Americas Cup 2003/2007
Valencia Louis Vuitton Act 2 - www.americascup.com/en/ - zur Übersicht
Presse Mitteilung vom 12. Oktober 2004
Die Neuseeländer gewinnen den Louis Vuitton Akt 2.
Die heutigen Rennen wurden mangels Wind annulliert.
Die 5. Wettfahrt wurde heute gegen 14 Uhr mangels Wind abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt wurden gerade vier Matches ausgetragen. Das Rennkomitee fällte diesen Entscheid aufgrund einer Regel, wonach ein Rennen abgebrochen werden muss, wenn die Segler mehr als 40 Minuten benötigen, um einen Streckenabschnitt zu segeln. Da keines der drei Rennen gesegelt werden konnte, erhielt jedes Team ½ Punkt für jedes dieser Duelle.
Emirates Team New Zealand belegt damit im Gesamtklassement den wohlverdienten ersten Platz. Dicht dahinter folgt auf Platz zwei Luna Rossa. BMW ORACLE Racing und Alinghi haben beide die gleiche Punktzahl.
Da die Amerikaner aber die letzte Begegnung gegen die Schweizer gewonnen hatten, belegen sie Platz drei und Alinghi Platz 4.

Die Einwohner von Valencia sahen ein schönes Bild, als die acht majestätischen America's Cup Class Yachten früh zum Hafen zurück kehrten und im Hafenbecken eine Ehrenrunde drehten. Das optimistische Rennkomitee hatte die 5. Wettfahrt um die Mittagszeit herum bei kaum 5 Knoten Wind und leichter Bewölkung starten lassen. Für die teilnehmenden Teams war der Tag eine Tortur. Sie drifteten von Rennen zu Rennen. Nach den ersten Streckenabschnitten fiel der Wind komplett in sich zusammen und flaute auf 2 Knoten ab. Der Abstand zwischen den vor sich hindümpelnden Yachten war riesengross, je nachdem, welches Boot beim Start das Glück hatte noch einen Windhauch zu erwischen. Um 16 Uhr wurde es klar, dass der nachmittägliche Seewind heute nicht einsetzen würde.
Die Rennen wurden abgebrochen. Der Akt 2 in Valencia bot an Windbedingungen von kompletter Flaute bis stürmischem Wind alles. Zusammenfassend kann man über die acht Renntage sagen, dass die meisten Teams zum ersten Mal vor Ort gesegelt sind und mit den lokalen Wetterbedingungen noch nicht vertraut waren. Letztere haben die Rennen in dieser Woche massiv beeinflusst. Das Team Luna Rossa, welches seit dem Frühjahr in Valencia trainiert, machte anlässlich dieses Wettbewerbes seinen Einstieg im America's Cup 2007.
Die Italiener mit James Spithill am Steuer zeigten eine solide und beeindruckende Leistung. Das Training vor Ort hat sich für sie bezahlt gemacht. Emirates Team New Zealand ist zurück an der Spitze, und das, obschon es noch vor einigen Wochen unklar war, ob sie in Valencia überhaupt würden antreten können. Dean Barker bewies, dass er das Zeug zum Siegen hat und die Kiwis machten keinerlei Fehler und beweisen, dass sie für Alinghi ein harter Gegner sind. Eine willkommene Bereicherung für die Flotte der Herausforderer ist das Team Shosholoza. Mit RSA 48, einem Boot der Generation 2000, und weniger als 60 Stunden Training zeigten die Südafrikaner eine gute Leistung. Besonders hervorzuheben ist ihr Match gegen BMW ORACLE Racing, bei welchem die Teammitglieder von Shosholoza gute taktische Manöver gegen das erfahrene amerikanische Team fuhren.

Das Gesamtklassement
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Emirates Team New Zealand - 11,5 Punkte
Luna Rossa - 10,5 Punkte
BMW ORACEL Racing - 9,5 Punkte
Team Alinghi - 9,5 Punkte
Le Défi - 5,5 Punkte
K-Challenge - 4,5 Punkte
+39 - 3,5 Punkte
Shosholoza - 1,5 Punkte
"Photos G.Martin-Raget"












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