Freitag, 18. März 2016
Oman Air weiter auf der Erfolgsspur
Das Team Oman Air segelte am dritten und vorletzten Tag der Extreme Sailing Series im heimischen Maskat weiter auf der Erfolgspur und steht dicht vor dem Gesamtsieg beim Saisonauftakt der GC32-Regattaserie. Und Skipper Morgan Larson sammelte beim Aufwärmen gegen den Omantel Oman Sail Jüngstenkader seine ersten Erfahrungen im Optimisten!
„45 Jahre alt, und heute saß ich das erste Mal in einem Optimisten! Das war ein phantastisches, kleines Feld hier auf dem Wasser, und ich musste gegen die besten Opti-Kids des Omans segeln. Es war nicht zu übersehen, wer besser war… Heute bin ich von einem Zwölfjährigen geschlagen worden, und vielen anderen auch! Das sollte als motivierende Botschaft für den gesamten Segelnachwuchs weltweit transportiert werden“, bilanzierte Morgan Larson sein Gastspiel bei der Jüngstenauswahl der Kampagne Oman Sail.
Nachdem er sich von seiner Leistung im Mittelfeld der Jollen erholt hatte, drehte der Skipper des GC32-Kats „Oman Air“ am dritten Tag der Extreme Sailing Series in Maskat richtig auf. Am Ende stand der achte Wettfahrtsieg nach 13 Rennen zu Buche. Dadurch baute seine Crew die Führung in der Gesamtwertung vor dem Finaltag auf 26 Punkte vor dem dänischen SAP Extreme Sailing Team mit Skipper Rasmus Kostner aus.
Am ersten Tag eines langen, freien Wochenendes im Sultanat von Oman strömten jede Menge Zuschauer in das Regattadorf der Extreme Sailing Series und genossen bei Sonnenschein den Blick auf die Action auf der ufernahen Regattabahn. Bei zunehmend drehenden Winden im „Al Mouj-Stadion“ musste der Renntag allerdings nach vier Wettfahrten abgebrochen werden.
„Das war ein ausgesprochen trickreicher Tag für alle Beteiligten“, konstatierte „Oman Air“-Großsegeltrimmer Pete Greenhalgh, „aber wir haben ihn genossen und gemeistert.“ Nachdem die Mannschaft in neuer Konstellation erst vor einem Monat in Dubai den „fliegenden“ Foiler-Katamaran übernommen hatte, fühle sich das erste Event „wie eine Hochzeitsreise“ an.
„Viele Dinge stimmen bei uns bereits, darunter vor allem die Kommunikation während der Vorstartphase“, so der Brite weiter, „Morgan am Steuer und unser Newcomer James (Wierzbowski) stimmen sich bei der Entfernung zur Startlinie bestens ab.“ Das sei die entscheidende Grundlage für gelungene Starts, auf denen die Erfolge in den Kurzrennen basierten, auch wenn nicht alles hundertprozentig gelang.
Auch einige andere Teams hätten sich seit dem Training in Dubai erheblich verbessert”, sagte Greenhalgh weiter. Vor einem Monat habe „Oman Air“ zumeist im Mittelfeld der anderen gelegen. Insofern seien die Erwartungen an den Saisonauftakt im heimischen Maskat nicht allzu hoch gewesen. Aber die eigene Entwicklung sei steil nach oben gegangen seitdem und zahle ich offenbar beim ersten Event aus.
Im weiteren Verlauf des Jahres erwartet Pete Greenhalgh allerdings noch Austragungsorte mit durchschnittlich mehr Wind. „Dann wird es physisch anspruchsvoller, und die Fitness spielt eine ganz entscheidende Rolle“, meint der Trimmer, „die Segelwechsel müssen schnell und reibungslos laufen.“ Die GC32 seien durch das Foilen auf den Tragflächen außerordentlich schnell unterwegs und daher enorm athletisch zu bedienen. Greenhalgh: „Ein großartiges Bootspaket für Regatten.“
Die Liveübertragung im Internet auf extremesailingseries.com läuft am Sonnabend (19. März) von 12.30 bis 14 Uhr deutscher Zeit.
News auf #TEAMOMANAIR und #EXSSMUSCAT sowie weiteren Kanälen von Oman Sail hier:
https://www.instagram.com/omansail/
https://www.facebook.com/OmanSail
https://twitter.com/OmanSail
|