29.06.2008
Pressedienst der Landeshauptstadt Kiel
Kieler Woche 2008 - 21. bis 29. Juni
Kieler Woche 2008: Sportlich, friedlich, fröhlich, freudvoll
Zehn Tage lang hat SAILING CITY wieder bewiesen, wo die Welthauptstadt des Segelns und der fröhlich und friedlich feiernden Menschen zu Hause ist: in KIEL. Mehr als drei Millionen Menschen aus nah und fern erlebten packende Segelregatten und ein Sommerfest der Superlative. „Die Kieler Woche hat sich in den 126 Jahren ihres Bestehens zu einem Alleinstellungsmerkmal entwickelt, das die Landeshauptstadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt macht”, sagte Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz bei der Abschluss-Pressekonferenz.
Wie vor zwei Jahren erlebte die Kieler Woche bereits am Eröffnungssonnabend ihren Höhepunkt: Schon zum zweiten Mal eröffnete eine gut gelaunte Bundeskanzlerin die traditionsreiche Festwoche. Mehr als 12.000 Menschen jubelten Angela Merkel auf dem Rathausplatz zu - selbst als sie Tokio-Hotel-Fans eine zarte „Nachhilfestunde“ in Sachen Kieler-Woche-Historie erteilte.
Sportlich, friedlich, fröhlich, freudvoll - auf diesen kurzen Nenner lassen sich die zehn tollen Tage in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt bringen. Bevor die Windjammerparade mit dem Geburtstagskind „Gorch Fock“ und das HSH Nordbank Höhenfeuerwerk glanzvolle Schlusspunkte setzten, erlebten die Besucher einen bunten Reigen von weit über 1500 Veranstaltungen. Stadtteil- und Straßenfeste gehören ebenso dazu wie die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises oder die Verleihung des Kulturpreises an Saxofonist Stefan von Dobrzynski. Oberbürgermeisterin Volquartz: „Der Erfolg der Kieler Woche ist in der ungeheuren Vielfalt begründet und dass sie von den Menschen getragen wird.”
Von großen Institutionen getragen wird auch die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises. Nobelpreisträger Edmund S. Phelps, EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes und Unternehmer Dietmar Hopp (SAP) wurden für ihre Verdienste um eine weltoffene, marktwirtschaftliche Gesellschaft vom Institut für Weltwirtschaft, der IHK Schleswig-Holstein und der Landeshauptstadt Kiel ausgezeichnet. „Diese Veranstaltung beweist nachhaltig, den starken inhaltlichen Anspruch der Kieler Woche. Diese Woche hat sich auch zu einem Treffpunkt der Machtvollen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung entwickelt”, so Kiels Oberbürgermeisterin Volquartz. Und: „Kiel ist ein hervorragender Ort, um Kontakte zu schließen und Geschäfte zu machen.”
Gute Geschäfte machten auch die meisten der zahlreichen Standbetreiber, die mit ihren Beiträgen dafür sorgen, dass die Kieler Woche sich zu einem riesigen Kulturfestival entwickelt hat. 300 kostenlose Open-Air-Konzerte gehören ebenso dazu wie 250 Auftritte von 60 Kleinkünstlern, das an vielen Abenden ausverkaufte „Gewaltig leise”-Festival auf der Krusenkoppel, die Ostseebiennale der Klangkunst oder das Classic-Open-Air mit Suzi Quatro, Yoon Ki Baek und Anna Fritzsch - um nur einige zu nennen. Der 31. Internationale Markt bewies, dass er weit mehr als eine Traditionsveranstaltung ist. Das Kleinkunstfestival auf der HSH Nordbank Bühne, das Kieler-Woche-Tanzfieber und das Hoftheater sind kleine, aber sehr feine Farbtupfer auf und am Rathausplatz.
Großes Lob zollte Angelika Volquartz auch den Veranstaltern der Segelregatten, allen voran dem Kieler Yacht-Club: „Das Frauen-Match-Race in der Innenförde oder die farbigen Trikots für die Führenden der Klassen beweisen die große Innovationskraft und den Mut, auch eine hervorragende Veranstaltung noch besser machen zu wollen.” KIEL.SAILING CITY, das stellte Angelika Volquartz unmissverständlich klar, leite ihren Anspruch als Welthauptstadt des Segelns zuallererst aus den Kieler-Woche-Regatten ab.
Eine bewährte und eine neue Großveranstaltung setzten zusätzliche Glanzpunkte: Die Windjammerparade mit weit über 100 Traditionsseglern und alten Schiffen wurde von vielen hundert Booten begleitet und von mehr als 100.000 Menschen beobachtet. Die Balloon Sail auf dem Nordmarksportfeld hat es in nur zwei Jahren geschafft, einen festen Platz auch abseits des Trubels zu erobern. Auch im nächsten Jahr wollten die Veranstalter noch zulegen.
„Die Stadt leistet einen großen Beitrag und schafft zugleich eine Plattform für andere Veranstalter wie zum Beispiel den NDR”, erklärte Oberbürgermeisterin Volquartz. Ohne große und kleine Partner wäre eine Kieler Woche vom Format dieses Jahres undenkbar. „Allen voran unsere Premiumpartner mit Presenter BMW, der HSH Nordbank und debitel machen das Ganze überhaupt erst möglich”, dankte die Oberbürgermeisterin. Aber auch viele kleine Sponsoren, Helfer, Organisatoren von Stadtteilfesten trügen ihren Teil zum Gesamterfolg bei.
Ein besonderes Lob hatte die OB für Polizei, Sicherheits- und Rettungsdienste parat: „Dass wir bislang eine so friedliche und fröhliche Kieler Woche erlebt haben, verdanken wir ihnen.” Als Erfolg bezeichnete sie auch die gemeinsamen Anstrengungen mit der Polizei, Stadtmission und Diakonie zur Vorbeugung und Bekämpfung des Alkoholmissbrauches durch Kinder und Jugendliche. Zwar führten die Jugendschutzstreifen deutlich mehr Gespräche (insgesamt 1616) als in den Vorjahren. Doch die Zahl der alkoholisierten Minderjährigen ging deutlich zurück. „Dieses Projekt ist ein großer Erfolg und bundesweit beispielhaft. Auch 2009 werden wir alle Kraft in den Schutz von Kindern und Jugendlichen legen.”
Ein Beitrag dazu ist auch die Spiellinie auf der Krusenkoppel. „Wo die Sonne aufgeht” lautete im Jahr der Olympischen Sommerspiele in China das Motto, das weit mehr als 450.000 Besucher anzog. Erneut hätten sich die Macher mit dem wohl bundesweit größten und anspruchsvollsten kulturpädagogischen Projekt für Kinder selbst übertroffen, lobte Angelika Volquartz. „Wir werden uns auf diesen Erfolgen aber nicht ausruhen. Bereits am Dienstag haben wir die erste Nachbesprechung, um die Weichen für eine gelungene Kieler Woche 2009 zu stellen”, sagte die Oberbürgermeisterin abschließend.
Dr. Boris Pawlowski
Landeshauptstadt Kiel
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sachbereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Online
Postfach 1152
24099 Kiel
Telefon: 0431 - 901-2513
Fax: 0431 - 901-62507
E-Mail: Boris.Pawlowski@kiel.de
Kiel im Internet:
www.kiel.de
www.kiel-sailing-city.de
www.kieler-woche.de
|