129. Kieler Woche 2011

- 18.-26.Juni 2011
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Pressemitteilung 5, 25. Juni 2011
Viel Wirbel bei den Farr30 und X99

Viel Wirbel gab es auf der Meisterschaftsbahn der Farr30 und X99 am zweiten Meisterschaftstag zur Kieler Woche. Während ein kräftiger Dreher in der letzten Wettfahrt des Tages das Feld der X99 bei ihrem Gold-Cup aufmischte, reduzierte sich die EM-Konkurrenz der Farr30 durch ein handfestes Ramming auf nur noch sieben Schiffe. Die Führungsposition in der X99 übernahm trotz eines kräftigen Streichers die "ImmacX" von Christian Soyka (Itzehoe), an der Spitze der Farr30 steht der Schwede Martin Strandberg.

Nach zwei Siegen in den ersten beiden Rennen des Tages, gelang der "ImmacX"-Crew in der Abschlusswettfahrt gar ichts mehr. "Wir haben wirklich allen Mist gemacht, den man in ein Rennen packen kann", erklärte Christian Soyka. Das begann damit, dass man von dem den kräftiger Dreher auf der Startkreuz derwart heftig erwischt wurde, dass man sogar eine Halse fahren musste, um zum Luv-Fass zu kommen. Später ging noch ein Mann über Bord, und damit war der 19. Platz unter 36 Teams noch eine milde Strafe. Das Streichresultat blieb es dennoch. Mit drei Siegen und einem vierten Platz führt die "ImmacX" das Klassement vor der "Xive" von Martin Christiansen (Strande) an, der auf zweite Ränge abboniert zu seien scheint. Damit läuft es in der Gold-Cup-Wertung auf einen deutschen Zweikampf hinaus, denn der drittplatzierte Däne Kim Rasmussen hat schon einen deutlichen Abstand.

In der Farr30-Klasse gingen gleich vier Rennen über die Bahn, in denen es wegen der pendelnden Winde schwierig war, den richtigen Kurs zu finden. Martin Strandberg aus Schweden gelang das mit zwei Tagessiegen vorbildlich. Der deutsche Lokalmatador, Harald Brüning aus Kiel, blieb allerdings dicht dran. "Nach einem Sieg und zwei zweiten Plätzen haben wir uns im vierten Rennen mit Platz drei etwas unter Wert verkauft. Bei dem kräftigen Wind konnten wir die Höhe nicht halten. Wir werden jetzt noch etwas umtrimmen und dann voll auf Angriff fahren", sagte Brüning.

Beendet ist des EM-Rennen für den Schweden Patrick Lindblom und seine Crew. Im zweiten Tagesrennen lagen sie auf der Kreuz auf Kollisionskurs mit einer X99, versuchten im letzten Momente noch abzutauchen. Doch die Idee hatte auch die X99, und so knackte es schließlich mächtig. "Die Situation ist relativ eindeutig. Wir waren auf Steuerbord und mussten ausweichen", sagte ein zerknirschter Lindblom.

Hermann Hell
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