Pressemitteilung 6, 23. Juni 2011
Schomäker/Jess vor Hunger/Kleiner
Löchrige Winde unter Land, eine Front mit schweren Schauerböen von 30 Knoten über dem Feld der jugendlichen 420er und pendelnde Winde gestalteten den Auftakt der Kieler-Woche-Regatten in den 17 internationalen Klassen sehr schwierig. Doch die Geduld der Athleten und Wettfahrtleiter wurde belohnt. Am Ende des Tages konnte Regatta-Chef Jobst Richter auf allen Bahnen ein Programm von zwei bis drei Wettfahrten vermelden.
Bei den trickreichen Bedingungen schien das Geschehen bei den 505ern zunächst den erwarteten Verlauf zu nehmen. Rekord-Kieler-Woche-Sieger Wolfgang Hunger (Strande) nutzte mit Vorschoter Julien Kleiner (Kiel) die Dreher im ersten Rennen geschickt aus, um sich noch an den zunächst führenden Meike Schomäker/Holger Jess (Kiel/Eckernförde) vorbei zu schieben. Doch die beste 505-Steuerfrau Schomäker ließ sich davon nicht beeindrucken, ließ einen weiteren zweiten Platz und einen Tagessieg folgen, während Hunger mit Platz vier und drei und dem zweiten Gesamtrang zufrieden sein musste. "Klasse-Rennen zum Abschluss. Wir sind als Zehnte auf die Zielkreuz gegangenen und haben uns dann noch ganz an die Spitze gearbeitet. Mein Puls ist immer noch nicht wieder unten", freute sich Schomäker über die Gesamtführung mit einem dicken Siegerlächeln an Land.
Ebenfalls mit einem Tagessieg und zwei zweiten Plätzen darf sich Iver Ahlmann (Kiel) bei der Kieler Premiere der Musto Performance Skiffs über die Gesamtführung freuen. Für weitere deutsche Führungen sorgen die Katamarane. Jens Goritz/Uta Voigt (Föhr) liegen bei den Hobie 16 in Front sowie die Brüder Helge und Christian Sach (Zarnekau) im F18. Auch bei den Kielbooten setzten sich mehrere deutsche Crews an die Spitzen ihrer Felder. Im Drachen liegen die Hamburger um Benjamin Morgen vorn, im Folkeboot Walther Furthmann aus Strande, in der Platu25 Sven-Erik Gosch (Hamburg) . Und dei den Contendern ist Christoph Homeier (Kiel) in der Top-Position.
Hermann Hell
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