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Extreme 40 Sailing Series 2011 - Trapani
14.-18. September 2011
www.extremesailingseries.com/ - Übersicht Trapani
14.09.2011
Act 6 Tag 1: Guter Start für Briten Ben Ainslie
aber die erfahrenen Schweizer setzen sich durch
Ben Ainslie hat bei seinem Debüt in der Extreme Sailing
Series™ einen hervorragenden Start hingelegt. Am ersten Tag von Act 6 in
Trapani (Sizilien) konnte der vielfache britische Olympiamedaillengewinner
gleich zwei Siege einfahren. Dabei hatte der neue Steuermann von Oman Air
vor dem Start noch tiefgestapelt: “Ich freue mich dabei zu sein und noch
einmal etwas Neues zu lernen. Wir müssen aber realistisch bleiben und uns
kontinuierlich verbessern.”
© Lloyd Images
Zwei Fehlstarts trübten die Bilanz von Oman Air etwas.
“Wir können noch vieles verbessern und müssen über manches reden, aber
unser dritter Platz ist natürlich großartig. Die Jungs von Oman Air sind
tolle Segler und ich bin das schwache Glied in der Kette”, fasste Ainslie
selbstkritisch zusammen: “Je schneller ich lerne, wie diese Boote
funktionieren und verstehe, was hier funktioniert und was nicht, desto
rascher werden wir uns verbessern.”© Lloyd Images
Fünf Wettfahrten auf dem offenen Wasser standen am Mittwoch auf dem
Programm. Am Ende des durch leichte und drehende Wind gekennzeichneten
Tages, setzte sich das erfahrene Schweizer Team Alinghi mit Skipper Tanguy
Cariou an die Spitze des Feldes. “Es ist heute gut gelaufen, das Teamwork
hat geklappt und das Boot war schnell”, freute sich Cariou später im
Hafen. “Morgen dürfte es schwerer für uns werden, da alle ihre Lehren
aus dem heutigen Tag ziehen werden”, sagte der Alinghi-Skipper.
Drei verschiedene Teams konnten am Mittwoch Wettfahrten gewinnen. Zu den
Gewinnern zählte auch das Team Extreme “Sailing Seacily”, das unter den
Farben Trapanis segelte. Skipper ist Sebbe Godefroid, der bei diesem Event
für den pausierenden Deutschen Roland Gaebler einsprang. Das aus Belgiern
bestehende Team durchlebte, wie andere Crews auch, einen Tag mit Höhen und
Tiefen. Am Ende stand Platz 8. Am beständigsten segelte das Team The Wave,
Muscat, dessen schlechteste Platzierung in einem Rennen Rang 6 war.
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Fotos: © Lloyd Images



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“Du darfst in einer unvorteilhaften Situation nicht die Nerven verlieren,
sondern musst darauf vertrauen, dass deine Chance kommen wird”,
erläuterte Skipper Leigh McMillan seine Philosophie. Neun Punkte hinter
Alinghi lag The Wave, Muscat in der Zwischenwertung schließlich auf Platz
2.© Lloyd Images
Groupe Edmond de Rothschild und Red Bull Extreme Racing attackierten
mehrfach und schafften jeweils einen zweiten Platz. Allzu oft fanden sich
beide Teams aber im Mittelfeld wieder. Auch Italiens Luna Rossa kam mit drei
vierten und einem sechsten Platz zunächst gut in Schwung, verlor dann aber
den Faden. “Das war ein harter Tag für uns”, räumte Skipper Max Sirena
ein, “der Wind war schwach, böig und unstet. In der letzten Wettfahrt
haben wir einige Fehler gemacht und auf den letzten paar hundert Metern noch
einige Plätze eingebüßt.Wir hoffen, dass es morgen besser läuft.”
Wie wird es für Luna-Rossa-Steuermann Paul Campbell-James
[http://www.extremesailingseries.com/?URL=http%3A%2F%2Fyoutu.be%2FhFlFXX-8L1E]weitergehen?
CJ, wie seine Freunde ihn nennen, gewann die 2010 Extreme Sailing Series als
Skipper von The Wave, Muscat. Mit Luna Rossa siegte er bei Act 2 der Saison
2011 in China. Das Team will unbedingt nachlegen, aber wird das hier
passieren?
Am Donnerstag (15. September) finden weitere Rennen auf dem offenen Wasser
statt. Von Freitag an wird dann im “Stadion” direkt vor dem Publikum
gesegelt. Das Race Village ist dann für das Publikum geöffnet.
Extreme Sailing Series Act 6 in Trapani unterstützt von Telecom Italia
Zwischenstand nach 5 Rennen (14.9.11)
Rang / Team / Punkte
1. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 48
Punkte
2. The Wave, Muscat (OMA), Leigh McMillan / Kyle Langford / Nick Hutton /
Khamis Al Anbouri 39 Punkte
3. Oman Air (OMA), Ben Ainslie / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al
Mashari 35 Punkte
4. Emirates Team New Zealand (NZL), Adam Beashel / Jeremy Lomas / Richard
Meacham / Rob Waddell 34 Punkte
5. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson /
Manuel Modena 33 Punkte
6. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon /
Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 32 Punkte
7. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher /
Matt Adams / Craig Monk 31 Punkte
8. Team Extreme ‘Sailing Seacily’ (EUR), Sebbe Godefroid / Patrick
Demesmaeker / Jan Coppens / Vince Thery 29 Punkte
9. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Pierluigi De Felice / Andrew Walsh
/ Ed Smyth 25 Punkte
10. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Stefano Rizzi / Lorenzo Mazza /
Simone de Mari 19 Punkte
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