Der America's Cup Valencia 2007
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30.06.2007
Alinghi - Media www.alinghi.com
ALINGHI MIT MATCHBÄLLEN ZUM GEWINN DES 32. AMERICA'S CUP

Alinghi, der Schweizer Verteidiger des 32. America's Cup, hat drei Matchbälle, um die Serie gegen den Challenger Emirates Team New Zealand (ETNZ) für sich zu entscheiden. Alinghi führt nach dem mit 28 Sekunden Vorsprung hart erkämpften Sieg im sechsten Rennen mit 4:2.

  Es war Alinghis dritter aufeinanderfolgender Sieg im Match und zum zweiten Mal hintereinander machte Alinghi dabei einen anfänglichen Rückstand wett. Alinghi führt nun in der Serie 4:2 und kann mit einem weiteren Erfolg den America's Cup erfolgreich verteidigen, womit der Cup in Europa bleiben würde. Bei Winden von 8 bis 10 Knoten aus östlich-südöstlicher Richtung gelang es Ed Baird, den Steuermann von ETNZ Dean Barker im Vorstart gut zu kontrollieren. Baird segelte von Steuerbord in die Startbox, und nutzt diesen Vorteil, um ETNZ in ein Dial-up zu zwingen.

  Baird ging weit rechts über die Startlinie und beide Boote segelten zur linken Seite des Kurses. Alinghi wurde zur ersten Wende gezwungen und ETNZ gewann die erste Kreuz, als sie auf der linken Seite auf Steuerbord-Bug wendeten. ETNZ führte bei der ersten Marke mit 14 Sekunden, aber Alinghi blieb nahe dran und attackierte die Kiwis, so dass der Rückstand am Leeward-Gate nur noch 11 Sekunden betrug. Alinghi rundete nach backbord, der Challenger nach steuerbord.  

  Die Wende kam auf halber Strecke der zweiten Kreuz, als Alinghi den Steuerbord-Vorteil nutzte, und ETNZ zu zwei Wenden auf dem Leebug zwang. Beim dritten Aufeinandertreffen hatte Alinghi so viel Boden gut gemacht, dass ETNZ weiter ins Lee wenden musste, Alinghi übernahm endgültig die Führung. Grosssegel-Trimmer Warwick Fleury kommentiert das Manöver so: "Der Dreher war für uns nicht günstig , aber wir hatten ein wenig mehr Druck und unsere Wenden waren sehr gut. Als wir mit den Wenden begannen, haben wir viel Terrain gewonnen." Der Schweizer Verteidiger nahm die letzte Teilstrecke mit einem Vorsprung von 16 Sekunden in Angriff, ETNZ gab sich aber noch lange nicht geschlagen. Auf dem letzten Viertel des Vorwind-Kurses hatten die Kiwis bis auf eine Bootslänge aufgeholt, aber Alinghi hielt den Vorsprung und baute ihn bis zum Rennende sogar auf 28 Sekunden aus.

  Rennen 7 des 32. Match beginnt morgen um 15:00 Uhr.  

  WARWICK FLEURY, GROSSSEGEL-TRIMMER, ZU EINEM GROSSARTIGEN TAG:
Das war ein grosser Sieg - wie hat sich das angefühlt? "Wir wollten diesen Sieg unbedingt. Auf der ersten Rennhälfte ging es nicht so, wie wir uns dies gerne gewünscht hätten, aber was zählt ist, dass wir am Schluss gewonnen haben. Es fühlt sich gut an und ist eine Entschädigung für eines oder zwei der anderen Rennen, die wir eigentlich hätten gewinnen sollen. Es ist auch gut für das Selbstvertrauen, wenn man ein Cup-Rennen gewinnen kann, in dem man im Rückstand lag."  

  Wo war heute der Wendepunkt?
"Brad wollte unbedingt die linke Leetonne erreichen und das ist uns gelungen, das war ein Schlüsselmoment. Es lief uns gut und wir konnten zurückwenden, so dass sie nicht kreuzen konnten. Es war entscheidend, dass wir verhindern konnten, dass sie kreuzen konnten und dann gab es ein Wendeduell, das wir für uns entschieden haben. Auf der letzten Teilstrecke haben wir dann den Vorsprung sehr gut verwaltet."  

  Ist dies der engste America's Cup, in den Sie je involviert waren?
"Es war extrem schwer. Im ganzen Wettkampf gab es kein einziges einfaches Rennen. Es ist unglaublich, wir haben gerade auf dem Weg zurück darüber gesprochen, wie viele Führungswechsel es gegeben hat. Das hat es vorher sicherlich noch nie gegeben und zeigt einfach, wie nahe die Teams beisammen sind."  

  Hat Alinghi den Start bekommen, den Ihr wolltet?
"Wir wollten die rechte Seite beim Vorstart und die haben wir bekommen. Obwohl am Schluss oben die linke Seite besser war, konnten wir auf der linken Seite ETNZ bis fast zur Schlaglinie halten. Dann haben wir gewendet und waren immer noch in einer sehr starken Position. Am Schluss liess die Brise nach und drehte nach links und sie konnten vor uns kreuzen, das war also nicht so, wie wir es wolltren."  

  Ein Ausblick auf Morgen?

  "Wir haben Matchball und wollen es morgen beenden und falls uns dies nicht gelingt, haben wir immer noch zwei Chancen. Die Rennen sind sehr, sehr eng und keines war einfach und wir rechnen damit, dass dies morgen so weitergeht. es wird ein Tag wie jeder andere, aber wir werden unsere Chance suchen."

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