20.06.2007
Journalisten-Früstück KW: "Wir werden die Hausaufgaben erledigen"
America's Cup, ISAF Sailing World Cup, ISAF Worlds, German Sailing Grand Prix und natürlich die Kieler Woche waren die Themen beim traditionellen Journalisten-Frühstück, zu dem die Vereinigung Schleswig-Holsteinischer Sportjournalisten alljährlich im Rahmen der Kieler Woche einlädt.
"Wir sind Spitze, und das möchten wir der ISAF immer wieder zeigen", brachte Kiels Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz die Zielstrebigkeit der Sailing City auf den Punkt. "Es wird sehr schwer, Sponsoren zu akquirieren, aber wenn man etwas wirklich will, dann geht es auch", so Volquartz. In kürzester Zeit hatte die Oberbürgermeisterin die Zusagen vom Bundesministerium und des Landes Schleswig-Holsetin bekommen, dass eine Bewerbung Kiels für die Sailing Worlds 2011 unterstützt werde. Bundesminister Wolfgang Schäuble und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen sagten kurzentschlossen zu. "Wir haben noch nicht über Haushaltspläne für 2011 und die Finanzierung gesprochen, aber die Zusage steht", erklärte Volquartz den rund 70 anwesenden Journalisten und Gästen.
Der Besuch des Präsidenten des Weltseglerverbandes (ISAF), Göran Petersson, hat weiter Mut gemacht, im Wettstreit mit Helsinki (Finnland), Malmö (Schweden), Pusan (Korea) und Perth (Australien) im Wettstreit um die Worlds 2011 eine Chance zu bekommen. Der Schwede hatte die neuen Anstrengungen in Schilksee selbst gesehen und die Kieler Woche Organisatoren gelobt. "Und wir werden unsere Hausaufgaben machen", so Kieler Woche-Organisationsleiter Jobst Richter. Wünsche wie Fernsehwände in Schilksee und Kiel sowie visuelle Auftritte im Internet seien geplant und müssten angefasst und auch umgesetzt werden, so Richter.
"Wir haben eine große Chance gerade 2011, da die Segler und Seglerinnen dann drei hochkarätige Großereignisse wie Kieler Woche, Worlds und die Good Luck Games nacheinander in kurzer Entfernung segeln können", zeigte sich Richter optimistisch.
Segeln habe dabei die Aufgabe, nicht nur gelegentlich öffentliches Interesse zu wecken. Mit der World Cup-Serie sei man auf dem richtigen Weg. Und auch der America's Cup mit seinen Acts vorab und eventuell die Neuausrichtung jedes zweite Jahr seien Wege in diese Richtung, ergänzte der KYC-Vorsitzende, Lothar Jenne.
Und auch hierbei möchte Kiel in den internationalen Kalender aufgenommen werden. "Wir werden uns bemühen, im nächsten Jahr wieder einen German Sailing Grand Prix auszurichten, aber wir müssen erst den Ausgang in Valencia abwarten", so Volquartz, die andeutete, dass die Gespräche mit den BMW-Vorständen beim Cast Off im Kieler Yacht-Club unterstrichen hätten, dass es viele Menschen gebe, die mehr Segeln in Kiel befürworteten.
"Ich bin froh, dass Kiel so schnell eine solch spritzige Bewerbung für die Worlds auf die Beine gestellt und eine große Unterstützung abgesichert hat. Unser Präsidium hat daher einstimmig diese Bewerbung unterstützt", lobte der DSV-Präsident, Rolf Bähr (Berlin), Kiel. Auch beim Engagement um America's Cup Acts und den German Sailing Grand Prix sei Kiel gut positioniert. Trotz kleiner Fehler und eines zu verbessernden Marketings hätten der America's Cup und das deutsche Engagement für einen großen Hype gesorgt. "Und ich kann Ihnen heute nur andeuten, dass es kurzfristig Entscheidungen in Deutschland geben werde, die sie erfreuen", versprach Bähr fast eine Fortsetzung der deutschen America's Cup-Kampagne. In Kiel ist die Botschaft angekommen.
Unterstützt werden die Kieler Woche-Regatten 2007 vom Partner und Presenter BMW AG, den Partnern HSH Nordbank, freenet und boot Düsseldorf sowie den Sponsoren b+m Informatik AG, B+ S Card Service, Canon, Fürst Bismarck Quelle, Helly Hansen, Hugo Hamann mit Konica Minolta, International Farbenwerke, Jever, Kapsch CarrierCom, Kielnet, Lankhorst/Hohorst, Nexus, SVG Service Verlag/Segler-Zeitung, Tutima (Offizieller Zeitnehmer).
Weitere Informationen unter www.kieler-woche.de
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