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5. Baltic Sprint 2009 - Warnemünde ab 17. Juli 2009
www.balticsprintcup.com - Übersicht
Tagesberichte siehe Menu unten
21.07.2009
SEENOTFALL VOR BORNHOLM – SEGLERIN VERMISST
Bei der Hochseesegelregatta Baltic Sprint Cup hat es am Montag (20. Juli)
einen dramatischen Seenotfall gegeben. Während der zweiten Etappe von
Rønne auf Bornholm/Dänemark ins schwedische Västervik ging am
Nachmittag die Skipperin der deutschen Teilnehmeryacht „DHH
Cross-Match“, Sabine Jüttner-Storp, über Bord. Es wurde sofort eine
groß angelegte Suchaktion eingeleitet, die von der dänischen
SAR-Rettungsleitstelle koordiniert wird.
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Daran beteiligten sich nicht nur
ein schwedischer Rettungshubschrauber und zwei Seenotrettungskreuzer,
sondern auch 15 andere Regattateilnehmer. Bis zum Einbruch der Dunkelheit
war die Suche jedoch ergebnislos geblieben.
Das zweite Teilstück der internationalen Regatta war am Montagmittag (20.
Juli) bei mäßigen bis frischen Westsüdwest-Winden gestartet worden. Zum
Zeitpunkt des Unglücks herrschten im Seegebiet nordöstlich von Bornholm
moderate Bedingungen mit einer Wellenhöhe von einem halben bis einem
Meter. Die gut zwölf Meter lange „DHH Cross-Match“ vom Bootstyp X-40
gehört zur Regatta-Gruppe des Deutschen Hochseesportverbands Hansa (DHH)
aus Glücksburg. Sie war mit einer erfahrenen, sechsköpfigen Frauen-Crew
am Start, dem einzigen rein weiblichen Team im Rennen.
Der Notruf ging beim Maritime Rescue Sub Centre (MRSC) ein, einer
Zweigstelle des gesamtdänischen Rettungskoordinationszentrums JRCC (Joint
Rescue Coordination Centre) die auf Bornholm stationiert ist. Der Unfall
soll unter der Verquickung mehrerer unglücklicher Umstände beim Versuch
passiert sein, ein verwickeltes Vorsegel zu bergen. Alle Bemühungen, die
als besonders umsichtige und besonnene Skipperin bekannte Sabine
Jüttner-Stork schnell wieder zu finden, schlugen fehl. Die 54-Jährige
gebürtige Lübeckerin nahm zum zweiten Mal am Baltic Sprint Cup teil und
überquerte bereits erfolgreich den Atlantik.
„Die gesamte Regattagemeinde ist schwer geschockt“, sagten Eventmanager
Henning Rocholl aus Hamburg und Regattaleiter Alan Green aus London, der
sich noch in der Nacht zu Dienstag (21. Juli) auf den Weg zurück nach
Bornholm machte. Die zweite der insgesamt fünf Etappen wurde abgebrochen.
Der Baltic Sprint Cup wird in diesem Jahr zum fünften Mal ausgetragen. Er
wurde am vergangenen Sonnabend (18. Juli) in Warnemünde gestartet und
führt über insgesamt 930 Seemeilen durch die Ostsee. Der letzte
Zieleinlauf ist am 31. Juli in Travemünde geplant. Insgesamt nehmen 33
Hochseeyachten teil, darunter drei aus dem Ausland.
IMAGES:
http://www.balticsprintcup.com/index.php?RDCT=7780d300204c43712f23
CAPTION:
SY "DHH Cross Match"
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