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Seindexe Olympique Française in Hyères 2007 - 21.-27.04.2007
http://sof.ffvoile.net - Regatta Europa 2007
Fotogalerie
Tagesberichte siehe Menu unten
*Aufregende Tage für das NRV Olympic Team bei der SOF *
Die Meldezahlen für die Seindexe Olympique Française waren in diesem Jahr
hoch wie noch nie -- dementsprechend lang war die Schlange vor dem
Regattabüro. Insgesamt 914 Boote aus 56 Nationen nahmen vom 21.-27.
April an der SOF teil. Das erste Mal dabei war die paralympische Klasse
Sonar, die von drei Mann gesegelt wird.
Auch unser NRV Olympic Team war gut vertreten. Ausser den Staren, die
regulär nicht dabei sind, starteten alle Segler und Surferinnen des
Teams in Hyères.
Am erfolgreichsten waren Marcus Baur und Hannes Baumann in der
49er-Klasse. Nach sehr guten Platzierungen während der gesamten Woche
landeten sie am Ende auf Platz 3. Da die Beiden erst seit einem
dreiviertel Jahr zusammen segeln, ist das eine beachtliche Leistung.
Enttäuscht waren Beide von ihren Trainings- und T-Systems-Partnern, den
Brüdern Peckolt, da diese am Tag vor dem Medal Race einen
Vermessungsprotest gegen Marcus und Hannes einreichten. Angeblich sei
ihr Boot zu leicht. Laut Marcus war dies "ein sehr unschönes Ereignis.
Absolut unter der Gürtellinie".
Die Peckolts zogen den Protest zwar noch vor Verhandlungsbeginn zurück,
doch unter den Seglern sprach sich der Protest natürlich schnell herum
und die meisten waren der Meinung, "dass die "Peckis" nur Angst hätten,
dass sie es nicht mehr unter die ersten 6 schaffen, um das NOK-Kriterium
zu erfüllen".
Zur Zeit des Protestes lagen Marcus und Hannes auf Platz 2
und Peckolts, momentan Erste der ISAF Weltrangliste, auf Platz 9. Nach
dem Medal Race stellte sich beim Wiegen heraus, dass das Boot von Marcus
und Hannes sogar zwei Kilo zu schwer ist.
Das 470er-Team mit Christopher Lorenz und Friedrich Gebert konnte in
einem Feld von 114 Teilnehmern von Anfang an gut mithalten. Konstant
gute Plätze unter den ersten 15 sicherten den Beiden zwischenzeitlich
sogar einen 9. Platz, womit Chancen auf das Medal Race bestanden. Leider
ersegelten sie am letzten Tag vor dem Medal Race nur einen 35. Platz und
einen Frühstart, womit sie insgesamt auf Platz 20 rutschten.
Unsere Tornado-Segler Johannes Polgar und Florian Spalteholz konnten
meist Plätze unter den ersten 10 ersegeln und lagen einen Tag vor dem
Medal Race auf dem 4. Platz. Leider verletzte sich Flo während der
neunten Wettfahrt am Fuß, so dass er nicht mehr auftreten konnte. Das
Medal Race am nächsten Tag musste er absagen. Der OSA beschloss nach
eingehender Beratung, Jojo und Flo den Platz vor dem Medal Race, also
den 4. Platz als Endwertung anzurechnen. Damit hätten die Beiden das
erste NOK-Kriterium erfüllt.
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Fotos: Guilain GRENIER / FFV




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Roland Gäbler und Gunnar Struckmann waren mit ihrer Leistung nicht
zufrieden. Ihre Ergebnisse lagen meist zwischen dem 19. und dem 36.
Platz, völlig hinter ihren Erwartungen. "Solche Phasen hat man zwar
immer mal, aber schön ist das nicht", meinte Roland.
Die Surferinnen des Teams Romy Kinzl und Wiebke Sradnick hatten am
meisten unter dem wenigen Wind der ersten vier Tage zu leiden. Während
der Wettfahrten musste ständig gepumpt werden, da das Brett sonst sofort
an Geschwindigkeit verlor.
Beide fuhren Platzierungen, mit denen sie nicht zufrieden waren, was
sich erst änderte, als am Donnerstag Wind von bis zu 20 Knoten kam.
Romy fuhr an diesem Tag einen guten 4. und 6. Platz. In einer Wettfahrt
riss leider ihr Trapez, weshalb sie diese aufgeben musste.
Wiebke surfte sich am Donnerstag zweimal im Silverfleet auf Platz 1, was
uns alle sehr gefreut hat.
Insgesamt liegt sie auf Platz 45, Romy auf Platz 24.
Die Laser-Segler Tobias Schadewaldt und Stefan Hoffmann waren beide
etwas enttäuscht von ihrer Leistung bei der SOF.
Tobias fuhr in der ersten Wettfahrt einen Frühstart und in den folgenden
Rennen Plätze von 21 bis 31, weit unter seinem sonstigen Niveau. Am
Mittwoch konnte er im Emeraldfleet einen Tagessieg ersegeln, womit seine
Laune wieder ein bisschen gehoben wurde. Mit einem 3. und einem 4. Platz
am Donnerstag liegt er insgesamt auf Platz 143.
Auch für Stefan begann die Woche nicht sehr rosig. Mit einem 41. Platz
blieb er weit unter seinen Erwartungen. Die nächsten Tage fuhr er jedoch
wieder bessere Leistungen mit einem 8. Platz und einem Tagessieg im
Silverfleet. Leider zog ihn ein 32. Platz am letzten Tag in der
Gesamtwertung wieder ein wenig nach unten, so dass er schließlich einen
78. Platz belegte.
30.04.2007 - Aufregende Tage für das NRV Olympic Team bei der SOF
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