Americas Cup 2003/2007
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Presse Mitteilung vom 09.September 2004
Team Alinghi gewinnt gegen le Défi und K-Challenge

Am ersten Tag der Match Races haben die Schweizer heute in Marseille die beiden Rennen gegen le Défi und K-Challenge erwartungsgemäss gewonnen. Sein schärfster Konkurrent BMW ORACLE Racing hat seinerseits ebenfalls zwei Siege errungen. Im Gesamtklassement führt das amerikanische Team daher noch immer mit zwei Punkten vor Alinghi. Um den Akt 1 gewinnen zu können, muss die SUI 64 daher alle kommenden Match Races für sich entscheiden. Morgen wird ein Duell ähnlich dem letzten America's Cup stattfinden, dann nämlich wird der Gegner Emirates Team New Zealand heissen.

Marseille, 9. September 2004: In seinem ersten Match Race am heutigen Tag traf das Team Alinghi auf das französische Team le Défi, welches es anlässlich des Louis Vuitton Cup im Jahr 2002 dreimal geschlagen hatte. Die Franzosen kamen damit an jenem Wettkampf nicht über die Hoffnungsläufe der Viertelfinals hinaus, was sie auf den achten Schlussplatz im Cup Klassement brachte. Der Cup ging an die Schweizer.

Ein Winddreher auf die Seite des Schweizer Bootes brachte Alinghi bereits im Vorstartmanöver einen Vorteil. Auf dem ersten Amwindkurs setzten sich die Schweizer erwartungsgemäss ab. Das Schicksal wendete sich vollends zu ungunsten der Franzosen, als sie auf dem ersten Vorwindkurs ihren Spinnaker setzen wollten. Wegen eines missglückten Manövers musste le Défi seinen Spi im Wasser zurück lassen; damit verloren sie wertvolle Sekunden bis es ihnen schliesslich gelang, ein neues Segel zu setzen...Alinghi segelte derweil ungefährdet seinem Sieg entgegen und überquerte die Ziellinie mit einem Vorsprung von 3 Minuten 28 Sekunden. Die beiden vorhergehenden Duelle, die zehn, respektive zwanzig Minuten vor dem Rennen der Schweizer begannen, gingen mit einem Sieg von K-Challenge über Shosholoza und einem hart erkämpften Sieg von BMW ORACLE Racing über Emirates Team New Zealand zu Ende.
Bei der zweiten Serie Match Races an diesem Tag und bei 10 Knoten Wind war das Meer von Zuschauerbooten übersät. Die SUI 64 hatte bei diesem Rennen den erst kürzlich registrierten offiziellen America's Cup Herausforderer, das französische Team K-Challenge, zum Gegner. Die letzten fünf Minuten vor dem Start waren entscheidend. Die beiden Boote machten einen Dial-Up, ein Manöver, bei welchem die Boote in den Wind drehen und abwarten, wer zuerst reagieren muss, um die Kontrolle über das andere Boot zu erlangen. Alinghi, welche beim Vorstart nicht die günstige Seite erhalten hatte, gelang es, die Kontrolle über K-Challenge zu erlangen. In einer ungünstigen Position waren die Franzosen gezwungen zu wenden und wurden sofort von Alinghi gejagt. Damit gelang Peter Holmberg ein sehr guter taktischer Coup. Beim Startschuss schloss die SUI 64 die Lücke, und so wurde das französische Boot zwischen den Schweizern und dem Komiteeboot eingeklemmt. Damit blieb ihnen kein Platz für Manöver. Um eine Kollision mit Alinghi zu verhindern, mussten K-Challenge wenden und erneut Fahrt aufnehmen und die imaginäre Startlinie überqueren. Dieses Manöver kostete sie viel Zeit und so umrundeten sie die erste Wendeboje eine Minute nach dem Schweizer Boot. Von da an glich dieses zweite Duell exakt dem vorangegangenen. Auf den beiden Kursbahnen segelte Alinghi ungestört ihrem Sieg entgegen und überquerte die Ziellinie mit 1 Minute 01 Sekunden Vorsprung. Was die beiden anderen Rennen angeht, so ist die tolle Leistung von le Défi herauszustreichen, die auf dem ersten Kurs vor dem Gesamtleader BMW ORACLE Racing in Führung lagen. Leider mussten sie diesen Vorsprung auf dem zweiten Amwindkurs abgeben und verloren schliesslich das Rennen. Emirates Team New Zealand gewann ohne wirkliche Schwierigkeiten gegen das Team Shosholoza.

Dieser erste Match Racing Tag bestätigt die Dominanz von BMW ORACLE Racing und Team Alinghi, die ihre beiden Wettfahrten als Sieger beendeten. Damit die Schweizer den Louis Vuitton Akt 1 gewinnen können, müssten sie alle noch verbleibenden Rennen gewinnen. Morgen trifft die SUI 64 auf ihren Gegner aus dem letzten Americas Cup, Emirates Team New Zealand und danach auf das Team Shosholoza. Sie finden alle Resultate auf www.alinghi.com.

Gesamtklassement
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1. Platz BMW ORACLE Racing, 34 Punkte
2. Platz Team Alinghi, 32 Punkte
3. Platz Emirates Team New Zealand, 24 Punkte
4. Platz K-Challenge, 17 Punkte
5. Platz Team Shosholoza, 8 Punkte
6. Platz Le Défi, 5 Punkte

Zitate des Tages
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Peter Holmberg, Skipper von Team Alinghi: "Das Vorstartmanöver gegen K-Challenge war leicht für uns. Wir hatten sehr schnell eine starke Position und es gelang uns, uns hinter sie zu setzen und sie zu kontrollieren. Sie konnten weder wenden noch halsen...Beim Start drängten wir sie dann gegen das Komiteeboot. Damit holten wir uns einen Vorsprung von 32 Sekunden und das Rennen war praktisch gelaufen. Gegen le Défi hatten wir mehr Schwierigkeiten. Zuerst kontrollierten wir sie, doch dann konnten sie sich befreien und uns nun ihrerseits kontrollieren. Ich musste einige aggressive Manöver machen, um sie abzuschütteln und so konnten wir schliesslich auf der guten Seite starten."

Jochen Schümann, Stratege von Team Alinghi: "Da wir einen grossen Vorsprung hatten, war unser Ziel, die Rennen zu beenden, ohne Risiken einzugehen. Wir haben uns angestrengt, die Manöver sauber zu fahren und uns bestmöglich vorzubereiten. Wir versuchten, so wenig wie möglich zu wenden, um die Segel zu schonen. Wir haben den Rhythmus jedoch nie verlangsamt!"

Yves Detrey, Pitman von Team Alinghi und heute externer Beobachter: "Die Rennen anlässlich des Louis Vuitton Akt 1 unterscheiden sich in einem Punkt von America's Cup Regatten. Die Leemarke wird durch zwei Bojen ersetzt. Am Ende des Vorwindkurses können die Boote wählen, welche der beiden Bojen sie umrunden wollen, bevor sie sich wieder auf den Amwindkurs machen. Im Unterschied zu nur einer Wendeboje bieten die zwei Bojen mehr taktische Optionen. So kann die eine Boje etwas besser liegen, was den Wind anbelangt, während es bei der anderen Boje, die vielleicht am Anfang besser schien, dann weniger Wind hat. Das macht das Spiel spannend."

Für Informationen wenden Sie sich bitte an:
PRESSE BÜRO:
Bernard Schopfer Team Alinghi EPFL, Parc Scientifique (PSE) 1015 Lausanne Tel + 41 21 693 02 63 Mobile : + 41 79 332 11 76 E-Mail: media@alinghi.com --------------------------
US Presse Büro
Michelle Slade Tel +1 541 387 4345 Mobile: +1 541 490 6877 E-Mail: media@alinghi.com

Das Team Alinghi segelt unter Schweizer Flagge und trägt die Farben der Société Nautique de Genève. Seine Partner für die Kampagne 2007 sind UBS und Infonet (Hauptpartner), sowie Audemars Piguet, SGS, Nespresso, MSC Cruises und North Sails (Co-Sponsoren).

Besuchen Sie unsere Website auf: www.alinghi.com
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