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Match Race Germany
Matchraces 2004
Match Race Germany vor Langenargen
8. bis 13. Juni 2004 in Langenargen
Segel-Weltelite vor Langenargen - www.ycla.de
Der Bodensee zeigte sich zur Eröffnung des Match Race Germany beim Ausscheidungs-Race für Nachwuchssegler von seiner besten Seite. Guter Wind und am zweiten Tag noch Sonne ermöglichten Wettfahrtleiter Rudi Magg, Yacht-Club Langenargen, mit seiner Wettfahrtcrew das volle Segelprogramm durchzuführen. Ellegast, Konstanz hat im letzten Start knapp Platz eins verpasst und musste der schweizer Crew Eric Monnin Rang eins überlassen. Beide Teams haben sich damit die Startberechtigung am Match Race Germany gesichert. Am ersten Tag segelten die Teams jeder gegen jeden um die Finalplätze. Achtzehn Mal schickte Wettfahrtleiter vom Yacht-Club Langenargen jeweils zwei Boote auf den up and down Kurs bis das Ergebnis feststand. Bei guten Windverhältnissen und zeitweise Regen wurde das geplante Segelprogramm durchgeführt.
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Die schweizer Crew um Eric Monnin segelte gegen alle Crews erfolgreich und belegte Rang eins. Eric Monnin hat mit seinem Bruder Jean Claude, Mitglied des „Alinghi“ Teams, einen Mann mit America`s Cup Erfahrung mit an Bord. Die beiden deutschen Spitzenteams um Carsten Kemmling, Hamburg und Stefan Meister belegten Rang zwei und drei. Erst im Stechen konnte sich der Konstanzer Tino Ellegast den vierten Finalplatz sichern, nachdem die Crew anfänglich mit dem neuen Boot Handlinksprobleme hatte. Ausgeschieden sind die beiden deutschen Teams Jan-Eike Andresen, Konstanz und Philipp Kadelbach.
Beim Final am zweiten Tag traten die Crews zweimal gegeneinander an. Die Crew um Tino Ellegast, Konstanz segelte immer besser und lieferte sich mit Stefan Meister an der Tonne ein „meisterliches Luvduell“. Verpasste aber im letzten Lauf gegen Carsten Kemmerling den Sieg und landete knapp hinter Eric Monnin, Schweiz, der „Alinghi“ Erfahrung an Bord hatte. Mit insgesamt neun Siegen brachte die schweizer Crew eine souveräne Leistung. Es wird spannend wie sie sich bei den Eliteseglern behaupten kann. Die beiden deutschen Spitzensegler im Match Race, Stefan Meister und Carsten Kemmling belegten in der Finalrunde Rang drei und vier. Sie dürfen nun mit ihren Crewmitgliedern nun bei den ganz Großen im Team mitsegeln. Zu den neuen Booten äußerten sich die Steuerleute unterschiedlich. Manche hatten noch Handlinksprobleme mit dem 91 Quadratmeter großen Spinnaker und Stefan Meister meinte „mit einer fünf Mann Crew segeln ist schon anspruchsvoller wie mit kleineren Crews“. Das Boot findet er für Match Race gut geeignet. Jan-Eike Andresen meint „mit diesem größeren, trägerem Boot muss man weiter vorausplanen und kann nicht schnell umdisponieren. Das kann bei Wind Änderungen ein Nachteil sein.“ Auch das Steuerrad finden einige Crews gewöhnungsbedürftig, da sie bisher gewohnt waren mir der Pinne zu segeln. Zusammengefasst hat die „Bavaria 35 match“ die Feuerprobe bestens bestanden und man darf auf das Urteil der Weltelite, die es gewohnt ist auf größeren Booten zu Segeln gespannt sein.
Das Programm des Match Race Germany mit der Segelweltelite wird am Dienstag mit dem Training fortgesetzt. Am Abend lädt der Yacht-Club Langenargen ins Schloss Montfort zum Empfang der Teilnehmer und am Mittwoch beginnen dann die Qualifikationsregatten. Das vielfältige kulturelle Rahmenprogramm wird auch in diesem Jahr wieder besondere Highlights bieten. Auch ist die Uferanlage während des gesamten Match-Race Germany bewirtet. Der Eintritt ist wie immer frei.
Weitere Informationen zum Match Race Germany im Internet:
Match Race Germany 2004
Swedishmatchtour 2003/2004
Speedwave
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