

|
Kieler Woche 2012 - 16.-24.Juni 2012
www.kieler-woche.de -Übersicht
Pressemitteilung, 3/20. Juni 2012
Spannung bei den Platu 25 - Souveräne Siege bei den Lasern SB3, J80 und X99
Was die olympischen Klassen zur Kieler Woche schaffen, das können die Einheits-Kielboote auch. In vier von sechs Klassen durften die deutschen Akteure jubeln. Zum Abschluss der ersten Kieler-Woche-Hälfte brachten die Wettfahrtleiter auf den beiden Bahnen noch einmal drei Rennen über den Kurs, so dass die Crews trotz des Totalausfalls am Dienstag auf ein pralles Programm zurückblicken konnten. In der Albin Express mussten die Deutschen einem dänischen Trio mit Morten Arndal an der Spitze den Vortritt lassen, und in der Melges 24 ging der Titel an Riccardo Simoneschi nach Italien.
Das spannendste Rennen lieferten sich die Berliner Ingo Lochmann und Daniel Nauck in der Platu25. Am Schlusstag fand Lochmann nicht zu der Leistung der Vortage, leistete sich zwei Patzer und musste bis weit nach dem letzten Zieldurchgang zittern. "Wir hatten einige Manöverprobleme, haben dann das Geschehen aus den Augen verloren und dachten eigentlich, wir hätten den Sieg noch verloren", sagte Lochmann, durfte sich aber an Land doch noch freuen. Punktgleich sicherte er sich seinen ersten Kieler-Woche-Sieg vor Nauck. "Das war unser Ziel, dafür sind wir hierher gekommen", sagte Lochmann, der wie viele andere Kollegen in der eigenen, aber auch in anderen Einheitsklassen über den Rückgang der Meldezahlen rätselte. "Vielleicht gibt es einfach zu viele Bootsklassen. Und wir haben das Problem, dass wir fünf Mann für das Boot brauchen."
Überlegene Siege gab es in den anderen Einheitsklassen. Im übersichtlichen Feld der Laser SB3 stand schließlich Reinhard Schroeder (Grabow) an der Spitze, in der J80 hat die Crew um ihren Martin Menzner nach verletzungsbedingter Pause ein starkes Comeback gefeiert und sich auf ihrem Heimrevier den Sieg gesichert. Und in der X99 ließ sich Christian Soyka (Itzehoe) auch von dem aus persönlichen Gründen verpassten Rennen zum Auftakt nicht aus der Spur bringen. In den zehn Rennen, die er auf der Bahn war, zeigte er der Konkurrenz neunmal das Heck.
Ab Donnerstag gehen die internationalen Klassen 505er, FD, Formula 18, Hobie 16, Contender, OK Jolle. J24, Folkeboot, Europe, Laser Radial Männer, Laser 4.7, 29er, 420er, H-Boot und Star an den Start. Der erste Start ist für 13 Uhr angesetzt. Insgesamt sind bis Sonntag, 24. Juni, elf Rennen geplant, bei den 29ern bis zu 21.
|


Philipp Buhl
Foto:Kieler Woche/OKpress

Segelgespräche in Schilksee
Foto: www.segelbilder.de
|
Kieler Woche im Ergebnis (Endstand)
Internationale Klassen:
J80: (11) 1. Martin Menzner / Carsten Hopp / Frank Lichte / Mika Rolfs (Stein,2/1/1/1/(7)1/2/1/1/2/2)14; 2. Malte Christophersen / Olaf Hug / Thilo Merz / Simon Merz (Berlin,1/2/5/2/2/3/3/(16)2/1/1)22; 3. Thomas Dehler / Christoph Peper / Torsten Viebrock / Klaas Simon (Kiel,6/3/3/(16)9/2/4/4/6/4/3)44; 4. Fynn Terveer / Patrick Floß / Felix Stallforth / Malte Harneit (Kiel,9/(12)2/3/5/6/6/3/5/7/5)51; 5. Karsten Thode / Tim Reimers / Jörg Überländer / Stefan Lukoschek (Heikendorf,4/4/9/4/3/8/(16)6/3/6/4)51; 6. Matthias Herzberg / Paul Kohlhoff / Tilmann David-Walek / Sven Johnson (Strande,(11)7/4/5/4/7/5/2/4/8/7)53;
Albin Express: (11) 1. Morten Arndal / Dennis Petersen / Anders Hilkjaer / Terkel Hilkjaer (DEN,1/3/1/1/3/2/(4)2/1/1/1)16; 2. Kim Lago Noergaard / Brian Foged / Morten Buhl / Jesper Misfelt (DEN,3/1/2/2/2/1/1/1/3/2/(3))18; 3. Hans Christian Erbs / Jacobsen Jacob / Lauridsen Klaus / Carsten Erbs (DEN,2/4/3/4/1/(11)2/3/2/3/2)26; 4. Andreas Pinnow / Katrin Kraus / Julian Heller / Jan Heinecke (Kiel,4/2/4/3/4/5/5/(11)4/4/4)39; 5. Nils Krafft / Fritz Gurke / Hendrik Lippek / Niels Joseph (Ellerbek,7/6/6/7/6/4/3/6/6/(7)6)57; 6. Jesper Noerbo Soerensen / Jesper Schoellhammer / Rasmus Christensen / Steen Rosenstand (DEN,8/5/9/9/(11)3/6/4/5/5/5)59;
Laser SB3: (11) 1. Reinhard Schroeder / Benedikt Spiegel / Sven Gauter (Grabow,1/3/1/(4)2/1/3/3/1/2/2)19; 2. Nils Beltermann / Christian Zieger / Nico Gebhardt (Hamburg,(6)5/4/3/3/4/1/1/2/1/3)27; 3. Borodinov Sergey / Oleg Shpoltakov / Fayzullin Ramis (RUS,5/1/3/2/5/5/(5)2/3/3/1)30; 4. Vladislav Ivanovski / Natalia Sukhareva / Andrey Poltanov (RUS,2/4/5/5/4/2/2/(9)7/6/4)41; 5. Daniel Spänle / Bernd Fluck / Tobias Spänle (Niestetal,3/2/2/1/1/9/9/9/4/4/(9))44; 6. Kristof Wenger / Marlies Linke / Jan Wachlin (Berlin,4/6/6/9/9/3/4/(9)6/5/6)58;
X-99: (11) 1. Christian Soyka / Sören Petersen / Tim Krämer / Rüdiger Frigge / Martin Gro?kopf / Stefan Schimkowski (Hohenlockstedt,(9)1/1/1/1/2/1/1/1/1/2)12; 2. Martin Christiansen / Torsten Writh / Ullrich Tesch / Andreas Hengstmann / Cord Runne / Henrike Rolf (Buxtehude,1/2/3/2/2/3/5/(9)2/2/3)25; 3. Jan-Hendrik Franzen / Theo Boltzen / Christian Marx / Jöran Molck / Malte-Johannes Franzen / Nils Kristoffer Franzen (Hamburg,2/(6)2/3/4/4/2/3/3/4/1)28; 4. Michael Schulz / Ralf Elsner / Tobias Glawe / Gerd Klostermann / Robert Jatkowski / Anika Kruck (Bremerhaven,(9)3/5/4/3/1/3/2/4/3/5)33; 5. Andi Thomsen / Katha Köhlmoos / Kerstin Beucke / Uwe Baum / Jockel Jahns / Wiebke Lankuttis (Hamburg,9/5/4/5/5/(9)4/4/5/5/4)50; 6. Ulrich Martens / Juliane Grunzke / Carlo Schreiber / Marco Schönwitz / Regina Kühn / Daniel Zenker (Grevesmühlen,3/4/6/6/6/5/6/5/6/6/(6))53;
Melges 24: (11) 1. Riccardo Simoneschi / Lucia Giorgetti / Federico Buscaglia / Paolo Mangialardo / Gabriele Benussi / Riccardo Simoneschi (ITA,1/1/1/1/1/1/1/1/1/1/(1))10; 2. Kim Christensen / Erik Oerstedt / Peter Jakobsen / Rene Schmidt (DEN,(10)3/2/2/3/2/4/3/2/3/2)26; 3. Jesper Bendix / Martin Mikkelsen / Lars Christensen / Jacob Groenbech (DEN,4/7/5/(29)4/6/2/5/10/10/9)62; 4. Peder Nergaard / Morten Helgesen / Petrus Eide / Pael Berntsen (NOR,6/5/8/3/9/8/(11)9/6/4/5)63; 5. Thomas Soerensen / Line Just. Emsvang / Anette Viborg Andreassen / Anna-Groth Grube / Joa Storebjerg (DEN,(14)10/4/4/7/5/10/2/13/7/8)70; 6. Didrik Godaker / Tine Oldereid / Benedicte Heide / Arne David-Andersen / Christian Goulignac (NOR,18/4/9/7/6/3/6/(29)8/6/10)77;
Platu 25: (10) 1. Ingo Lochmann / Timo Chorrosch / Jens Steinborn / Matze Krueger / Christian Maedel (Berlin,1/2/1/2/1/4/1/6/(6)2)20; 2. Daniel Nauck / Oliver Freiheit / Christian Buck / Erik Powilleit / Steve Bärtle (Berlin,(7)1/3/1/2/2/2/4/2/3)20; 3. Gordon Nickel / Sebastian Röske / Morten Nickel / Nils Fiege / Nils Merten Färber / Gordon Nickel (Stade,(14)11/2/3/3/6/3/1/1/1)31; 4. Suzanne Willim / Natalie Turlik / Christina Bärwald / Charlotte Jaekel / Silke Hahlbrock / Marion Rommel (Schleswig,8/4/4/5/4/9/(10)5/8/4)51; 5. Jens Ahlgrimm / Oliver Grün / Carsten Wernecke / Mathias Gedrange / Stephan Mölle / Jens Ahlgrimm (Niederstotzingen,4/6/6,56/6,56(18)8/8/3/5/5)52,11 6. Rüdiger Margale / Georg Robaszkiewicz / Niklas Dahl / Thomas Overkämping / Arnd Ritter (Arnsberg,3/7/8/7/7/1/(18)12/4/11)60;
Hermann Hell
Pressemitteilung, 2/20. Juni 2012
Medal Race Spannung pur: Philipp Buhl gelang die Revanche
Einmal mehr bot das Medal Race zur Kieler Woche den krönenden Abschluss der Regatten in den olympischen Disziplinen. Und erneut war es das Finale der Laser Männer, das die Zuschauer bei der Live-Übertragung vor der Bühne an der Audi Lounge in seinen Bann zog. Philipp Buhl (Sonthofen) glückte dabei die Revanche für das Vorjahr, indem er sich mit dem Abschlusssieg noch in der Gesamtwertung an Simon Grotelüschen (Kiel) vorbei schob und seinen zweiten Worldcup-Sieg in diesem Jahr feierte. Zudem gab es deutsche Siege durch Ferdinand Gerz/Patrick Follmann (München) und Annika Bochmann/Elisabeth Panuschka (Berlin/Uerdingen) jeweils im 470er sowie Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel), die ihren 49er-Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigten. Nach Estland an Deniss Karpak ging der Finn-Titel und im paralympischen 2.4mR triumphierte der Topfavorit Damien Seguin aus Frankreich. Im Laser Radial musste Franziska Goltz (Kiel) den Gesamtsieg in einer Millimeter-Entscheidung noch der Weißrussin Tatiana Drozdovskaya überlassen.
Es war eine Szene höchster Anerkennung, mit der Titelverteidiger Simon Grotelüschen seinem Thronfolger Philipp Buhl unmittelbar nach dem Zieldurchgang zum Kieler-Woche-Sieg gratulierte. Noch auf dem Wasser hatte der Kieler das gelbe Trikot des Führenden, mit dem er in das Finale gegangenen war, ausgezogen und überreichte es seinem Konkurrenten. Mit Faust-auf-Faust beglückwünschten sich beide dann zum deutschen Doppelerfolg. "Ich bin sehr glücklich, nach der knappen Niederlage im vergangenen Jahr nun den Sieg feiern zu können", sagte Buhl. Er hatte den Erfolg auch einem taktischen Fehler von Grotelüschen zu verdanken. Der lag auf der Startkreuz prächtig vor seinem Verfolger, hatte alles unter Kontrolle, gab dann aber ohne Not die Deckungsposition auf. Bis zur ersten Bahnmarke schrumpfte so sein Vorsprung bis auf eine Bootslänge zusammen. Und nach einem wechselhaften Vorm-Wind-Kurs wurde Grotelüschen auf die linke und damit ungünstigere Seite gezwungen. Während Buhl an die Spitze segelte, rutschte der Titelverteidiger weit zurück. Im weiteren Rennverlauf gab es zwar noch ein paar Verschiebungen, doch im Schlusspurt gewann Buhl das Rennen und die Kieler Woche. Damit schwang er sich auch im Worldcup zum besten Deutschen in allen Disziplinen auf, sprang in der Abschlusswertung auf den zweiten Platz.
Eine erfolgreiche Titelverteidigung gelang den 49ern Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann, die im Finale allen Widrigkeiten trotzten und mit einer starken Vorstellung deutlich machten, dass sie sich selbst von einer Sandbank nur stoppen, aber nicht aufhalten lassen. Nach einem perfekten Start zog es die Lokalmatadore auf ihrem Heimatrevier in der Strander Bucht auf die linke Seite. Doch sie reizten den guten Lauf zu lange aus. Mit einem Schlag wurde das Wasser hell, der Grund kam nah und plötzlich saßen die Führenden auf Sand. Bis das Schwert gezogen und das Boot wieder frei war, hatten sich sieben Konkurrenten vor die Deutschen geschoben. Der Traum vom zweiten Sieg vor Kiel in Folge drohte zu platzen. "Von da an mussten wir die Aufholjagd starten und sind happy, dass es noch geklappt hat", freute sich Tobias Schadewaldt. Mit einem guten Auge für den richtigen Winddruck auf der rechten Seite schob sich das Team auf der abschließenden Kreuz auf Platz drei, verteidigte diesen bis ins Ziel und gewann damit vor den Franzosen Mathieu Frei/Yann Rocherieux den Titel. "Wir wollten auf die rechte Seite, die Konkurrenten haben uns die Tür aufgemacht und dann hat es sich genau so entwickelt, wie wir gehofft hatten", berichtete Schadewaldt von der Schlüsselszene, die ihnen noch den Erfolg einbrachte.
Fast schon unspektakulär verlief dagegen das 470er-Finale der Männer. Ferdinand Gerz/Patrick Follmann legten einen guten Start hin, hatten das Feld unter Kontrolle und konzentrierten sich schließlich auf die direkten Konkurrenten Magnus Masilge/Moritz Klingenberg (Potsdam). Rang drei im Ziel reichte Gerz/Follmann schließlich zum Gesamterfolg. Dass die internationale Konkurrenz nicht in breiter Front angetreten war, störte Gerz nicht: "Das ist ein super Gefühl, denn die Kieler Woche ist einfach die Kieler Woche."
Ihr Glück kaum fassen konnten die 470er-Frauen Annika Bochmann/Elisabeth Panuschka (Berlin/Uerdingen). "Für mich ist das der Wahnsinn. Vor einem Jahr war ich noch Steuerfrau und auf der Suche nach einer Partnerin. Jetzt bin ich an der Vorschot und feiere mit Annika den Kieler-Woche-Sieg", strahlte Elisabeth Panuschka. Es ist der Höhepunkt einer rasanten Entwicklung. Denn nach der Trennung von ihrer Ex-Vorschoterin holte sich Bochmann im vergangenen Herbst Panuschka an Bord. In der zweiten gemeinsamen Regatta gewann das Duo gleich die Vizeweltmeisterschaft der Junioren, es folgten Top-Platzierungen im Worldcup und nun der Sieg auf dem Heimatrevier. Jetzt geht der Blick von Bochmann/Panuschka bereits in Richtung Olympia 2016.
Für Nadine Stegenwalner, DSV-Sportdirektorin, war der deutsche Vierfach-Sieg ein Anlass zur Freude: "Wir sind sehr zufrieden. Das macht Freude, Lust und Hoffnung auf mehr. Denn mit den jungen Teams haben wir weitere interessante vier Jahre vor uns." Zweigeteilt fiel das Resümee vom Organisationsleiter Jobst Richter aus: "Wir hatten einen traumhaften Abschluss, bei dem auch noch fünf Kiter zeigen konnten, wie ihre Disziplin in Zukunft gestaltet werden könnte. Aber die geringen Meldezahlen der olympischen Klassen haben uns schon sehr weh getan, vor allem, dass die Surfer ganz weggefallen sind."
Kieler Woche im Ergebnis:
Endstand:
Paralympische Klasse:
2.4 mR: (10) 1. Damien Seguin (FRA,5/1/6/1/2/2/1/(36)2/1)21; 2. Thierry Schmitter (NED,2/5/4/3/3/3/(7)4/4/2)30; 3. Heiko Kröger (Ammersbek,9/9/1/2/1/(36)4/1/5/5)37; 4. Hans Asklund (SWE,6/4/2/8/7/1/8/7/(12)7)50; 5. Paul Tingley (CAN,1/7/11/(36)8/8/9/3/6/3)56; 6. Mark LeBlanc (USA,(18)13/5/11/4/4/13/2/3/4)59; 7. Johnsson Henrik (SWE,19/2/7/10/6/6/3/5/11/(22))69; 8. Kevin Cantin (FRA,10/12/(13)9/10/9/10/11/7/9)87; 9. Christoph Trömer (Horneburg,11/18/(36)5/9/7/2/14/10/15)91; 10. Richard van Rij (BEL,3/19/9/(36)12/15/12/12/13/8)103;
Olympische Klassen:
49er: (13) 1. Tobias Schadewaldt / Hannes Baumann (Kiel,5/5/3/(8)1/1/3/1/3/3/7/2/6)40; 2. Mathieu Frei / Yann Rocherieux (FRA,9/2/2/2/6/8/1/4/1/5/(12)1/2)43; 3. Erik Heil / Thomas Plößel (Berlin,7/1/8/1/2/5/1/2/10/1/18/(21)8)64; 4. Thomas Zajac / Thomas Czajka (AUT,1/(11)3/3/3/5/4/7/4/9/4/9/14)66; 5. Yannick Lefebvre / Matthieu Janssens (BEL,7/7/1/4/4/9/3/12/(26)4/1/5/12)69; 6. James Peters / Ed FitzGerald (GBR,1/1/5/1/1/7/11/5/26/12/2/(26)4)76; 7. Julian Ramm / Oliver Lewin (Kiel,8/6/6/7/2/1/2/3/11/13/(14)11/10)80; 8. Jonathan Bay / Christopher Thorsell (DEN,5/12/2/6/5/2/2/6/7/17/10/(18)18)92; 9. Thomas Ribeaud / Sebastien Scotto di Fasano (FRA,3/9/1/2/8/3/9/14/5/14/5/(26)22)95; 10. Jan Hauke Erichsen / Max Lutz (Glücksburg,3/11/11/9/9/4/6/8/2/2/15/(26)16)96;
470 M: (8) 1. Ferdinand Gerz / Patrick Follmann (München,(19)2/2/5/1/12/2/6)30; 2. Magnus Masilge / Moritz Klingenberg (Kiel,4/(19)3/3/4/6/3/14)37; 3. Julien Lebrun / Kevin Peponnet (FRA,18/10/1/7/(23)3/4/2)45; 4. Julian Autenrieth / Philipp Autenrieth (Augsburg,10/5/7/(17,40,6/10/8/10)56; 5. Balder Marius Tobiasen / Magnus Jung Johansen (DEN,1/11/14/6/3/1/(22)20) 56; 6. David Bargehr / Lukas Mähr (Bregenz,11/1/6/17/(19)2/16/4)57; 7. Denny Naujock / Nils Schröder (Berlin,2/23/5/2/8/4/(23)16)60; 8. Jan-Jasper Wagner / Dustin Baldewein (Mannheim,12/4/(17)10/2/14/1/18)61; 9. Benjamin Bildstein / David Hussl (AUT,6/3/(16)14/11/5/12/12)63; 10. Julian Stückl / Oliver Szymanski (Tutzing,12,4/6/12/4/16/7/(28)8)65,4;
470 W: (8) 1. Annika Bochmann / Elisabeth Panuschka (Kiel,(13)5/1/1/1/1/3/4)16; 2. Tina Lutz / Susann Beucke (Bergen,1/2/3/3/2/2/(4)6)19; 3. Mengxi Wei / Xinyan He (CHN,(11,20,7/6/2/3/4/1/2)25; 4. Ewa Szczesna / Irmina Mrozek Gliszczynska (POL,2/1/5/5/4/(5)2/8)27; 5. Cassandre Blandin / Charlotte Mery de Bellegarde (FRA,13/3/2/6/(13)3/5/18)50; 6. Mandy Mulder / Shannen Marck (NED,4/13/4/4/9/7/(13)10)51; 7. Nadine Böhm / Karoline Göltzer (Buchloe,3/6/7/11/7/6/(13)12)52; 8. Sanne Crum / Annette Duetz (NED,5/8/12/7/5/8/(13)14)59; 9. Julka Rokosz / Karolina Kowalewska (POL,7/4/8/10/8/13/(13)16)66; 10. Orsolya Sipos / Zsofia Sipos (HUN,8/10/(10)8/6/9/6/20)67;
Finn: (8) 1. Karpak Deniss (EST,1/(3)1/1/2/2/2/2)11; 2. Brendan Casey (AUS,4/1/2/(7)3/1/1/6)18; 3. Caleb Paine (USA,(9)2/6/3/5/3/4/8)31; 4. Björn Allansson (SWE,3/4/5/5/4/4/(7)10)35; 5. Selivanov Alex (RUS,2/(13)4/9/9/6/5/4)39; 6. Matthias Miller (Laupheim,(15)6/8/2/1/5/9/14)45; 7. Anders Pedersen (NOR,8/9/(13)4/6/7/3/12)49; 8. Gusenko Andriy (UKR,5/8/9/10/7/(10)8/16)63; 9. Egor Terpigorev (RUS,10/5/3/8/25/8/(38)20)79; 10. Gordon Lamphere (USA,11/11/11/6/12/12/(12)18)81;
Laser: (8) 1. Philipp Buhl (Sonthofen,1/2/1/(3)2/1/2/2)11; 2. Simon Grotelüschen (Kiel,(9)3/1/1/1/2/1/10)19; 3. Andy Maloney (NZL,7/1/(9)1/1/3/4/12)29; 4. Ryan Palk (AUS,8/7/3/2/3/(8)5/4)32; 5. Sam Meech (NZL,9/4/4/4/2/5/(9)6)34; 6. Thorbjoern Schierup (DEN,1/1/4/(9)3/4/6/16)35; 7. Christoph Bottoni (SUI,14/5/5/3/8/(38)11/8)54; 8. Douwe Broekens (NED,5/3/10/10/5/6/(10)18)57; 9. Jonasz Stelmaszyk (POL,6/2/3/5/10/11/(20)20) 57; 10. Mads Bendix (DEN,3/(19)6/11/6/16/8/14)64;
Laser Radial: (8) 1. Tatiana Drozdovskaya (BLR,4/2/3/2/1/1/(4)6)19; 2. Franziska Goltz (Kiel,(28)1/1/4/2/3/2/8)21; 3. Anna Weinzieher (POL,(23)3/6/1/5/7/1/2)25; 4. Lisa Fasselt (Rostock,(21)4/2/5/3/5/6/20)45; 5. Anke Helbig (Kiel,(14)9/4/8/6/6/3/12)48; 6. Ashley Stoddart (AUS,(20)8/5/7/7/4/7/16)54; 7. Ausra Mileviciute (LIT,11/6/9/9/9/(12)9/10)63; 8. Marthe Enger Eide (NOR,43/11/(43)3/4/2/5/4)72; 9. Lisa Rattemeyer (Kiel,7/(19)7/11/11/11/10/18)75; 10. Chiara Steinm¸ller (Berlin,3/14/8/23/(25)13/14/14)89;
Internationale Klassen:
J80: (11) 1. Martin Menzner / Carsten Hopp / Frank Lichte / Mika Rolfs (Stein,2/1/1/1/(7)1/2/1/1/2/2)14; 2. Malte Christophersen / Olaf Hug / Thilo Merz / Simon Merz (Berlin,1/2/5/2/2/3/3/(16)2/1/1)22; 3. Thomas Dehler / Christoph Peper / Torsten Viebrock / Klaas Simon (Kiel,6/3/3/(16)9/2/4/4/6/4/3)44; 4. Fynn Terveer / Patrick Floß / Felix Stallforth / Malte Harneit (Kiel,9/(12)2/3/5/6/6/3/5/7/5)51; 5. Karsten Thode / Tim Reimers / Jörg Überländer / Stefan Lukoschek (Heikendorf,4/4/9/4/3/8/(16)6/3/6/4)51; 6. Matthias Herzberg / Paul Kohlhoff / Tilmann David-Walek / Sven Johnson (Strande,(11)7/4/5/4/7/5/2/4/8/7)53;
Albin Express: (11) 1. Morten Arndal / Dennis Petersen / Anders Hilkjaer / Terkel Hilkjaer (DEN,1/3/1/1/3/2/(4)2/1/1/1)16; 2. Kim Lago Noergaard / Brian Foged / Morten Buhl / Jesper Misfelt (DEN,3/1/2/2/2/1/1/1/3/2/(3))18; 3. Hans Christian Erbs / Jacobsen Jacob / Lauridsen Klaus / Carsten Erbs (DEN,2/4/3/4/1/(11)2/3/2/3/2)26; 4. Andreas Pinnow / Katrin Kraus / Julian Heller / Jan Heinecke (Kiel,4/2/4/3/4/5/5/(11)4/4/4)39; 5. Nils Krafft / Fritz Gurke / Hendrik Lippek / Niels Joseph (Ellerbek,7/6/6/7/6/4/3/6/6/(7)6)57; 6. Jesper Noerbo Soerensen / Jesper Schoellhammer / Rasmus Christensen / Steen Rosenstand (DEN,8/5/9/9/(11)3/6/4/5/5/5)59;
Laser SB3: (11) 1. Reinhard Schroeder / Benedikt Spiegel / Sven Gauter (Grabow,1/3/1/(4)2/1/3/3/1/2/2)19; 2. Nils Beltermann / Christian Zieger / Nico Gebhardt (Hamburg,(6)5/4/3/3/4/1/1/2/1/3)27; 3. Borodinov Sergey / Oleg Shpoltakov / Fayzullin Ramis (RUS,5/1/3/2/5/5/(5)2/3/3/1)30; 4. Vladislav Ivanovski / Natalia Sukhareva / Andrey Poltanov (RUS,2/4/5/5/4/2/2/(9)7/6/4)41; 5. Daniel Spänle / Bernd Fluck / Tobias Spänle (Niestetal,3/2/2/1/1/9/9/9/4/4/(9))44; 6. Kristof Wenger / Marlies Linke / Jan Wachlin (Berlin,4/6/6/9/9/3/4/(9)6/5/6)58;
X-99: (11) 1. Christian Soyka / Sören Petersen / Tim Krämer / Rüdiger Frigge / Martin Gro?kopf / Stefan Schimkowski (Hohenlockstedt,(9)1/1/1/1/2/1/1/1/1/2)12; 2. Martin Christiansen / Torsten Writh / Ullrich Tesch / Andreas Hengstmann / Cord Runne / Henrike Rolf (Buxtehude,1/2/3/2/2/3/5/(9)2/2/3)25; 3. Jan-Hendrik Franzen / Theo Boltzen / Christian Marx / Jöran Molck / Malte-Johannes Franzen / Nils Kristoffer Franzen (Hamburg,2/(6)2/3/4/4/2/3/3/4/1)28; 4. Michael Schulz / Ralf Elsner / Tobias Glawe / Gerd Klostermann / Robert Jatkowski / Anika Kruck (Bremerhaven,(9)3/5/4/3/1/3/2/4/3/5)33; 5. Andi Thomsen / Katha Köhlmoos / Kerstin Beucke / Uwe Baum / Jockel Jahns / Wiebke Lankuttis (Hamburg,9/5/4/5/5/(9)4/4/5/5/4)50; 6. Ulrich Martens / Juliane Grunzke / Carlo Schreiber / Marco Schönwitz / Regina Kühn / Daniel Zenker (Grevesmühlen,3/4/6/6/6/5/6/5/6/6/(6))53;
Melges 24: (11) 1. Riccardo Simoneschi / Lucia Giorgetti / Federico Buscaglia / Paolo Mangialardo / Gabriele Benussi / Riccardo Simoneschi (ITA,1/1/1/1/1/1/1/1/1/1/(1))10; 2. Kim Christensen / Erik Oerstedt / Peter Jakobsen / Rene Schmidt (DEN,(10)3/2/2/3/2/4/3/2/3/2)26; 3. Jesper Bendix / Martin Mikkelsen / Lars Christensen / Jacob Groenbech (DEN,4/7/5/(29)4/6/2/5/10/10/9)62; 4. Peder Nergaard / Morten Helgesen / Petrus Eide / Pael Berntsen (NOR,6/5/8/3/9/8/(11)9/6/4/5)63; 5. Thomas Soerensen / Line Just. Emsvang / Anette Viborg Andreassen / Anna-Groth Grube / Joa Storebjerg (DEN,(14)10/4/4/7/5/10/2/13/7/8)70; 6. Didrik Godaker / Tine Oldereid / Benedicte Heide / Arne David-Andersen / Christian Goulignac (NOR,18/4/9/7/6/3/6/(29)8/6/10)77;
Platu 25: (10) 1. Ingo Lochmann / Timo Chorrosch / Jens Steinborn / Matze Krueger / Christian Maedel (Berlin,1/2/1/2/1/4/1/6/(6)2)20; 2. Daniel Nauck / Oliver Freiheit / Christian Buck / Erik Powilleit / Steve Bärtle (Berlin,(7)1/3/1/2/2/2/4/2/3)20; 3. Gordon Nickel / Sebastian Röske / Morten Nickel / Nils Fiege / Nils Merten Färber / Gordon Nickel (Stade,(14)11/2/3/3/6/3/1/1/1)31; 4. Suzanne Willim / Natalie Turlik / Christina Bärwald / Charlotte Jaekel / Silke Hahlbrock / Marion Rommel (Schleswig,8/4/4/5/4/9/(10)5/8/4)51; 5. Jens Ahlgrimm / Oliver Grün / Carsten Wernecke / Mathias Gedrange / Stephan Mölle / Jens Ahlgrimm (Niederstotzingen,4/6/6,56/6,56(18)8/8/3/5/5)52,11 6. Rüdiger Margale / Georg Robaszkiewicz / Niklas Dahl / Thomas Overkämping / Arnd Ritter (Arnsberg,3/7/8/7/7/1/(18)12/4/11)60;
Hermann Hell
Pressemitteilung, 1/20. Juni 2012
Kieler Woche ist die Bühne des Segelsports
Die Kieler Woche (16. Bis 24. Juni) trotzt dem kalten Wetter und den launischen Winden. Nach der ersten Hälfte des weltgrößten Segelereignisses zog Kiels Stadtpräsidentin Cathy Kietzer beim traditionellen Pressefrühstück in Schilksee eine zufriedene Zwischenbilanz, lobte die Gastfreundschaft der Kieler, bekannte aber auch, dass die Besucherzahlen noch etwas hinter den Erwartungen hinterher hinken.
Eine illustre Runde hatte sich am frühen Mittwochmorgen in der Audi Lounge in Schilksee zusammengefunden. Neben Stadtoberhaupt Kietzer waren auch Kiels 93-jähriger Ehrenbürger Otto Schlenzka, Bürgermeister Peter Todeskino und Stadtrat Adolf-Martin Möller nach Schilksee gekommen, um in lockerer Gesellschaft mit den Journalisten und Topseglern wie dem dreimaligen Olympiasieger Jochen Schümann und dem zweimaligen Weltumsegler Boris Herrmann über den Stand der Kieler Woche und die Zukunft des Segelsports zu plaudern.
Mit der medialen Wirkung des größten Volksfestes in Nordeuropa war Cathy Kietzer sehr zufrieden: "500 Journalisten aus aller Welt haben sich akkreditiert. Das ist ein großer Erfolg für Kiel. Aufgrund des kalten Wetters sind die Besucherzahlen zwar etwas geringer als prognostiziert, aber wir hoffen noch auf ein gutes zweites Wochenende." Auf jeden Fall haben sich die Kieler bisher als gute Gastgeber gezeigt, so Kietzer. Und durch das Engagement der Partner wie Audi, SAP, HSH Nordbank und Veolia entwickele sich die Kieler Woche immer weiter. Beispielhaft dafür sei die Übertragung des Ereignisses in die Wohnzimmer. Denn nicht nur über die Web-Möglichkeiten wie Internet, Facebook, Twitter, Youtube und kostenfreie Apps werde das Ereignis transportiert, sondern erstmals auch über einen eigenen TV-Kanal per DVB-T (Kanal 52).
Seit langen Jahren mal wieder mitten im Geschehen dabei und nicht nur Zaungast ist Jochen Schümann zur Kieler Woche. Mit seiner "Audi All4One" ist er bei den Regatten auf der Seebahn 2012 noch ungeschlagen und steuert einem weiteren Kieler-Woche-Sieg entgegen. "Wie lange mein letzter zurückliegt, weiß ich gar nicht. Aber wenn man hier auf die Bahn geht, will man auf jeden Fall vorn dabei sein. Darüber hinaus macht die Kieler Woche immer Spaß, man trifft viele Segler. Das hier ist die Bühne für den deutschen Segelsport."
Während Schümann auf einen ungezählten Kieler-Woche-Sieg hinsteuert, wäre es für sein Crew-Mitglied Boris Herrmann eine Premiere: "Der Sieg fehlt mir noch, einmal war ich hier Zweiter." In der großen Mannschaft von Jochen Schümann sammelt der Wahl-Katalane weitere Erfahrungen, um sich seinen großen Traum von der Solo-Weltumrundung bei der Vendee Globe in vier Jahren erfüllen zu können.
Neben Herrmann, der selbst schon Segel-Kultstatus hat, will Schümann auf seiner Yacht auch deutschen Nachwuchs-Kräften die Gelegenheit geben, in den Hochsee-Segelsport hinein zu schnuppern. So soll 470er-Ass Ferdinand Gerz bei der Langstrecken-Regatta um das Silberne Band am Donnerstag mit Schümann gemeinsam am Ruder stehen, um dann schließlich die TP52 beim abschließenden Senatspreis als Skipper zu führen.
Titelsammler Schümann, der neben dreimal Olympia-Gold auch noch zwei America's Cup Siege in seiner Vita stehen hat, hat bei der Kieler Woche fast schon die Funktion eines Botschafters für seinen Sport übernommen. Und so macht er sich auch Gedanken über die Zukunft des Ereignisses und die Resonanz in der Yacht-Szene: "Es ist sicherlich ein Ziel, wieder mehr Yachten nach Kiel zu holen. Dafür sollte man den internationalen Regatta-Kalender besser aufeinander abstimmen und Überlappungen mit anderen Großereignissen wie jetzt gerade Gotland Rund vermeiden. Wenn das gelingt, dann werden alle Großveranstaltungen wachsen und die Kieler Woche kann auch für internationale Eigner wieder verstärkt Station sein."
Hinweis: Um 11 Uhr starten die Medal Races in den olympischen Klassen Laser, Laser Radial, 49er, 470er Frauen, 470 Männer und Finn. Die paralampische Klasse 2.4mR segelt zwei Wettfahrten. Zwischen den Medal Races gibt ein Demonstration des Kiteracens.
Die Seebahnen starten um 11 Uhr. Letzter Startschuss ist um 14 Uhr. Die Siegerehrung der olympischen Klassen ist um 16 Uhr in Schilksee auf der Audi Bühne.
Hermann Hell
|
|
|