Olympische Spiele Quingdao 2008
Übersicht
Pressemitteilung vom pinta racing team
20. Juli 2008
Chinas Präsident Hu Jintao besuchte deutsches Segelteam im Chill-out-Container

QINGDAO. Hoher Besuch bei der deutschen Olympiamannschaft der Seglerinnen und Segler in Qingdao/China: Staatschef Hu Jintao machte den Aktiven am Sonntag (20. Juli) im Trainingslager seine Aufwartung und ließ sich von Starbootsegler Marc Pickel (Kiel) den Chill-out-Container zeigen, den das pinta racing team für die Olympischen Spiele zur Verfügung gestellt hat. In der im August zu erwartenden schwülen Sommerhitze kann sich das gesamte Team dort in einen angenehm klimatisierten Raum zurückziehen.
Pinta Container für die Deutschen
Pinta Container für die Deutschen
Foto: Mareike Guhr/pinta racing team Das deutsche Segelteam 2008 vor seinem neuen Chill-out-Container in Kiel
„Präsident Hu war von unserem Chill-out-Container schwer beeindruckt und hätte sich am liebsten gleich schlafen gelegt“, berichtete Marc Pickel, der mit dem Babelsberger Ingo Borkowski als Vorschoter antritt, von dem außergewöhnlichen Gastspiel. Um diese „Insel zum Wohlfühlen“ werden die Deutschen von vielen gegnerischen Mannschaften beneidet. „Alle wollen mal einen Blick hinein werfen und dann am liebsten gar nicht wieder gehen“, so Pickel, „damit haben wir einen internationalen Spitzenstandard gesetzt, der weltweit noch seinesgleichen sucht.“

Eine Heerschar von Sicherheitskräften und Personenschützern, aber auch viele einheimische Medienvertreter hatten das chinesische Staatsoberhaupt Hu begleitet. Er überzeugte sich offenbar vor allem vom Stand der letzten Vorbereitungen des Organisationskomitees. Diese waren in den vergangenen Wochen durch eine eklatante Algenpest vor der Küste stark beeinträchtigt worden. Daraufhin hatte die Regierung eine Säuberung von Menschenhand geordert. Mehrere tausend Chinesen auf hunderten von Booten sind seitdem andauernd damit beschäftigt, der giftgrünen Meerespflanzen Herr zu werden, indem sie diese mit Mistgabeln und teils mit bloßen Händen einsammeln.

„Das Training läuft aber meistens nach Plan“, erklärte Marc Pickel weiter, „wir kommen mit unserer Materialauswahl gut voran und haben mit der Vor-Ort-Wetterberatung durch Meeno Schrader nochmal einen professionellen Schritt nach vorn getan.“ Den renommierten Diplom-Meteorologen hatte ebenfalls das von der pinta elements aus Unterföhring unterstützte pinta racing team angeheuert, wovon die Aktiven in allen sechs vom Deutschen Segler-Verband (DSV) besetzten Bootsklassen profitieren.

Während der Trainingseinheit traf auch die „vollendete Mitgift“ der pinta elements in Qingdao ein. Auf einem großen Tuch mit der Aufschrift „Good luck in Qingdao“ haben sich alle Mitarbeiter mit ihrer Unterschrift verewigt. Es war dem pinta racing team bereits bei der feierlichen Verabschiedung mit Starboottaufe vor einigen Wochen im bayrischen Yacht-Club am Starnberger See symbolisch übergeben worden, bevor es auf Reise durch die weltweiten Niederlassungen des Sponsors ging.

Das pinta racing team der 470er-Frauen Steffi Rothweiler aus München und der Berlinerin Vivien Kussatz hat ihre letzte Trainingseinheit vor dem Countdown zu den Olympischen Spielen bereits beendet. „Die Segelbedingungen sind ausgesprochen schwierig“, so die Steuerfrau, „aber unser Set-up stimmt, und wir fühlen uns gut vorbereitet.“ Die zweimaligen Europameisterinnen werden zum Kreis von sechs bis acht Medaillenanwärterinnen gezählt. „Jetzt machen wir noch eine Segelpause, um wieder aufzutanken und freuen uns auf die Verabschiedung beim Bundespräsidenten Horst Köhler am kommenden Wochenende“, meinte die Vorschoterin. Am 1. August fliegen die 470er-Frauen dann mit dem Gros der Olympiamannschaft nach China.

Weitere Informationen und Fotos:
Andreas Kling PR Manager pinta racing team M: 0172/257-8817 andreas@pinta-racing.com www.pinta-racing.com www.pinta-elements.com
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Segeln blindes gif
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