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German Tornado Grand Prix - Lindau, 21.-27.06.2010
www.gtgrandprix.de - Übersicht

Lindau, 24. Juni 2010
German Tornado Grand Prix
23. bis 27. Juni 2010 in Lindau im Bodensee
„Super-Start“ für die Tornados
Vier Wettfahrten am ersten Tag beim German Tornado Grand Prix gesegelt
Die Lokalfavoriten Veit Hemmeter und Dominik Halbing gehen in Führung
Mit gleich vier Wettfahrten ist der „German Tornado Grand Prix“, die
Deutsche Bestenermittlung der Tornado-Klasse, am Donnerstag beim
Lindauer Segler-Club (LSC) gestartet. In Führung liegen die
Lokalfavoriten Veit Hemmeter und Dominik Halbing, die mit zwei
ersten, einem zweiten und einem dritten Platz nur sieben Punkte
haben. Auf drei Zähler mehr kommen Christina und Florian Loweg
(Stuttgarter SC), die im Zwischenergebnis Rang zwei belegen. Dritte
sind derzeit Michael Schönleitner und Philipp Rakuschaen (UYC
Attersee, 15 Punkte).
Zuerst hieß es Warten auf Wind. Blauer Himmel mit kleinen weißen
Wölkchen sorgte aber für heitere Stimmung im Lindauer Segler-Club.
Gegen 14 Uhr kam ein leichter Westwind auf, mit dem Wettfahrtleiter
Alexander Fundele alle Segler aufs Wasser schickte.
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Fotos: www.gtgrandprix.de


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Titelverteidiger
Roland Gäbler (NRV Hamburg) fand das aber gut so. „Meiner Frau wurde
heute früh der Flug gestrichen, aber der Wind war so gnädig und hat
gewartet“, so der Bronzemedaillengewinner von Sydney 2000, der zum
ersten Mal in Lindau segelt. Dann ging es Schlag auf Schlag. Eine
Wettfahrt folgte auf die andere, bis fast 19 Uhr wurde dicht unter
Land gesegelt, so dass auch Zuschauer die Wettfahrten mitverfolgen
konnten. Bis auf drei Windstärken steigerte sich der relativ
konstante Westwind, obwohl die Vorhersage einen Nordost
prognostiziert hatte. Die Mannschaften der Tornados – die auch als
Formel-1 des Segeln tituliert werden – mussten bereits ins Trapez, um
die Balance des Zweirumpfboots zu halten.
Wettfahrtleiter Fundele lobte das faire Segeln der Teilnehmer. Nur
einmal musste er bei den vier Wettfahrten mit einem Gesamtrückruf
einen Massenfrühstart bremsen. „Wir sind hocherfreut, dass wir heute
vier Wettfahrten durchgebracht haben“, sagte Fundele.
Die Lokalmatadore Veit Hemmeter und Dominik Halbing (LSC) wurde ihrer
Rolle gerecht. „Die beiden haben ihre Revierkenntnis brillant
ausgespielt“, zollte ihnen Gäbler Respekt. „Die fliegen dem
Tornadofeld fast davon“, war er von der Performance der jungen
Lindauer begeistert, „das sind die Gewinner des Tages!“ Mit zwei
Wettfahrtsiegen und je einem zweiten und dritten Platz liegen sie
klar in Führung.
Einen guten Auftakt hatten auch Christina und Florian Loweg
(Stuttgarter SC). Sie segelten mit den Plätzen 3-2-2-3 eine konstante
Serie und haben zehn Punkte.
Die dritte und vierte Wettfahrt wurde dann von Michael Schönleitner
und Philipp Rakuschaen gewonnen. Doch ein achter und ein fünfter
Platz zu Beginn sorgt für derzeit 15 Zähler, was Rang drei im
Zwischenstand für die Top-Segler vom Attersee bedeutet.
Roland und Nahid Gäbler mussten sich als Küstensegler erst „an die
Farbe des Wassers gewöhnen“, so der Steuermann. „Wir haben uns zwar
nicht so gut geschlagen, wir brauchen etwas mehr Wind“, resümierte
Gäbler – der auch Vorsitzender der internationalen Tornado-Segler ist
– am Donnerstagabend. Nach den Plätzen 11, 4, 4 und 5 hat das Ehepaar
24 Punkte und liegt auf Rang fünf. „Aber es war ein Super-Start in
die Serie!“, freute er sich über den Verlauf des „German Tornado
Grand Prix“ in Lindau
Für den Freitag hat Wettfahrtleiter Fundele die
Steuermannsbesprechung auf 10.30 Uhr angesetzt. Er erwartet ähnliche
Bedingungen wie am Donnerstag. Die Regatta dauert noch bis Sonntag.
Wenn der Wind mitspielt, sind für den Freitagabend Speed-Sailing-
Rennen direkt vor der Lindauer Hafenmole geplant.
Event-Website www.gtgrandprix.de
Volker Göbner
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