17.06.07
ISAF-Präsident Göran Petersson:
Höchsten Respekt vor der Kieler Woche
Göran Petersson wird mittlerweile zum Stammgast bei der Kieler Woche. 2005 stattete der Schwede der weltgrößten Segel-Veranstaltung einen Antrittsbesuch als frisch gewählter Präsident des Weltseglerverbandes (ISAF) ab. In diesem Jahr übernahm der höchste Repräsentant des Segelsports bei der Eröffnung bereits das Glasen. Und für das kommende Jahr, in dem die Kieler Woche den Abschluss der neuen sechsteili gen ISAF-Worldcup-Serie darstellt, hat der 64-Jährige sein Kommen ebenfalls fest zugesagt.
Man wird das Gefühl nicht los, dass Petersson in diesem Jahr auch deshalb nach Schilksee gekommen ist, um sich vor Ort für eine Entscheidung des alten ISAF-Präsidenten Paul Henderson (Kanada) zu entschuldigen. "Über die terminliche Nähe zu den in 14 Tagen in
Cascais beginnenden Worlds sind wir sehr unglücklich. Diese Vereinbarung habe ich allerdings von meinem Vorgänger übernommen", sagt Göran Petersson, der "bedauert, dass die Weltmeisterschaften aller olympischen Klassen so dicht an der Kieler Woche liegen". Einen Atemzug später versichert er den Kieler Organisatoren, "höchsten Respekt" vor ihnen zu haben und künftig für einen Terminschutz der Grade-One-Veranstaltungen zu kämpfen.
Aber nicht nur der Skanidnavier will seine Hausaufgaben machen, auch die Kieler hätten in der Zukunft noch einige Hürden zu meistern. So sieht der ehemalige Drachen-Segler noch erheblichen Verbesserungsbedarf in den Bereichen Internet, Fernsehen und Sicherheit.
"Meine Wunschvorstellung ist, dass die Rennen auch übers Internet und aufs Handy übertragen werden können. Großartig wäre zudem, wenn die Höhepunkte des Regatta-Tages auf Großbildleinwänden im Hafen zu sehen wären", sagt Petersson.
Auch in Sachen Sicherheit hat er genaue Vorstellungen. So könne es nicht angehen, dass Zuschauer zwischen den Booten der Aktiven herumlaufen würden. Die Bereiche zwischen Seglern und Sehleuten müssten klar getrennt und mit Zugangsberechtigungen überprüft wer
den. In Mixed-Zonen gäbe es dann die Möglichkeit, Kontakt mit den Athleten aufzunehmen.
Was die Worlds 2011 betrifft, weiß Petersson, "dass Kiel sich beworben hat". Über die Chancen wollte oder konnte er nichts sagen. Vielleicht ja im kommenden Jahr, bei seinem nächsten Besuch in
Kiel.
Unterstützt werden die Kieler Woche-Regatten 2007 vom Partner und Presenter BMW AG, den Partnern HSH Nordbank, freenet und boot Düsseldorf sowie den Sponsoren b+m Informatik AG, B+ S Card Service, Canon, Fürst Bismarck Quelle, Helly Hansen, Hugo Hamann mit Konica Minolta, International Farbenwerke, Jever, Kapsch CarrierCom, Kielnet, Lankhorst/Hohorst, Nexus, SVG Service Verlag/Segler-Zeitung, Tutima (Offizieller Zeitnehmer).
Weitere Informationen unter www.kieler-woche.de
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