22 Jul 2010
Audi MedCup Barcelona: Durchwachsener Tag für das deutsch-französische Boot
Audi A1 powered by ALL4ONE / Quantum Racing führt nach dem 1. Renntag
Nachdem der erste Renntag gestern aufgrund von zu wenig Wind nicht
stattfinden konnte, war der heutige Tag mit drei Rennen von sehr
unterschiedlichen Ergebnissen geprägt.
Christabella (GBR), die im ersten Rennen den 2. Platz belegten, konnten im
zweiten Rennen einen Sieg einfahren, schlossen aber im Dritten nur mit dem
11. Platz ab. Der Gewinner der Marseille Trophy Quantum Racing (USA) führt
nach dem ersten Tag (2x 5. Platz und 2. Platz) mit nur einem Punkt vor
Emirates Team New Zealand (NZL), die Platz 1, 4 und 8 belegten. Punktgleich
(13) mit dem neuseeländischen Team liegen Artemis (SWE) und Bribón (ESP).
Für Audi A1 powered by ALL4ONE begann der Tag bei der Conde de Godo Trophy
weniger erfreulich. Nur wenige Minuten vor dem ersten Start zerbrach ein
Teil des Hauptsegels und somit konnte das deutsch-französische Team nicht
teilnehmen. Skipper Jochen Schümann und sein Team belegten im zweiten Rennen
den 8. Platz und schlossen den Tag mit dem 5. Platz ab.
Sebastien Col, Taktiker: „Wir hatten heute einen schwierigen Tag.
Wahrscheinlich der Schwierigste seit Beginn des Audi MedCups 2010, weil wir
mit mehreren Problemen gleichzeitig zu kämpfen hatten. Das war hauptsächlich
bedingt durch einen gebrochenen Teil des Hauptsegels, so dass es für uns
unmöglich war, im ersten Rennen zu starten. Wir wollten das Risiko nicht
eingehen unser neues Hauptsegel zu beschädigen und haben entschieden beim
ersten Rennen nicht mitzusegeln. Das Meer war bei 15 Knoten ziemlich
unruhig, von daher war es notwendig das Segel vorher zu reparieren um bei
den folgenden Rennen dabei zu sein. Bei den nachfolgenden Rennen konnten wir
uns Stück für Stück verbessern. Die Windbedingungen haben es uns sehr
schwierig gemacht, das Boot-SetUp abzustimmen, daher haben wir im 2. Rennen
ein bisschen mehr Zeit benötigt bis es gestimmt hat, so dass wir im 3.
Rennen einen guten 5. Platz einfahren konnten. Aber wir hatten immer noch
das Gefühl, dass die anderen im Vorteil waren. Heute Abend werden wir noch
mal über die Probleme reden und daran arbeiten. Morgen ist ein neuer Tag.“
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