28.05.2009
12. Match Race Germany 2009
27. Mai bis 1. Juni 2009
Match Race Germany startet bei Traumwetter:
Perfekter Auftakt für den Deutschen Segel Grand Prix
Clevere Italiener führen, Olympiasieger Ainslie stolpert
Langenargen (28. Mai 2009). Perfekter Auftakt für das Match Race Germany:
Bei Traumbedingungen, Winden um zwei bis drei Beaufort und Sonnenschein
starteten zwölf internationale Teams am Donnerstag in die zwölfte Auflage
des Deutschen Segel Grand Prix auf dem Bodensee vor Langenargen.
Ein Blitzstart gelang dem italienischen Team um Francesco Bruni. Nach 24
von 66 Duellen in der Vorrunde stand Brunis Crew am Donnerstag Abend mit 3:0
Siegen als einzige mit weißer Weste da. Mehr Siege, aber auch eine
Niederlage hatte nur die französische Mannschaft um den
Weltranglisten-Zweiten Mathieu Richard verbucht. Mit positiver Bilanz
beendeten auch Doppel-Weltmeister Ian Williams (3:2) aus Großbritannien, der
vierfache Matchrace-Weltmeister Peter Gilmour (3:2) aus Australien sowie der
französische Weltranglisten-Erste Sebastien Col (2:1) und Australiens
Shooting Star Torvar Mirsky (2:1) ihren ersten Einsatz beim einzigen
deutschen Stop der World Match Racing Tour.
Bruni blieb zunächst bescheiden: „Wir sind natürlich glücklich über den
gelungenen Start, werden aber definitiv fest mit beiden Beinen auf dem Boden
bleiben.“ America´s Cup-Steuermann Seb Col erklärte eine der Stärken der
Azzurri: „Im Duell gegen Bruni gab es eine sehr enge Situation. Er hat uns
mit einer vorgetäuschten Wende in die Falle gelockt und wir sind hinein
getappt.“ Es war der Tag der cleveren Italiener, aber auch ein Tag ohne
viele Direktstrafen der Schiedsrichter auf dem Wasser. Nur sechs Mal mussten
sie nach Regelverletzungen einen so genannten „Penalty“ verhängen, der die
betroffenen Mannschaften zu einem Strafkringel auf dem Wasser zwingt.
Auch Ian Williams war mit seinem Auftaktergebnis zufrieden. Der Anwalt
und Matchrace-Profi berichtete: „Da draußen auf dem Bodensee herrschten
heute Vormittag wunderbare Segelbedingungen. Es war wirklich schön. Wir
haben sehr harte Gegner gehabt und deshalb empfinde ich unser
Zwischenergebnis als gut.“ Weniger zufrieden war der schwedische Skipper
Björn Hansen, der den Regattatag mit einer Bilanz von 1:2 abschloss. „Wir
haben vier von fünf Starts gewonnen. Da ist es natürlich unbefriedigend, am
Abend mit einer Bilanz von 2:3 da zu stehen. Wir haben unsere Rennen vor
allem auf den Vorwind-Abschnitten verloren und müssen morgen einfach
konzentrierter ans Werk gehen.“
Einen schwarzen Tag erwischten die einzigen Amateure im erfahrenen
internationalen Profifeld. Matthias Adamczewski, Olympiateilnehmer von 1988
und Crew-Mitglied des Hamburger Matchrace-Steuermanns Carsten Kemmling,
erklärte: „Es fehlen uns im Vergleich zu den sehr eingespielten
Matchrace-Teams einfach Erfahrung, Sicherheit und Beständigkeit.“ Das
deutsche Team kam zum Auftakt über ein 0:3 nicht hinaus. Die Enttäuschung
darüber aber teilen sie mit dem erfolgreichsten Olympiasegler unserer Zeit:
Die Mannschaft des dreifachen Goldmedaillengewinners Ben Ainslie aus
Großbritannien musste heftig Federn lassen und beim Stand von 1:4 auf ein
gelungenes Comeback am Freitag hoffen, um den Cut nach der Vorrunde noch zu
überstehen. Für die Schweiz ersegelte das Team von Skipper Eric Monnin eine
Zwischenbilanz von 1:2.
Grund zur Freude dagegen hatten die Veranstalter, die sich zum Auftakt
bei strahlendem Sonnenschein über deutlich mehr Publikumsinteresse als in
den Vorjahren freuen durften. „Wenn sich diese Tendenz fortsetzt, werden wir
unseren Zuschauerrekord von rund 40.000 Besuchern deutlich knacken können.
Für uns und die Segler wäre das eine wunderbare Belohnung für viel Herzblut,
Beharrlichkeit und Engagement“, freute sich Veranstalter Harald Thierer.
ENDE
Über die World Match Racing Tour:
* Führende professionelle Segeltour mit 10 Events weltweit
* Vom Weltsegler-Verband (ISAF) als Special Event anerkannt
* Krönt den Matchrace-Weltmeister
* Schüttet insgesamt über 1,5 Million US-Dollar Preisgeld aus
* Vergibt WM-Punkte über das Jahr und ermittelt am Ende den
Matchrace-Weltmeister
* Wird wie der America´s Cup in der Duell-Disziplin Matchrace ausgetragen
* Teamwork entscheidet bei vom Veranstalter gestellten gleichwertigen
Bootsmaterial
* Regatten werden ufernah und publikumswirksam ausgesegelt
* Medien und Fernsehberichterstattung erreichen über 500 Millionen Haushalte
in 190 Ländern weltweit
* Die Sponsoren der Tour sind: Line 7, Pindar, Custom House, Travel Places,
Wedgewood, 1080media und Sail.TV
Kontakte Team Match Race Germany
Segelsport:
Match Race Germany GmbH
Obere-Seestraße 11
D-88085 Langenargen
TEL +49(0)7543-9311-150
FAX +49(0)7543-9
MAIL PRESSE@MATCH-center.DE
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