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Rolex Fastnet Race
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15.08.2001, 13:51
illbruck Challenge nach hartem Kampf Zweiter beim Rolex Fastnet Race
Plymouth/England - Das Segelteam illbruck Challenge aus Leverkusen wurde am Mittwoch beim Rolex Fastnet Race in England Zweiter. Der Klassensieg ging an das australische "Team News Corp", das nach hartem Kampf mit ständigen Führungswechseln die 608 Seemeilen lange Hochseeregatta mit 21 Minuten Vorsprung im Zielhafen Plymouth für sich entschied.
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Foto: Strategie
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Die beiden anderen Boote der V.O.60-Klasse, "Assa Abloy" und "Team SEB" (beide Schweden), die das Fastnet-Rennen alle als letzten Test für das Volvo Ocean Race am 23. September nutzten, waren Mittags noch auf See.
Dichter Nebel hüllte am Mittwoch Morgen die Ziellinie bei Queen Ann's Battery vor dem südenglischen Hafen von Plymouth ein. Gespannt starrten die Landsmannschaften unentwegt "gegen die Wand", nachdem die prophezeite Einlaufzeit längst überschritten war. Aus dem Nichts tauchte um kurz vor halb elf die "News Corp" auf. In einem dramatischen Finish hatte sie die "illbruck" bei schwachen und drehenden Winden in der letzten Regattanacht nochmals überholt und den Sieg vor den Augen weggeschnappt. "Es war trotzdem ein gutes Rennen für uns", so die erste Bilanz von Skipper John Kostecki an Land. "Unglücklicherweise ist ‚News Corp' am Ende an uns vorbeigeschlichen, aber sie haben ein besseres Rennen gesegelt und verdient gewonnen."
Die letzten 24 Stunden des Rennens sahen "News Corp" und "illbruck" in einem ständigen Zweikampf um die Führung in der Volvo Ocean 60-Klasse. Nach anfänglicher Führung des deutschen Boots hatte der Konkurrent auf dem Weg zum Wendepunkt Fastnet Rock sogar bis zu 5,6 Seemeilen Vorsprung. Doch der schmolz wieder zusammen, und am Dienstag Mittag lagen die Widersacher nur ganze 100 Meter auseinander. Mit einer Seemeile Vorsprung waren Kostecki und seine Mannschaft noch in die Nacht gegangen.
"Dann wurde der Wind richtig wechselnd und leicht, runter bis auf nur noch drei bis vier Knoten", berichtete der Skipper, "'News Corp' erwischte die bessere Seite einer Winddrehung, und dann frischte der Wind von ihrer Seite auch noch auf." Dadurch gelang dem britischen Skipper Jez Fanstone mit seiner Crew der entscheidende Sprung nach vorn. Rund zwei Seemeilen und exakt 21 Minuten vor der "illbruck" gewannen sie das Rolex Fastnet Race nach zwei Tagen, 17 Stunden, 28 Minuten und 34 Sekunden.
Fünf Wochen vor dem Start des Volvo Ocean Race bot das Fastnet ein ideale Gelegenheit, die Kurzstreckenstrategie zu testen und das Feintuning fortzusetzen. Kostecki: "Wir haben noch mehr über unser Boot und unsere Gegner gelernt. Und wir sind wirklich hochzufrieden mit dem Boot. Es ist genau so wie wir es haben wollten. Das Endergebnis ist letztlich eine kleine Enttäuschung für uns, aber wir müssen das Gesamtbild sehen. Wir haben alles erreicht, was wir hier erfahren wollten."
iIlbruck Challenge Chairman und Firmenchef Michael Illbruck segelte mit dem Team. "Ich bin vollständig glücklich mit unserer Leistung", sagte Illbruck im Ziel, "Das Team ist großartig. Ich habe enormen Respekt vor diesen Jungs." Illbruck ergänzte, er werde möglicherweise bei einigen der kurzen Volvo Ocean Race-Etappen an Bord sein, "wenn sie mich denn mitnehmen".
illbruck Challenge ist ein hochkarätiges, internationales Segelprogramm, das schon seit 30 Jahren Erfolge auf verschiedenen renommierten Regatten gefeiert hat. Nun nimmt illbruck Challenge an zwei Regatten teil, die beide zu den "Kronjuwelen" des Sports gehören: das Volvo Ocean Race als härteste Hochseeregatta der Welt, und der America's Cup, die Top-Matchrace-Regatta und älteste Sporttrophäe der Welt. illbruck Challenge repräsentiert den Düsseldorfer Yacht-Club in Deutschlands erster America's Cup-Herausforderung überhaupt.
Das Volvo Ocean Race Round the World führt über 32.250 Seemeilen in neun Etappen und neun Monaten einmal um die Welt. Die zehn Häfen sind Southampton in England (Start), Kapstadt/Südafrika, Sydney/Australien mit Pit-Stop in Hobart, Auckland/Neuseeland, Rio de Janeiro in Brasilien, Miami und Baltimore/Annapolis (alle USA), La Rochelle in Frankreich, Göteborg/Schweden und Kiel als Zielhafen am 9. Juni 2002.
illbruck ist ein privatgeführtes internationales Unternehmen mit den unabhängigen Geschäftsbereichen Automotive, Abdichtungssysteme, Sanitärtechnik, Raumakustik, Filter- und Isolationssystem. 1952 gegründet hat illbruck heute 37 Standorte in 15 Ländern weltweit und seinen Hauptsitz in Leverkusen. illbruck Challenge verkörpert die Firmenphilosophie: Erfolg durch Motivation, Flexibilität und Teamgeist. Die gleichen leistungsorientierten Qualitäten des internationalen Unternehmens werden durch das illbruck Challenge Racing Team verkörpert. Das illbruck Challenge ist das Imagemedium und Leitbild für illbruck's globale und internationale Unternehmensidentifikation.
Andreas Kling
illbruck Challenge
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