

|

Olympische Spiele Athen 2004
Pressemitteilung
9. November 2004
ISAF ROLEX WORLD SAILOR OF THE YEAR AWARDS 2004
Sofia BEKATOROU und Emilia TSOULFA sowie Robert SCHEIDT sind die weltbesten
Segler des Jahres
Die weltbesten Segler des Jahres 2004 sind Sofia Bekatorou and Emilia
Tsoulfa aus Griechenland bei den Frauen sowie der Brasilianer Robert Scheidt
bei den Männern.
Der Weltsegelverband ISAF (International Sailing
Federation) und Rolex ehrten die Gewinner am Dienstag Abend (9. November) in
Kopenhagen mit den ISAF Rolex World Sailor of the Year Awards 2004. Die
vierfachen Weltmeisterinnen Bekatorou/Tsoulfa gewannen im August in Athen
überlegen eine enthusiastisch gefeierte olympischen Goldmedaille für das
Gastgeberland. Scheidt wurde innerhalb von zehn Jahren schon zum siebten Mal
Laser-Weltmeister und holte ebenfalls Olympia-Gold, als einziger Lasersegler
bisher zum zweiten Mal.
Robert Scheidt, der gut deutsch spricht, weil seine Familie deutsche Wurzeln
hat, schrieb schon im Mai 2004 Segelsportgeschichte, weil noch niemand zuvor
so viele WM-Titel innerhalb einer Dekade gewann. Ein weiterer Rekord gelang
ihm in Athen, wo er bei nur zwei von elf Einzelrennen keine
Top-Acht-Platzierung erreichte und schon seine dritte olympische
Lasermedaille gewann. Das hat es in der Klasse auch noch nie zuvor gegeben.
Bei der Nominierung zum ISAF Rolex World Sailor of the Year Award wurden
außergewöhnliche Erfolge im Zeitraum vom 1. September 2003 bis 31. August
2004 bewertet. Während dieser Periode sammelte Scheidt Titel en masse. Sein
schlechtestes Resultat war der zweite Platz bei der ISAF-Weltmeisterschaft
2003. Alle anderen hochklassigen Regatten hat er ganz oben auf dem Treppchen
beendet.
Die Auszeichnung wurde von seiner königlichen Hoheit, Kronprinz Fredrik von
Dänemark überreicht. Danach bedankte sich Robert Scheidt: "Es ist ein
großartiger Erfolg, Weltsegler des Jahres geworden zu sein. Da bin ich sehr
stolz drauf und auch auf das, was ich in diesem Jahr alles erreicht habe.
Ich danke meiner Familie, meinen Sponsoren und meinem Coach, die mir alle
sehr dabei geholfen haben, an die Spitze der Segelwelt zu gelangen. Besten
Wind!" Den Titel ISAF Rolex World Sailor of the Year hat Robert Scheidt nach
2002 schon zum zweiten Mal gewonnen. Seine weiteren Ambitionen sind eine
erneute Olympiakampagne in 2008 und eine Teilnahme am America's Cup in 2007.
Sofia Bekatorou und Emilia Tsoulfa gewannen die Herzen ihrer gesamten
Nation, als sie die Goldmedaille im 470er im eigenen Land holten und mit den
Landsleuten frenetisch feierten. Der überlegene Sieg gelang dem Duo
vorzeitig schon vor dem letzten Rennen in Athen und war umso imposanter, da
die Steuerfrau Mitte des Jahres noch eine schwere Rückenverletzung hatte,
mit der sie nicht segeln konnte. Im Juni 2004 mussten die Frauen deswegen
sogar die Weltmeisterschaft in Kroatien abbrechen.
Doch zu Beginn der Spiele waren sie wieder topfit und dominierten die
Regatta fast nach Belieben. Sie gewannen fünf von zehn Rennen und landeten
drei zweite Plätze. Am Ende siegten sie mit 24 Punkten Vorsprung vor den
Zweiten. Das war der größte Abstand in allen elf Segeldisziplinen. Diese
herausragende Leistung wurde seinerzeit bereits vom Organisationskomitee
ATHOC belohnt, indem Bekatorou und Tsoulfa ausgewählt wurden, bei der
Schlussfeier das olympische Feuer zu löschen. Vor den Olympischen Spielen
gewannen beide die ISAF-WM in 2003, ihr vierter WM-Titel, sowie weitere
internationale Top-Regatten. Auch sie waren 2002 schon einmal
Weltseglerinnen des Jahres.
Die Frauen erhielten ihre Auszeichnung aus dem Händen von seiner Majestät
König Konstantin von Griechenland. Sofia Bekatorou hielt die Dankesrede für
das Duo: "Hier unter all den Ehrengästen zu sein, ist allein schon eine
Würdigung unser Karriere. Während unser Kampagne haben wir viele, bestimmte
Erfahrungen gesammelt und zu kämpfen gelernt, um Schwierigkeiten zu
überwinden.....
|
Copyright © 1996-2016 - SEGEL.DE
|
|
|