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19. April 2011
TW 2011: Perfekter Rahmen für anspruchsvolle WM-Segler
TRAVEMÜNDE. Die große Stärke der Travemünder Woche ist immer wieder ihre
Vielfalt. Nirgendwo kommen Festival und hochklassiger Segelsport so eng
zusammen wie an der Travemündung. Und auch auf dem Wasser zeigt sich die
ganze Bandbreite der schönsten Nebensache der Welt. Kein Wunder also, dass
sowohl Segler in traditionellen Bootsklassen als auch jugendliche Akteure
ihre Meisterschaften in der letzten Juli-Woche (22. bis 31.) in der Lübecker
Bucht austragen wollen, dieses Jahr zum 122. Mal. Folkeboote und Laser II
ermitteln neben den 49er-Junioren und den International Canoes sogar ihre
Weltmeister.
Für die Folkeboote ist die Infrastruktur der Travemünder Woche perfekt, um
einer großen internationalen Flotte beim Goldpokal nicht nur beste
Wettfahrten auf dem Wasser, sondern auch ein breites Programm an Land
liefern zu können. „Wir erwarten mindestens 60 Schiffe, es können auch noch
mehr werden“, sagt Heino Haase, Regatta-Obmann der Lübecker
Folkeboot-Flotte, der in der Organisation die Fäden in der Hand hält. Selbst
einige US-amerikanische Crews haben sich schon gemeldet, die gern Schiffe
für den Goldpokal chartern wollen. Außerdem werden neben einem starken
deutschen Aufgebot von den Binnenrevieren und der Ostsee auch Crews aus
Dänemark, Schweden, Großbritannien und den Niederlanden erwartet.
Sie alle werden am Sonntag, dem 24. Juli, zunächst einen geselligen
Eröffnungsabend auf der historischen Viermastbark „Passat“ erleben. Das
Wahrzeichen Travemündes feiert in diesem Jahr im Mai seinen 100. Geburtstag.
Ab Montag bis zum Freitag (29. Juli) wird es für die Folkeboote auf der
Regattabahn Alpha ernst. Die deutschen Asse werden dabei wieder weit vorn
erwartet. Möglicherweise gibt laut Heino Haase sogar der amtierende
Goldpokal-Sieger Christoph Nielsen (Berlin) sein Comeback, nachdem er im
vergangenen Jahr mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft seinen Rücktritt
erklärt hatte.
Das Gesellige soll auch während der Woche für die Folkeboote nicht zu kurz
kommen. So sind ein Flottenabend, eine Feier in einem Beach-Club und die
feierliche Preisverleihung im Columbia Hotel Casino Travemünde geplant. Für
einen kurzweiligen Spaß wird zudem der Donnerstagabend (28. Juli) sorgen.
Denn beim so genannten Nationen-Cup sollen sich die Segler auf ihren
Folkebooten als Paddler probieren. Jeweils sechs Akteure pro Teilnehmerland
werden versuchen, die zwei Tonnen schweren Yachten im Hafen an der „Passat“
entlang zu paddeln.
Auch für die Akteure der Laser II bildet die Travemünder Woche den idealen
Rahmen für die WM. „Die Lübecker Bucht ist ein tolles Revier, und der
Kontakt zu den Organisatoren des Lübecker Yacht-Clubs war von Anfang an sehr
nett und völlig unproblematisch“, sagt Vanessa Freitag, die 1. Vorsitzende
der deutschen Klassenvereinigung. Gern nehmen die Laser II auch das
internationale Knowhow der TW-Wettfahrtleiter und der Jury in Anspruch.
Erwartet werden Teilnehmer aus Großbritannien und Italien, möglicherweise
aber auch aus den USA und Kanada und natürlich aus Deutschland. 35 Boote
könnte die Flotte der Trapezjollen umfassen. Chancen auf vordere Plätze
haben dabei auch die Segler der Gastgebernation, denn die amtierenden
Europameister Lisa Buddemeier/Matthias Düwel kommen aus Kiel und Hamburg.
Umrahmt wird auch die WM der Laser II vom Empfang auf der „Passat“, der am
Sonnabend, dem 23. Juli, in den traditionellen Empfang der boot Düsseldorf
als Hauptpartner der TW eingebettet ist, sowie der Siegerehrung mit
anschließender Feier am Freitag (29. Juli). Ein WM-Dinner in der Hansestadt
Lübeck wird das Programm für die internationalen Gäste abrunden und die
Spannweite der TW zwischen höchstem Segelsport und feinstem Ambiente
dokumentieren.
Weitere Informationen und Fotos:
Andreas Kling
PR Manager
Web: www.travemuender-woche.de
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