AUDI Spring Battle 2004
Regatta 2004



+++ 28.03.2004 +++
SCHÜMANN gewinnt das Battle am Wannsee vor MEISTER
Spannender hätte es für Teilnehmer und Zuschauer des AUDI Spring Battle nicht sein können: In einem packenden Finale besiegte Jochen SCHÜMANN den ehemaligen H-Boot Weltmeister Stefan MEISTER mit einer Serie von drei zu zwei (Best of Five).

Noch am Morgen sah es so aus als ob das Match SCHÜMANN vs. MEISTER bereits im Halbfinale ausgetragen werden würde. Jedoch musste zunächst ein Lauf des Vortages neu ausgesegelt werden. Anfangs sicher in Führung, unterlag der bis dahin Gruppenerste Jan-Eike ANDRESEN bei den stark drehenden Winden seinem österreichischem Gegner Andreas LABEK. ANDRESEN verlor damit nicht nur die Gruppenführung, sondern auch den Einzug ins Halbfinale. Seinen Platz nahm das eigentlich Matchrace unerfahrene Team AUT um Florian KRUSE ein, die im Halbfinale (Best of Three) Stefan MEISTER mit seinen Vorschotern Philipp SEMMER und Olympiateilnehmer Frank THIEME jedoch hoffnungslos unterlagen.

SCHÜMANN hingegen, dessen neuer Halbfinalgegner der erst 20 jährige Paul CAMPELL-JAMES war, musste sich den Einzug ins Finale hart erkämpfen. Null zu eins zurück liegend und mit einem offenen Penalty behielt CAMPBELL-JAMES die Nerven und bereinigte sich an der Luvtonnen mit einem brillanten Matchrace Manöver. Der Youngster luvte mit Steuerbord SCHÜMANN soweit in den Wind, dass dieser um sich freizuhalten eine Wende fahren musste. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die beiden Teams per Matchrace Definition bereits auf dem Vorwindkurs, so dass eine Wende genügt, um sich von einem Penalty zu bereinigen. CAMPBELL-JAMES nutze die Gelegenheit, wendete ebenfalls, und führte somit seinen Strafkringel aus. Durch das sofortige Zurückwenden und schnelle Setzen des Spinnakers konnte sich der Engländer einen Vorsprung von einigen Bootslängen vor „Schümi“ verschaffen. Souverän verteidigte er diesen gegen den America’s Cup Gewinner bis ins Ziel. Für dieses Manöver erhielt das Team später der Preis „Most Spectacular Move“. Doch mit einem sicheren Sieg für Team Alinghi in der dritten Wettfahrt stand der Gegner für Stefan MEISTER im Finale fest.
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26.03.2006
Team Grobe schlägt sie alle
Mit der überwältigenden Serie, 7 Siege von 8 Wettfahrten, glänzte Alina GROBE mit Ihrem Bruder Dino und dessen Tornado Teamkollegen Lars BÄHR, und gewann den Titel des AUDI Spring Battle 04 Qualifier.

Gekonnt schlug sie ihre männlichen Mitstreiter mit Ihren taktischen Manövern auf den Dreimann-Kielbooten streamline. In einem spannenden Finale gegen den deutschen Fize-Matchrace Meister Hendrik WITZMANN schaffte sie es, sich im letzten Vorwindkurs die Führung zu erkämpfen. Alina strahlte über ihr gesamtes Gesicht als sie die Ziellinie passierte.



Siegerehrung,Schümann re.


Die Siegerkanne


Meister gratuliert Schümann


Noch wird um jeden Meter gekämpft
Fotos: Aline Siepmann


Foto: Dean Treml
Offizielle Starterliste für das Grade 3 Rennen
1. Jochen Schümann (GER)
2. Tim Kröger (GER)
3. Simon Shaw (GBR)
4. Paul Campbell-James (GBR)
5. Carsten Kemmling (GER)
6. Andreas Labek (GER)
7. Felix Kruse (AUT)
8. Stefan Meister (GER)
9. Philipp Kadelbach (GER)
10. Alina Grobe (GER)
11. Hendrik Witzmann (GER)
12. Jan Eike Andresen (GER)

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Segeln blindes gif
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