Deutsche Segelequipe geht optimistisch in XXX. Olympische Spiele:

> Teamchef Axel Güpner: "Reelle Chancen auf zwei Medaillen"

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> (Sydney). "Bis auf Kleinigkeiten läuft alles rund, die Vermessungstermine

> sind sauber überstanden" ­ nur eine der guten Nachrichten, die

> DSV-Sportdirektor Hans Sendes (Hamburg) in Sydney einen Tag vor dem Start

> zu den ersten olympischen Wettfahrten verkünden konnte. "Alles geht

> bislang glatt, die Mannschaftsstimmung ist relaxed, nervöse Zwischenfälle

> gibt es nicht", sagt auch Teamchef Axel Güpner (München). Das bestätigen

> auch die Aktiven, die sich in den vergangenen Wochen intensiv auf diese

> XXX. Olympischen Sommerspiele vorbereitet haben. Insgesamt wetteifern ab

> Sonntag 402 Segler und Seglerinnen mit 273 Booten aus 69 Nationen in elf

> Disziplinen um 33 Medaillen.

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> Während die deutsche Segelmannschaft beim festlich-furiosen Einlauf der

> Nationen ins Olympiasatdion am Freitag Abend noch die letzte Reihe bildete,

> will man ab Sonntag lieber vorne sein! Die 13 DSV-Segler und vier

> Seglerinnen zeigten sich am Sonnabend einen Tag vor dem ersten

> Wettfahrtstart für die Tornados, Mistral-Surfer und Surferinnen sowie die

> Dreimann-Kielbootklasse Soling entspannt und gut vorbereitet. "Ich glaube,

> dass wir reelle Chancen auf zwei Medaillen haben", sagte Teamchef Axel

> Güpner (München). DSV-Präsident Hans-Joachim Fritze hofft optimistisch:

> "Mit etwas Glück ­ und das braucht man im Segelsport schon mal ­ sind drei

> Medaillen möglich." Mit der olympischen Medaillenflaute der jüngeren

> Vergangenheit ­ bei den Spielen 1988, 1992 und 1996 gab es für

> bundesdeutsche Segler lediglich einmal Gold 1996 für das Team Jochen

> Schümann ­ soll endlich Schluss sein. "Das Wetter ist ein Traum und die

> Stimmung im Team ist bombig", schwärmt Mistral-Surferin Amelie Lux (Kiel)

> in der Olympiametropole Sydney unter strahlend blauem Himmel. Der neue

> Glücksbringer "Green Butterfly" ­ so die Bezeichnung des deutschen

> Team-Blocks im olympischen Dorf ­ soll den Seglern im Sydney Harbour Flügel

> verleihen.

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> Tornado-Weltmeister René Schwall (Kiel), Vorschoter von Roland Gäbler

> (Tinglev), der im vierten olympischen Anlauf endlich Edelmetall gewinnen

> will, frohlockt: "Unser Training ist prima glaufen. Delfine begleiten uns

> auf den Außenbahnen fast täglich, einen Wal haben wir auch schon gesichtet

> ­ Haie allerdings noch keine." Die größeren Boote unter den insgesamt elf

> Segeldisziplinen können von der Wettfahrtleitung ­ je nach

> Tagesentscheidung - auch auf die beiden zur Verfügung stehenden Außenbahnen

> E und F vor den Sydney heads (Hafeneinfahrt) geschickt werden. Im Hafen

> selbst stehen vier weitere Kurse zur Verfügung. Die Klassen Mistral Surfen

> Männer und Frauen, Tornado und Soling werden das olympische Segelprogramm

> am 17. September mit ihren ersten Rennen eröffnen.

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> Zur Halbzeit werden am 25. September abends die Medaillen in den Klassen

> Mistral Surfen Männer und Frauen, der Highperformance-Jolle 49er und dem

> Tornado vergeben. Die zweite Medaillenzeremonie und die Abschlussfeier

> stehen am Abend des 30. Oktober auf dem Programm. Dann werden die besten

> Olympiasegler in den Klassen Finn, Starboot, Europe, Laser, 470er Männer

> und Frauen sowie Soling geehrt. Wie beliebt der Segelsport im Land der

> olympischen Gastgeber ist, bewies der Kartenvorverkauf: Segeln gehörte zu

> den drei Top-Sportarten, deren Karten ­ für Begleitboote - am schnellsten

> vergriffen waren.

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Segeln blindes gif
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