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Tornado German Open 2009 - 13. bis 16. August 2009
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Tagesberichte siehe Menu unten
13.08.2009
Prachtvolles Kaiserwetter zum Auftakt der German Open
Hamburg, den 13. August 2009: Rasmus zeigte sich zu Beginn der Tornado
German Open von seiner besten Seite. Strahlender Sonnenschein und Wind
zwischen 15 und 20 Knoten sorgten für einen gelungenen ersten Wettfahrttag
mit insgesamt drei Rennen. Dennoch forderten die tückischen Windböen der
Alster die rund 20 Tornado-Teams heraus.
Genauso haben sie sich das vorgestellt: Bei der Travemünder Woche noch
hinter der Tornado-Legende Roland Gaebler, platzieren sich die Youngsters
Sebastian Moser (SKF) und Thomas Posch (22) nun, nach den ersten drei
Wettfahrten, auf der Pole Position.
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"Das bleibt auch so", erklärt der 25-
jährige Steuermann Moser und behält dabei einen erstaunlich
zuversichtlichen Blick. "Es hat sensationell gut geklappt", pflichtet ihm
sein dunkelhaariger Vorschoter vom Segel-Club Chieming bei.
Der Olympiabronzemedaillengewinner von Sydney, Roland Gaebler (44), lässt
das allerdings nicht auf sich sitzen. "Wir hatten direkt zu Beginn ein
Problem mit der Klemme des Gennakers - dies zog sich durch unsere Rennen.
Noch heute Abend wird die Angelegenheit geklärt und dann greifen wir vorne
mit an", erläutert das NRV-Mitglied kämpferisch. Nach dem heutigen
Wettfahrttag steht das Team Gaebler bisher auf dem dritten Platz.
Gerade mit den starken kraft- und konditionsraubenden Böen hatten die rund
40 Tornado-Segler samt Wettfahrtleitung zu kämpfen. "Wir hatten Winddreher
von ungefähr 30 Grad und mussten die Bahn circa drei mal umlegen", gibt
Hauptwettfahrtleiter Hans-Herbert Hoffmann an. Der 57-jährige Steuermann
Dr. Walter Kerf (SVBb) betont: "Die Alster hat alle Tornados wunderbar
empfangen, aber die Rennen waren sehr anspruchsvoll und haben unsere
Muskeln deutlich beansprucht".
Peter Gührs (66) und Axel Keil (71) ließen sich davon aber nicht
beeindrucken: mit zusammen 137 Jahren Kompetenz und Tornadoerfahrung segeln
die beiden "Oldies" die GER 970 und gaben sich dabei keine Blöße. Mit dem
20. und zwei 16. Plätzen reihten sie sich auf Rang 18 in der bisherigen
Gesamtwertung ein.
Zum Abschluss des ersten Renntages gab es dann warme Brez`n und frisches
Bier - direkt am Steg serviert. "Genau das richtige isotonische Getränk für
den Genuss nach dem Segeln", verdeutlicht Matthias Behla (48), der mit
Blase an den Händen schon deutliche Blessuren des ersten German-Open-Tages
davon trägt. Na dann: Zum Wohle!
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