. Diese Position will der zweimalige Cupgewinner Jimmy Spithill als Skipper nach oben verlassen, wenn am 27. Februar im Oman der Vorhang fällt. „Alle wollen im neuen Jahr gut aus den Startlöchern kommen“, so Spithill, „dafür haben alle Mannschaften den ganzen Winter hindurch trainiert. Deshalb dürfte es nicht einfach werden, hier an diesem großartigen Austragungsort zu gewinnen.“

Für die Geheimfavoriten vom britischen Team Land Rover BAR um Sir Ben Ainslie, den erfolgreichsten olympischen Segler aller Zeiten, wird das Gastspiel auf dem Arabischen Golf ein halbes Heimspiel. Denn die Crew hat zwar überwiegend auf dem Solent im Süden Englands trainiert, kennt das Revier aber von der Extreme Sailing Series sehr gut, die jedes Jahr in Maskat beginnt. Auch Ainslie selbst war hier schon aktiv.

Das schwedische Syndikat Artemis Racing, das in Göteborg seine Heimatbasis hat, wird vom Australier Nathan Outteridge als Skipper angeführt. Der Olympiasieger von 2012 wird im August bei den Spielen in Rio de Janeiro/Brasilien erneut mit den damaligen Silbermedaillengewinner Peter Burling im 49er die Klingen kreuzen. Artemis kommt mit dem Rückenwind eines Regattasiegs im Oktober in Bermuda.
Während die beiden Ozeanier 2016 eine Doppelbelastung haben, kämpft der Skipper vom Groupama Team France noch mit den Auswirkungen einer schweren Fußverletzung, die sich Franck Cammas im Dezember bei einem Trainingsunfall mit dem AC 45 zugezogen hatte. Diese beendete bereits seine Olympiakampagne und verhindert möglicherweise auch seinen Start im Oman. Die Teamleitung wird voraussichtlich erst im letzten Moment entscheiden, ob Cammas an Bord geht oder nicht.

Das Softbank Team Japan wird von Dean Barker geskippert, dem vormaligen Steuermann des Kiwi-Teams. Nach spätem Start der Kampagne, aber hartem Wintertraining sind die Erwartungen für 2016 hoch. Zur Mannschaft stießen zwei neue Japaner. Yugo Yoshida und Yuki Kasatani seien super-hungrig auf Erfolg und könnten es kaum abwarten, loszulegen, heißt es aus den Reihen der Asiaten.
Diese sechs Teams sollen an zwei Tagen sechs Rennen absolvieren. Die Wettfahrten werden weltweit live im Internet übertragen. Am letzten Februar-Wochenende wird somit ein neues Kapitel der Segelgeschichte geschrieben, wenn der berühmte America’s Cup zum ersten Mal überhaupt mit einer Regattaveranstaltung im Mittleren Osten zu Gast ist. Für das Sultanat von Oman bedeutet das die Bestätigung des Aufstiegs zu einem Revier und Austragungsort von Weltformat.

Über Oman Sail
Oman Sail ist eine nationale Initiative, die 2008 mit dem Ziel gegründet wurde, die Entwicklung der Bevölkerung des Omans durch die Kraft des Sports zu fördern. Das Chancengleichheits-Projekt umfasst Segelprogramme für Tausende von jungen Männern und Frauen aus dem Oman und inspiriert so eine neue Generation, das Segeln zu entdecken. Zum Projekt gehören eine Segel-Nationalmannschaft sowie leistungsstarke Inshore- und Offshore-Rennteams, die alle von internationalem Top-Coaching profitieren und das ultimative Ziel haben, eine Olympiamedaille für den Oman zu gewinnen. Zum Programm gehört auch der landesweite Aufbau von sieben Segelschulen, von denen vier bereits in Betrieb. Das Ziel ist es, durch Regattateilnahmen in der Heimat und im Ausland das maritime Erbe des Oman wieder aufleben zu lassen und gleichzeitig das Land regional und international als erstklassige Tourismus-Ziel und ideale Destination für ausländische Investitionen bekannter zu machen. Oman Sail will einer Generation von Omanis Selbstvertrauen geben und wertvolle, übertragbare Fähigkeiten und Kompetenzen fürs Leben vermitteln. www.omansail.com

Über den America’s Cup
Der America's Cup ist eine der ältesten Trophäen im internationalen Sport. Er geht zurück auf das Jahr 1851, als die Yacht „America“, nach der die Trophäe benannt wurde, die besten britischen Yachten in einem Rennen rund um die Insel Isle of Wight im Süden Englands geschlagen hat. Die Trophäe, die damals gewonnen wurde, wurde in einer Stiftungsurkunde verewigt und steht seitdem als ein Symbol für außergewöhnlich Erreichtes. Es ist vielleicht die Sporttrophäe, die am schwersten zu gewinnen ist. In der 165-jährigen Geschichte haben erst vier verschiedene Länder den America’s Cup gewonnen. Der America's Cup wird derzeit vom Golden Gate Yacht Club in San Francisco/USA gehalten. Am 25. September 2013 verteidigte dessen Mannschaft vom ORACLE TEAM USA in einem der größten Comebacks der Sports die Trophäe, die sie 2010 zum ersten Mal gewonnen hatte. Am 2. Dezember 2014 wurde Bermuda als Heimat und Austragungsort des 35. America’s Cups bestimmt. Das Regattarevier liegt auf dem ikonischen Great Sound, wo die Boote der neuen America’s Cup-Klasse (15 Meter lange Katamarane mit Tragflächen und Flügelsegeln) von allen teilnehmenden Nationen im Mai/Juni 2017 um den America’s Cup segeln werden. Der America’s Cup ist mit Louis Vuitton geehrt als Titelpartner der Louis Vuitton America’s Cup World Series, der Louis Vuitton America’s Cup Qualifikationen und dem Louis Vuitton America’s Cup Finale der Herausforderer. Louis Vuitton ist außerdem Präsentationspartner des 35. America’s Cup-Matches, präsentiert von Louis Vuitton. Der America's Cup ist außerdem stolz, von folgenden weiteren Partnern unterstützt zu werden: BMW, Bremont, ORACLE, der Bermuda Tourismusbehörde und Goslings genauso wie von Appleby, BF&M, Butterfield, Butterfield & Vallis, Moët & Chandon, dem Hamilton Princess & Beach Club, PwC und Sail Racing. America’s Cup-Updates sind auch auf Smartphones und Tablets zu bekommen. Im App Store ist die offizielle America’s Cup App herunterzuladen.

Louis Vuitton America's Cup World Series Oman - Media Contact
Daphne Morgan Barnicoat | Oman Sail Global PR www.omansail.com


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