Tagesberichte siehe Menu unten
28.05.2011
14. Match Race Germany 2011
24. bis 29. Mai 2011
World Match Racing Tour Stop
Langenargen / Bodensee
Pressemitteilung 014/2011
Halbfinalläufe gestartet!
Favoritensterben beim Match Race Germany,
Altmeister Gilmour, “Kiwi” Robertson und “Lord” Neugodnikov weiter
Langenargen, 28. Mai 2011. Der vierte Tag im 14. Match Race Germany war ein Tag der Überraschungen. Nachdem der Wind auf dem Bodensee vor Langenargen am Samstagmorgen zunächst verschlafen hatte, konnten die Viertelfinalläufe ab Mittag ohne weitere Verzögerung bei leichten, sehr anspruchsvollen Segelbedingungen beendet werden. Mit Vizeweltmeister Mathieu Richard (French Match Racing Team), seinem Teamkameraden und Tour-Spitzenreiter Damien Iehl sowie dem dänischen Routinier Jasper Radich sind drei Favoriten ausgeschieden.
Als Viertelfinalsieger ihrer Duelle zogen der viermalige Match Race Weltmeister Peter Gilmour (YANMAR Racing), der russische Match Race Europameister Evgeniy Neugodnikov (Team Synergy) und der erst 23 Jahre alte Neuseeländer Phil Robertson (WAKA Racing Team) ins Halbfinale ein, für das Qualifikationssieger Francesco Bruni bereits gesetzt war.
Pech hatten Iehl und Radich, die sich ihre Viertelfinalgegner am Samstagmorgen selbst hatten wählen dürfen und ihnen dann unterlagen. „Pick your poison“ nennen es die Match Racer: „Wähle Dein Gift“. Phil Robertson, der von Radich gewählt worden war und sich dann mit 3:1 gegen den erfahrenen Dänen durchsetzen konnte, sagte am Abend augenzwinkernd: „Wir hatten einen tollen Tag! Es ist immer angenehm, wenn man nicht selbst wählen muss, sondern gewählt wird.“ Robertson nutzte die Situation zu seinem Vorteil. Und erlebte Stunden später ein Dejá-vu, als sich auch Bruni den jungen Neuseeländer zum Gegner wählte. Das Duell wurde beim Stand von 1:1 am Abend abgebrochen und wird Sonntagmorgen fortgesetzt. Im zweiten Halbfinalduell führte Peter Gilmour am Abend 2:0 gegen Evgeniy Neugodnikov.
Etwas wehmütig verabschiedete sich Jesper Radich vom Match Race Germany. Der Sport- und Sozialwissenschaftler hat für dieses Jahr sein neues Adrian Lee & Partners Racing Team formiert und will um den WM-Titel der World Match Racing Tour kämpfen. Nach der Niederlage gegen Phil Robertson und dem verpassten Halbfinaleinzug sagte Radich: „Es war heute sehr schwer da draußen. Wir waren ein paar Male einfach auf der falschen Seite des Kurses. Sie haben uns Team gegen Team geschlagen, sind länger in ihrer Konstellation zusammen und waren heute einfach die bessere. Und vielleicht habe auch ich einfach zu oft gedacht, dass ich noch auf kleineren Booten segler. Ich bin heute Abend nicht sehr glücklich.“
Ein ähnliches Fazit zog Damien Iehl, der sich bei den Veranstaltern bedankte: „Ich habe hier 2008 meine erste Einladung zu einer Regatta der World Match Racing Tour bekommen und gewonnen. Daran denke ich immer sehr gerne, wenn ich hierher zurückkomme. Ich bin immer noch froh, dass ich wieder da war. Auch, wenn ich verloren habe.“
Francesco Bruni während der Viertelfinalduelle viele Stunden Zeit, seine Gegner zu beobachten. Als er dann im Halbfinale wieder einstieg, verlor er prompt das erste Duell gegen Phil Robertson. „Es hat eben auch einen Nachteil, sich direkt für das Halbfinale zu qualifizieren. Man startet dann aufgrund der längeren Pause meist etwas rostig in die erste Begegnung, die wir ja auch nach schlimmem Start prompt verloren haben.“
Kämpferisch zeigte sich Evgeniy Neugodnikov am Abend beim Stand von 0:2 gegen Altmeister Peter Gilmour in der öffentlichen Pressekonferenz im gut besetzten Race Village im Gondelhafen von Langenargen. Der Mann mit dem Spitznamen „Lord of the Sails“ sagte auf die Frage nach seinen Aussichten lächelnd: „Wir haben natürlich noch eine Chance gegen Peter Gilmour. Und wir werden ihn natürlich schlagen!“
Tausende Zuschauer waren am Samstagnachmittag und –abend an das Bodenseeufer gekommen, um die Duelle der Match-Race-Stars mitzuerleben. An Land sorgten das VIP-Zelt „Breeze-In“ direkt am Bodenseeufer und das Infotainment-Programm mit seinen vielen Attraktionen für viele glückliche Gesichter. Am Abend begeisterte Jürgen Weideles das volle Après-Sail-Festzelt mit seinem „Take a Dance“-Konzert. Die Veranstalter zogen bei sommerlichen Temperaturen eine erste Zwischenbilanz der 14. Auflage des deutschen Match-Race-Klassikers. Sportdirektor Eberhard Magg sagte: „Die Segler hatten heute anfangs keine ganz einfache Aufgabe, haben aber unserem Publikum großartigen Sport serviert, den ZDF-Kommentator Nils Kaben hochspannend kommentiert hat. Den Satz ‚Wir kommen morgen wieder’ habe ich heute am häufigsten gehört. Wir freuen uns schon auf das Finale am Sonntag!“
Match Race Germany bewegt!
„Morning Show“, Live-Übertragungen und die „Today Show“ sehen via Internet: www.matchrace.de
Die schönsten Fotos des Tages sehen Sie hier:
www.matchrace.de/media_gallery.html
www.matchrace.de
www.match-center.de
www.wmrt.com
www.ycla.de
MATCH RACE GERMANY GMBH
Obere-Seestr. 2/2
D-88085 Langenargen
Geschäftsführer:Eberhard Magg, Harald Thierer, Bernd Buck
|