Der America's Cup Valencia 2007
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24.06.2007
Alinghi - Media www.alinghi.com
Alinghi 1 – Emirates Team New Zealand 1
Im 32. America’s-Cup-Match steht es 1:1, der Titelverteidiger Alinghi kam mit einem Rückstand von 28 Sekunden auf den Challenger, Emirates Team New Zealand, ins Ziel.  

Bei Windgeschwindigkeiten von 8 bis 11 Knoten aus Ost-Südost führte Alinghi während der ersten Hälfte des Rennens. Das Schweizer Team startete links von ETNZ, gewann die erste Kreuz und führte bei der ersten Topmarke mit 19 Sekunden. ETNZ konnte auf der Vorwindstrecke etwas Wasser gut machen, aber Alinghi führte bei der Leemarke noch mit 13 Sekunden.  

Die Wende in diesem Rennen kam auf der zweiten Kreuz. Alinghi rundete das Leegate auf Steuerbord während ETNZ auf Backbord rundete. Das brachte Alinghi zu Beginn der zweiten Amwindstrecke in eine Position links von ihrem Gegner. Zuerst war diese Position sehr günstig und Alinghi führte mit 50 bis 60 Metern.

"Photo Gilles Martin-Raget / www.martin-raget.com"

ETNZ übernahm die Führung nach etwa einem Drittel der Kreuz, als der Challenger links von Alinghi segelte und sich absetzen konnte. Beide Boote waren auf Backbordbug und Alinghi konnte sich aus dem Lee vorkämpfen, aber als beide Boote auf Steuerbord wendeten und der Wind nach rechts drehte, war der Schweizer Titelverteidiger über der Layline zur Marke.  

«Auf dieser zweiten Kreuz war die See wegen der vielen Zuschauerboote extrem unruhig und wir schienen ein wenig Geschwindigkeit zu verlieren, wir kontrollierten Ruder und Kiel, konnten aber nichts sehen. Aber wir waren auf dieser zweiten Kreuz nicht gut unterwegs und sie (ETNZ) konnten aufholen und die Führung übernehmen.»  

Beim Vorstart waren beide Boote weit hinten rechts in der Startbox. Alinghi führte zurück zur Linie mit ETNZ hart auf den Fersen. Eine Minute vor dem Start wendete Alinghi nach Backbord, um näher ans Komiteeboot zu kommen. 45 Sekunden vor Start wendete Alinghi zurück auf Steuerbord und ETNZ wendete auf Steuerbord in ihrer Leezone. ETNZ war ein wenig schneller an der Linie und querte drei Sekunden vor Alinghi.  

«Der Kurs war in etwa ausgeglichen und wir mussten einfach die Dreher gut segeln. Jon Bilger, unser Wettermann, sagte, beide Seiten seien etwa gleich, also wollten wir einen sauberen Start und danach auf der rechten Seite segeln», fasste Rodney Ardern, Runner/Grinder auf SUI100, die Situation zusammen.  

Morgen steht ein Ruhetag für Alinghi und ETNZ auf dem Programm. Rennen 3 des 32. Matchs ist auf Dienstag, 26. Juni, um 15.00 Uhr angesetzt.  

Hattest du das Gefühl, dass Emirates Team New Zealand leicht schneller war bei den heutigen schwachen Winden? «Die ersten zwei Abschnitte zeigten, dass wir auch in diesen schwächeren Winden okay segeln. Natürlich war es enttäuschend, überholt zu werden», sagte Rodney Ardern.  

Was müsst ihr am morgigen Ruhetag korrigieren, um wieder zu siegen? «Ich denke nicht, dass wir viel anders machen müssen. Wir werden weiterhin tun, was wir bisher getan haben, denn das scheint gut zu funktionieren. Wir haben morgen einen Tag Pause, um darüber nachzudenken, die Boote zu kontrollieren und sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist. Am Dienstag sind wir wieder bereit für das Rennen», erklärte Rodney Ardern.  
Habt ihr euch während der vierjährigen Vorbereitungszeit auch auf eine Niederlage vorbereitet? «Selbstverständlich. Man muss seinen Gegner respektieren und wir wussten, dass sie ein starker Herausforderer sein würden. Wir rechneten nicht mit einem 5:0, das wäre naiv. Der Weg zum Sieg ist noch lang», betonte Rodney Ardern. Klicken Sie hier für die aktuellsten Bilder: http://media.alinghi.com


2007-06-24
www.alinghi.com
RENNEN 2 DES 32. AMERICA’S CUP MATCH BY LOUIS VUITTON

Leichte Seebrise aus Ost-Nordost mit 8 bis 10 Knoten, am Nachmittag auf Südost wechselnd und auf 6 bis 8 Knoten abflauend, 28 Grad Celsius.
 
Alinghi ist nach dem Sieg im ersten Rennen des 32. America’s Cup bereit für Rennen 2. Alinghi, der Schweizer Titelverteidiger, gewann das erste Rennen des Wettbewerbs gestern mit einem Vorsprung von 35 Sekunden. Das Rennen sei eng gewesen, erklärte Simon Daubney, einer der Trimmer an Bord: «Die Bootsgeschwindigkeiten sind recht ähnlich, aber es hatte gestern viele Wellen und die Brise variierte ständig, deshalb konnten wir aufgrund dieses einen Rennens noch keine Schlüsse ziehen. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Boote ähnlich schnell.» Das gestrige Rennen war der erste offizielle Einsatz für SUI100 und gleichzeitig das erste Mal seit dem 13. April, dass die 17-köpfige Crew wieder in einem offiziellen Wettkampf segelte: «Das hat uns sehr gut getan – es war eine riesige Erleichterung, endlich raus zu können. Das Rennen war eng, aber da wir viele harte In-house-Rennen gesegelt sind, waren wir ziemlich entspannt», sagte Simon Daubney.  

Alinghi wird heute um 13.00 auslaufen und um 15:00 Uhr zu Rennen Nummer 2 antreten.  

  ALINGHI
  Fakten zu Alinghi:  
Segelnummer: SUI100 Yacht Club: Société Nautique de Genève Land: Schweiz Gründung des Syndikats: 2000 Syndikats-Präsident: Ernesto Bertarelli Skipper: Brad Butterworth Steuermann: Ed Baird Designer: Rolf Vrolijk und das Alinghi-Designteam Bootsbauer: Décision S.A Schweiz und das Alinghi-Bootsbauerteam Website: www.alinghi.com  
   
RENNEN 2 – WETTKAMPFNOTIZ
  DEFENDER Vs CHALLENGER
Alinghi (SUI100) Vs Emirates Team New Zealand (NZL92)
Alinghi, der Verteidiger des America's Cup, hat die gelbe Flagge und segelt von Steuerbord in die Startbox. Emirates Team New Zealand, Herausforderer, hat die blaue Flagge und segelt von links in die Startbox.
 
DIE INFOS DES TAGES
  Statistiken
Allgemeine Alinghi-Matchrace-Statistiken während des 32. America's Cup (inklusive LV Acts): Alinghi-Siege total: 61 (82%) Alinghi-Niederlagen total: 13 (18%)  
Rennen mit SUI64 Siege: 10 (71%) Niederlagen: 4 (29%)  
Rennen mit SUI75 Siege: 51 (85%) Niederlagen: 9 (15%)  
In den 72 Matchraces während des 32. America's Cup hat Alinghi die Startlinie 33 Mal zuerst überquert (46%). 16 Starts waren ausgeglichen. Alinghi war bei der ersten Wendemarke 56 Mal in Führung (78%) und hat das Rennen gewonnen: ...in 91% der Fälle, bei denen das Team beim Start führte ...in 96% der Fälle, bei denen das Team bei der ersten Luvmarke führte  

Hätten Sie's gewusst?
Wussten Sie, dass die schwächste Schot an Bord einen Zug von bis zu 200kg aushält und die stärkste sogar 14 Tonnen?  

An diesem Tag
...1974 setzte sich in den Vorausscheidungen des Titelverteidigers, des New York Yacht Club, Courageous zuerst gegen Intrepid und dann gegen Mariner durch. Mariner gelang einer der seltenen Erfolge in der Serie durch einen Sieg gegen Valiant im ersten Rennen. Valiant war 1970 gebaut worden und eine der schwersten 12-Meter-Yachten. Sie war einer der seltenen Design-Fehler von Olin Stephens. ...2005 begann in Valencia Louis Vuitton Act 5, ein Fleetrace. Im ersten Rennen belegten Emirates Team New Zealand, BMW ORACLE Racing und Alinghi die Podestplätze, im zweiten Rennen gingen diese an Mascalzone Latino-Capitalia Team, Victory Challenge und +39 Challenge.  
Francine Moreillon
Alinghi Port America's Cup Muelle de la Aduana 46024 Valencia, Spanien Mobile: +34 677 950 813 Mobile: +41 79 639 89 46 francine.moreillon@alinghi.com www.alinghi.com
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Segeln blindes gif
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