Die Kieler Woche hat immer deutlich gemacht, dass Segeln ihre Keimzelle ist. So war es nur folgerichtig, dass der Präsident des Weltsegelverbandes ISAF, Göran Petersson, gemeinsam mit Ministerpräsident Peter Harry Carstensen den Startschuss zur Eröffnung der Kieler Woche gab. Petersson zeigte sich beeindruckt von der Infrastruktur und der Professionalität Kiels in Sachen Segelsport. Ihm wurde schnell klar, dass die Bewerbung Kiels um die Weltmeisterschaften 2011 ebenso ernstzunehmend wie vielversprechend ist.
Traditionelle Windjammerparade:
Weit über hunderttausend Menschen verfolgten das maritime Spektakel
Wohl am nächsten kommen sich Sommerfest und Segeln bei der traditionellen Windjammerparade, die weit mehr als hunderttausend Menschen verfolgten. Höhepunkte setzte im wahrsten Sinne des Wortes auch die „Balloon Sail“ auf dem Nordmarksportfeld: Die Premiere war so erfolgreich, dass bereits über die zweite Auflage nachgedacht wird.
1500 Programmpunkte und Kultur pur
Die Kieler Woche lebt aber nicht nur von glanzvollen Höhepunkten. Es sind vielmehr oft die kleinen Ereignisse im über 1.500 Punkte zählenden Programm, die für das ganz besondere Flair sorgen. Ob auf Stelzen laufender Matrose oder Zauberer – die Kieler Woche ist Kultur pur. Dazu gehören auch Ausstellungen der Kieler-Woche-Plakate und Zeugnisse von Künstlerfesten der Muthesius Kunsthochschule. Theater, Konzerte, Ballett und Tanz lassen kaum Wünsche offen.
Segelregatten und Sommerfest sind bekannte Superlative der Kieler Woche, die Spiellinie die vielleicht beliebteste Ausprägung des Sommerfestes. Denn dieses Mitmach-Kulturangebot für Kinder ist ebenso einzigartig wie mitreißend. Im „riesengroßen Zwergenland“ konnten kleine und große Künstler ihre Fantasien ausleben, sich künstlerisch betätigen oder bei einem Schlammbad gepflegt abschalten. Oberbürgermeisterin Volquartz: „Die Spiellinie ist einer der besten Belege, wie kinder- und familienfreundlich Kiel bereits ist.“
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