Presse Mitteilung vom 09.September 2004
Team Alinghi gewinnt gegen le Défi und K-Challenge
Am ersten Tag der Match Races haben die Schweizer heute in Marseille die
beiden Rennen gegen le Défi und K-Challenge erwartungsgemäss gewonnen.
Sein schärfster Konkurrent BMW ORACLE Racing hat seinerseits ebenfalls
zwei Siege errungen. Im Gesamtklassement führt das amerikanische Team
daher noch immer mit zwei Punkten vor Alinghi. Um den Akt 1 gewinnen zu
können, muss die SUI 64 daher alle kommenden Match Races für sich
entscheiden. Morgen wird ein Duell ähnlich dem letzten America's Cup
stattfinden, dann nämlich wird der Gegner Emirates Team New Zealand heissen.
Marseille, 9. September 2004: In seinem ersten Match Race am heutigen
Tag traf das Team Alinghi auf das französische Team le Défi, welches es
anlässlich des Louis Vuitton Cup im Jahr 2002 dreimal geschlagen hatte.
Die Franzosen kamen damit an jenem Wettkampf nicht über die
Hoffnungsläufe der Viertelfinals hinaus, was sie auf den achten
Schlussplatz im Cup Klassement brachte. Der Cup ging an die Schweizer.
Ein Winddreher auf die Seite des Schweizer Bootes brachte Alinghi
bereits im Vorstartmanöver einen Vorteil. Auf dem ersten Amwindkurs
setzten sich die Schweizer erwartungsgemäss ab. Das Schicksal wendete
sich vollends zu ungunsten der Franzosen, als sie auf dem ersten
Vorwindkurs ihren Spinnaker setzen wollten. Wegen eines missglückten
Manövers musste le Défi seinen Spi im Wasser zurück lassen; damit
verloren sie wertvolle Sekunden bis es ihnen schliesslich gelang, ein
neues Segel zu setzen...Alinghi segelte derweil ungefährdet seinem Sieg
entgegen und überquerte die Ziellinie mit einem Vorsprung von 3 Minuten
28 Sekunden. Die beiden vorhergehenden Duelle, die zehn, respektive
zwanzig Minuten vor dem Rennen der Schweizer begannen, gingen mit einem
Sieg von K-Challenge über Shosholoza und einem hart erkämpften Sieg von
BMW ORACLE Racing über Emirates Team New Zealand zu Ende.
Bei der zweiten Serie Match Races an diesem Tag und bei 10 Knoten Wind
war das Meer von Zuschauerbooten übersät. Die SUI 64 hatte bei diesem
Rennen den erst kürzlich registrierten offiziellen America's Cup
Herausforderer, das französische Team K-Challenge, zum Gegner. Die
letzten fünf Minuten vor dem Start waren entscheidend. Die beiden Boote
machten einen Dial-Up, ein Manöver, bei welchem die Boote in den Wind
drehen und abwarten, wer zuerst reagieren muss, um die Kontrolle über
das andere Boot zu erlangen. Alinghi, welche beim Vorstart nicht die
günstige Seite erhalten hatte, gelang es, die Kontrolle über K-Challenge
zu erlangen. In einer ungünstigen Position waren die Franzosen gezwungen
zu wenden und wurden sofort von Alinghi gejagt. Damit gelang Peter
Holmberg ein sehr guter taktischer Coup. Beim Startschuss schloss die
SUI 64 die Lücke, und so wurde das französische Boot zwischen den
Schweizern und dem Komiteeboot eingeklemmt. Damit blieb ihnen kein Platz
für Manöver. Um eine Kollision mit Alinghi zu verhindern, mussten
K-Challenge wenden und erneut Fahrt aufnehmen und die imaginäre
Startlinie überqueren. Dieses Manöver kostete sie viel Zeit und so
umrundeten sie die erste Wendeboje eine Minute nach dem Schweizer Boot.
Von da an glich dieses zweite Duell exakt dem vorangegangenen. Auf den
beiden Kursbahnen segelte Alinghi ungestört ihrem Sieg entgegen und
überquerte die Ziellinie mit 1 Minute 01 Sekunden Vorsprung. Was die
beiden anderen Rennen angeht, so ist die tolle Leistung von le Défi
herauszustreichen, die auf dem ersten Kurs vor dem Gesamtleader BMW
ORACLE Racing in Führung lagen. Leider mussten sie diesen Vorsprung auf
dem zweiten Amwindkurs abgeben und verloren schliesslich das Rennen.
Emirates Team New Zealand gewann ohne wirkliche Schwierigkeiten gegen
das Team Shosholoza.
Dieser erste Match Racing Tag bestätigt die Dominanz von BMW ORACLE
Racing und Team Alinghi, die ihre beiden Wettfahrten als Sieger
beendeten. Damit die Schweizer den Louis Vuitton Akt 1 gewinnen können,
müssten sie alle noch verbleibenden Rennen gewinnen. Morgen trifft die
SUI 64 auf ihren Gegner aus dem letzten Americas Cup, Emirates Team New
Zealand und danach auf das Team Shosholoza. Sie finden alle Resultate
auf www.alinghi.com.
Gesamtklassement
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1. Platz BMW ORACLE Racing, 34 Punkte
2. Platz Team Alinghi, 32 Punkte
3. Platz Emirates Team New Zealand, 24 Punkte
4. Platz K-Challenge, 17 Punkte
5. Platz Team Shosholoza, 8 Punkte
6. Platz Le Défi, 5 Punkte
Zitate des Tages
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Peter Holmberg, Skipper von Team Alinghi: "Das Vorstartmanöver gegen
K-Challenge war leicht für uns. Wir hatten sehr schnell eine starke
Position und es gelang uns, uns hinter sie zu setzen und sie zu
kontrollieren. Sie konnten weder wenden noch halsen...Beim Start drängten
wir sie dann gegen das Komiteeboot. Damit holten wir uns einen Vorsprung
von 32 Sekunden und das Rennen war praktisch gelaufen. Gegen le Défi
hatten wir mehr Schwierigkeiten. Zuerst kontrollierten wir sie, doch
dann konnten sie sich befreien und uns nun ihrerseits kontrollieren. Ich
musste einige aggressive Manöver machen, um sie abzuschütteln und so
konnten wir schliesslich auf der guten Seite starten."
Jochen Schümann, Stratege von Team Alinghi: "Da wir einen grossen
Vorsprung hatten, war unser Ziel, die Rennen zu beenden, ohne Risiken
einzugehen. Wir haben uns angestrengt, die Manöver sauber zu fahren und
uns bestmöglich vorzubereiten. Wir versuchten, so wenig wie möglich zu
wenden, um die Segel zu schonen. Wir haben den Rhythmus jedoch nie
verlangsamt!"
Yves Detrey, Pitman von Team Alinghi und heute externer Beobachter: "Die
Rennen anlässlich des Louis Vuitton Akt 1 unterscheiden sich in einem
Punkt von America's Cup Regatten. Die Leemarke wird durch zwei Bojen
ersetzt. Am Ende des Vorwindkurses können die Boote wählen, welche der
beiden Bojen sie umrunden wollen, bevor sie sich wieder auf den
Amwindkurs machen. Im Unterschied zu nur einer Wendeboje bieten die zwei
Bojen mehr taktische Optionen. So kann die eine Boje etwas besser
liegen, was den Wind anbelangt, während es bei der anderen Boje, die
vielleicht am Anfang besser schien, dann weniger Wind hat. Das macht das
Spiel spannend."
Für Informationen wenden Sie sich bitte an:
PRESSE BÜRO:
Bernard Schopfer
Team Alinghi
EPFL, Parc Scientifique (PSE)
1015 Lausanne
Tel + 41 21 693 02 63
Mobile : + 41 79 332 11 76
E-Mail: media@alinghi.com
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US Presse Büro
Michelle Slade
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Mobile: +1 541 490 6877
E-Mail: media@alinghi.com
Das Team Alinghi segelt unter Schweizer Flagge und trägt die Farben der
Société Nautique de Genève. Seine Partner für die Kampagne 2007 sind UBS
und Infonet (Hauptpartner), sowie Audemars Piguet, SGS, Nespresso, MSC
Cruises und North Sails (Co-Sponsoren).
Besuchen Sie unsere Website auf: www.alinghi.com
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