Donnerstag, 17. März 2016
Team Oman Air baut Führung nach großartigem Renntag in Maskat aus
Die GC32-Segelcrew vom Team Oman Air hat ihre Führung bei der Extreme Sailing Series im heimischen Maskat ausgebaut. Am zweiten Tag der Saisoneröffnung gewann die Mannschaft um Skipper Morgan Larson zwei von drei Kurzrennen und liegt weiter deutlich vor dem SAP Extreme Sailing Team aus Dänemark.
Das neuformierte Quintett um den US-Amerikaner Larson, der im Vorjahr noch am Steuer der Schweizer GC32-Kampagne Alinghi saß, wird den eigenen Erwartungen zum Auftakt bereits mehr als gerecht. Nach vier von sechs möglichen Siegen am ersten Tag heimste die Crew der „Oman Air“ erneut zwei Drittel der Tagessiege ein. Nach Platz zwei in der ersten Wettfahrt vom Donnerstag (17. März) blieben Larson & Co. zweimal ungefährdet.
In Anschluss musste Rennleiter Phil Lawrence den Tag abbrechen, weil der Wind auf dem stadtnahen Regattakurs von Al Mouj fast vollständig eingeschlafen war. Zu dem Zeitpunkt hatte das Team Oman Air seine Führung vor den Dänen um Skipper Rasmus Kostner schon auf 14 Punkte ausgebaut.
Auch bei Vorschiffsmann Nasser Al Mashari wuchs die Zuversicht zur Halbzeit seines Heimspiels, denn er lebt direkt an der Küste vor der Hauptstadt Maskat. „Ich glaube, wir sind gut davor und werden uns weiter beweisen“, sagte er, „denn an Bord sind alle sehr relaxed und wissen genau, was sie zu tun haben. Alle denken im Voraus, und das Bootshandling sitzt. Das sind die Schlüssel zum Erfolg.“
Al Mashari freut sich auf das bevorstehende Wochenende, wenn sein Volk zum Zuschauen ans Ufer strömen soll. „Wenn noch mehr Freunde und Familienmitglieder sowie Segelfans aus dem Land kommen, sind wir noch motivierter und wollen aller Welt zeigen, was wir können.“
Während der Mann aus dem Oman schon Gesamtsiege in der Extreme Sailing Series feierte, bis 2015 noch auf den zwölf Meter langen Extreme 40-Katamaranen, und im Vorjahr zusätzlich auch in der GC32-Regattaserie gewann, ist James Wierzbowski neu dabei. Erfahrung beim Foilen (Segeln auf Tragflächen) und in der Extreme Sailing Series hat der Australier jedoch auch schon.
„Das neue Team Oman Air ist wirklich großartig. Ich könnte nicht zufriedener sein“, so der 24-jährige, der auch die olympischen Klassen Nacra 17 und 49er gesegelt hat. Und weiter: „Ein glückliches Team ist ein schnelles Team. Auf der ‘Oman Air’ passt alles zusammen. Deshalb sind die Ergebnisse genau so, wie wir sie uns erhofft hatten.“
Die Rennen zum Auftakt der Extreme Sailing Series 2016 werden am Freitag und Sonnabend in der Nähe des Al Mouj Golfkurses fortgesetzt. Es könnten noch mehr als 15 Wettfahrten gestartet werden.
Die Liveübertragung im Internet auf extremesailingseries.com startet am Freitag (18. März) um 13 Uhr deutscher Zeit für anderthalb Stunden und wird tags darauf von 12.30 bis 14 Uhr fortgesetzt.
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