„Wir freuen uns, mit den Cuppern wieder auf das Wasser zu kommen. Die
Initiative von Team New Zealand und Louis Vuitton ist sehr zu
begrüssen“, erklärt der Schweizer Profisegler Christian Scherrer. Seit
dem America’s Cup 2007 und dem anschliessenden juristischen Hickhack
zwischen BMW Oracle Racing und Alinghi liegen die Cupper weitgehend
auf Trockendock, die Segler der Herausforderer engagieren sich bei
anderen Regatten wie zum Beispiel bei der TP52 oder in der World Match
Racing Tour.
Nun hat das Team New Zealand die Initiative ergriffen und zusammen mit
Louis Vuitton zur Louis Vuitton Pacific Series (LVPS) vor Auckland
geladen. Zwischen dem 30. Januar und dem 14. Februar duellieren sich
in Match Races auf einem kurzen Kurs der America’s Cup Sieger und
Defender Alinghi zusammen mit den neun Herausforderern. Dabei
übernimmt jedoch Team New Zealand als Gastgeber die Rolle des
Defenders und ist bereits für den Final gesetzt. Im Sinne der gleich
langen Spiesse werden die Yachten den Teams von Team New Zealand
(NZL92 und 84) und BMW Oracle Racing (USA87 und 98) zur Verfügung
gestellt.
Christian Scherrer und Enrico De Maria mit dabei
Im Team der französischen K-Challenge segeln zwei Schweizer mit:
Christian Scherrer und der Olympiasegler Enrico De Maria. Die beiden
hatten bereits beim America’s Cup 2003 in Neuseeland bei Alinghi
zusammen gesegelt. „Es freut mich auch besonders, wieder mit Enrico De
Maria zu segeln“, so Scherrer. Skipper der K-Challenge ist Sebastien
Col, mit dem Scherrer dieses Jahr die World Match Racing Tour gesegelt
und mit dem er den Korea Match Cup gewonnen hat. Zudem wurde Scherrer
mit Col dieses Jahr Vize-Weltmeister im Match Racing. Verstärkt wird
das Team unter französischer Flagge auch durch einige Grinder vom
Spanischen Team, mit denen Scherrer die TP52 im 2008 gesegelt hatte.
Aktuell trainiert die K-Challenge vor Valencia für die Louis Vuitton
Pacific Series bevor es am 21. Januar nach Auckland geht. Dort wird
dann bis zum Regattastart auf den Cuppern weiter trainiert. Ziel der
Trainings ist es, das Team einzuspielen und sich wieder an die Yachten
zu gewöhnen.
Klassisches Match Race Format
Ab dem 30. Januar gilt es also für die Segler ernst. Eingeteilt in
zwei Gruppen wird um den Einzug in die Halbfinale und das Finale gegen
Team New Zealand gekämpft. In den Vorrunden stehen täglich sechs Match
Races auf einem kurzen Kurs auf zwei Bahnen auf dem Programm. Team New
Zealand segelt zwar in einer der Gruppen mit, erhält jedoch keine
Punkte, da es bereits für das Finale gesetzt ist. Die Topteams beider
Gruppen qualifizieren sich für die Halbfinale und das Finale. „Die
Serie wird für uns von K-Challenge bestimmt eine Herausforderung. Die
Konkurrenz ist stark. Der Vorstoss in die Halbfinale ist unser
Ziel“,schätzt Scherrer die Chancen seines Teams beim LVPS ein.
Teilnehmerliste an den Louis Vuitton Pazific Series:
- Emirates Team New Zealand (NZL)
- Luna Rossa (ITA)
- BMW Oracle (USA)
- K-Challenge (FRA)
- Team Origin (GBR),
- China Team (CHN)
- Team Shosholoza (RSA
- Italia – Vasco Vascotto (ITA)
- Greek Challenge (GRE)
- Alinghi (SUI)
Crewliste K-Challenge:
- Bow: Jean-Marie Dauris (United Internet Team Germany 2007, Le
Défi Areva 2003)
- Mid-bow: Christophe André (Areva Challenge 2007, Equipe de
France de Match Racing with Sebastien Col)
- Mast: Jann Neergaard (BMW Oracle Racing 2007, Alinghi 2003)
- Pit: Gilles Favennec (Areva Challenge 2007, Equipe de France
de Match Racing with Sebastien Col, Le Défi Areva 2003)
- Pit Assist: Bruno Jeanjean (America’s Cup with the French
teams in 1992 and 1995)
- Grinder: Federico Giovanelli (Desafio Español 2007, Prada
Challenge 2003)
- Grinder: Carlo Castellano (Desafio Español 2007, Mascalzone
Latino 2003, Il Moro de Venezia 1992)
- Trimmer / Spinnaker: Olivier Douillard (Areva Challenge 2007,
Equipe de France de Match Racing with Sebastien Col, Le Défi Areva 2003)
- Trimmer / Jib: Christian Scherrer (+39 Challenge 2007, Alinghi
2003, FAST 2000, One Australia 1995, Equipe de France de Match Racing
with Sebastien Col)
- Grinder: Enrico de Maria (Alinghi 2007, 2003)
- Trimmer / index Sail: Yann Gouniot (Alinghi 2007, France3 1995,
Ville de Paris 1992, French Kiss 1987, France3 1983)
- Traveller: Erwan Israel (Equipe de France de Match Racing with
Sebastien Col)
- Helmsman: Sebastien Col (Areva Challenge 2007, Le Défi Areva
2003)
- Tactician: Rod Dawson (BMW Oracle Racing 2007, Oneworld 2003)
- Strategist: Fred Guilmin (Areva Challenge 2007, Equipe de
France de Match Racing with Sebastien Col, Le Défi Areva 2003)
- Grinder : Virgilio Torrecilla (Desafio Español 2007, Bravo
España 2000)
- Navigator : Philippe Mourniac (United Internet Team Germany
2007, Le Défi Areva 2003, Ville de Paris 1992
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