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122. Travemünder Woche 2011 - 22.-31.Juli 2011
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Tagesberichte siehe Menu unten
Pressemitteilung zur 122. Travemünder Woche (22. bis 31. Juli 2011)
25. Juli 2011
TW-Musik zaubert Sommer in den Norden
TRAVEMÜNDE. Der Dauerregen und die stürmischen Böen mögen den erhofften
Andrang auf die Festivalmeile am ersten Wochenende der 122. Travemünder
Woche ausgebremst haben, diejenigen, die da waren, ließen sich die gute
Stimmung beim Landprogramm aber nicht verderben.
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MK/Travemünder Woche
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Gut bestückt mit
Regenschirm und Ostfriesen-Nerz pilgerten etliche Besucher und Travemünder
tagsüber über das Feierareal und nutzten dabei den ungewohnten Platz bei der
fünften Lübecker Jahreszeit aus. Und schließlich sind auch etliche Bereiche
auf dem Eventgelände überdacht: Von der Festivalbühne im Brügmanngarten über
den Sailor’s Beach Club am Strand bis zur Lübzer Sailor’s Bar im
Seglervillage an der Travepromenade.
Unverdrossen bieten die Schausteller ihre Angebote feil: Kulinarisches,
Kleinkunst und Musik gibt es von der Travepromenade bis zum Brügmanngarten.
Und trotz Sturmböen und Dauerregen war der Sommer dabei zu spüren. Mit einer
Caipirinha in der Hand, gestärkt durch indische Kost und zu
lateinamerikanischen Klängen steigen zumindest die inneren Temperaturen. Und
unter den Schirmen der Stände, in den großen Zelten der Lübzer Beach Area,
vor allem aber unter der riesigen Überdachung vor der Festivalbühne im
Brügmanngarten lassen sich viele trockene Plätze finden.
Und so findet sich zu den abendlichen Veranstaltungen und Konzerten stets
eine stattliche Feiergemeinde ein, die bis in die späten Nachtstunden ihrer
Partylaune freien Lauf lässt. Zu Top-Acts wie den Rubettes feat. Bill Hurd,
die mit ihrem 70er-Jahre-Superhit „Sugar Baby Love“ auch heute noch weithin
bekannt sind und am Sonnabend auf der Bühne aufspielten, wird es dann
regelmäßig eng und kuschelig warm unter der Überdachung vor der
Konzertmuschel.
In den kommenden Tagen wird den Besucher ein breit gefächertes
Kulturprogramm angeboten, dessen Top-Stars stets auf der Festivalbühne im
Brügmanngarten auftreten werden. So lassen am Montag (25. Juli) ab 21 Uhr
Fools Garden „Zitronenbäume“ in den Travemünder Himmel wachsen. Mit ihrem
Mega-Hit „Lemon Tree“ im Gepäck brachen Fools Garden sämtliche
Verkaufsrekorde – auch außerhalb Deutschlands. Von Norwegen über Irland bis
hin zu Singapur und Malaysia – die Schwaben und ihre Musik gingen um die
Welt. Es folgte das volle Programm: jede Menge Gold- und
Platinauszeichnungen, der Bambi, der Echo. Bis heute gibt die Band auf der
ganzen Welt Konzerte. 2008/2009 trat Fools Garden unter anderem in England,
Litauen, Russland, Singapur, Südafrika und China auf und nahm als einzige
deutsche Band an einem international besetzten Benefizkonzert für die
Erdbebenopfer in China teil. 2011 feiert Fools Garden – nicht zuletzt beim
Auftritt auf der Travemünder Woche – das 20-jährige Bandjubiläum!
Ganz im Zeichen der Schlagermusik steht der Dienstag (26. Juli) auf der
Festivalbühne. Um 18 Uhr wird G. G. Anderson bei einem Kurzkonzert zeigen,
dass er zu Recht als der Meister des Schlagers gilt. Bis 18.30 Uhr wird er
auftreten und anschließend noch für eine Autogrammstunde bereitstehen. Mit
seinen Hits wie „Sommernacht in Rom“ und „Am weißen Strand von St. Angelo“
wird er bei den Schlagerfans sicherlich für Begeisterung sorgen. Gerade erst
ist sein neues Album „Eine Insel für uns beide“ erschienen. Und es erfüllt
die Erwartungen der Anderson-Fans. Der etablierte Musiker nimmt den Zuhörer
mit auf seine Reise in den sonnigen Süden und lässt mit seinen Titeln jedes
Herz schmelzen und höher schlagen.
Im Anschluss dürfen die Festivalbesucher weiter im Rhythmus deutscher Musik
weiterfeiern. Das Roland Bless Duo vom Pur-Gründungsmitglied bringt ab 19.30
Uhr besten Pop-Rock mit deutschen Texten vom aktuellen Album „Zurück zu
euch“. Und die Cappuccinos, die um 20.45 Uhr das Zepter auf der Bühne
übernehmen, werden bereits als die neuen Sterne am deutschen Schlager-Himmel
gefeiert. Norman Langen schließt das deutsche Programm schließlich ab. Sein
Debütalbum „Pures Gold“ dürfte wohl bald zur gefeierten Scheibe in den
Party-Hochburgen von Ibiza und Mallorca werden.
Am Mittwoch (27. Juli) und Freitag (29. Juli) bringt dann United Four ab 18
bzw. 19 Uhr die Kuh zum Fliegen. Die Kult-Partyband schreckt vor keinem
Musik-Genre zurück und liefert so eine Bandbreite bester Cover-Musik wie es
wohl kaum eine zweite Band kann. Unverwechselbar in dem kultigen Kuh-Outfit
bieten United Four eine Show, die jede Party zum Konzert werden lässt. Die
vier Ausnahme-Musiker drücken der Musikwelt ihren ganz persönlichen rockigen
Stempel auf. Das liegt nicht nur am Charisma, sondern auch am Stage-Acting.
Da wird gesprungen, gerannt und die Haare wehen auf der Bühne. United Four
verstehen es, ein Gemeinschaftsgefühl mit dem Publikum zu erzeugen, so dass
16- bis 60-Jährige begeistert mitsingen. Aufgrund der 20-jährigen
Bandgeschichte wird mit einem so umfangreichen Repertoire jongliert, dazu
kommt, dass der Truppe nichts heilig ist: So wird schon mal Andrea Berg mit
AC/DC konfrontiert, auch Nena kommt an Rammstein nicht vorbei und Udo
Jürgens trifft auf Frank Sinatra und metallica.
Zwischen den beiden United Four-Auftritten gibt es am Donnerstag (28. Juli)
Pop und Reggae. Brandau&Schmidt sorgen ab 19 Uhr für eine kunterbunte
Mischung bekannter Pop-Cover und um 21 Uhr liefern I-Fire Hamburgs Antwort
auf Seeed. Neun Leute, ein Sound, eine Stadt: Hamburg. Dafür stehen I-Fire!
Die Sonne im Blick prägt den typischen I-Fire-Sound! Originär, international
und kraftvoll! Ska-lastige Bläsersätze vermischen sich mit Dancehall-Tunes.
Reggae-Flows treffen auf stilsichere Riddims’n’ Rhymes und HipHop-Beats.
Provokante Texte und positive Vibes voller Energie. Das ist I-Fire!
Einen Querschnitt der gängigsten Rhythmen gibt es am Sonnabend (30. Juli).
Um 19 Uhr locken The Life Between mit Songs im Stile von Coldplay und Keane
zur Festivalbühne. Die Magie zwischen den Dingen gibt der Band nicht nur den
Namen, sondern scheint verlässlicher Kompass für die Stücke des Erstlings zu
sein: „Colours Of Your Choice“ versammelt großartige Popsongs in einem
Spannungsfeld aus starken Melodien mit beiden Füßen auf dem Gaspedal („Take
A Photograph“) auf der einen, und fragilen Arrangements („How Little“) auf
der anderen Seite. The Life Between bedienen sich virtuos und dabei doch
behutsam einem riesigen Arsenal an Klang und Ideen. Die Lieder entwickeln
sich vor den atmosphärischen Folien, die beinahe kulissenhaft mal
sehnsüchtig, mal humorvoll oder auch einfach cool klingen. Dass Zlanabitnig
sich für diese Lieder nicht als beauftragter Songwriter ans Klavier gesetzt
hat, sondern sich selbst in die eigene Musik entlässt, erfährt man als
Zuhörer schon beim eindrücklichen Opener „Holy & Devilish“. „Ein
Hilfeschrei“, wie er selbst überlegt.
Anschließend covert Cosmopauli ab 21 Uhr alles, was die Charts zu bieten
haben, von Rock, Pop, R 'n' B und Dance-Hits.
Dem grandiosen Abschluss der Travemünder Woche blicken die Musikfans dann
durch die berühmte Brille von Buddy Holly entgegen. Der Rock 'n' Roll stirbt
nie: Buddy Holly Reloaded heißt es am letzten Abend der TW, präsentiert von
den Originalstars der Hamburger Musical-Produktion „Buddy – Das Musical“.
Buddy Holly Reloaded bringt die Hits des wohl bekanntesten Brillenträgers
aller Zeiten in neuem Gewand zurück auf die Bühne. Sieben Jahre ist es her,
da fiel im Hamburger Freihafen der letzte Vorhang für das Musical. Jetzt
haben sich vier Original-Darsteller der Erfolgsproduktion wieder
zusammengefunden, um ihrem Idol noch einmal die Ehre zu erweisen. Als
prominente Verstärkung mit dabei ist Fabian Harloff, der vielen aus Serien
wie „Notruf Hafenkante“, „Unser Charly“ und „Küstenwache“ bekannt sein
dürfte. Doch neben der Schauspielerei ist Fabian Harloff, der Klavier,
Gitarre und Schlagzeug spielt, auch als Musiker aktiv und hat mit seiner
Band bereits mehrere Singles aufgenommen. Ein schwungvoller Abschluss der
122. Travemünder Woche ist damit garantiert.
Für Fotos (auch zur Vorschau) von der Travemünder Woche registrieren Sie
sich bitte im Internet unter:
http://www.travemuender-woche.com/presse/bilddb/index.html
Andreas Kling
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