Kieler Woche 2012 - 16.-24.Juni 2012
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Pressemitteilung, 3/22. Juni 2012
Kieler Woche: Polgar/Koy im Star nicht zu stoppen

Sonne, Wind und Wettfahrten in rasanter Folge, die noch vor dem großen Gewitter über Schilksee beendet waren. Am zweiten Tag in Folge waren die Bedingungen für die internationalen Klassen der Kieler Woche nahezu ideal. Mit erneut drei Rennen steuert die zweite Hälfte des Segelereignisses auf perfektem Kurs in Richtung eines krönenden Abschlusswochenendes. Und die deutschen Crews dürfen für die Siegerehrungen wohl schon reichlich Plätze auf dem Podest buchen, denn in sechs von 15 Klassen führen sie das Feld an. Einmal mehr hat auch Rekord-Kieler-Woche-Sieger Wolfgang Hunger (Strande) mit seinem Vorschoter Julien Kleiner (München) den goldenen Pfad gefunden und nimmt im 505er seinen 20. Sieg auf der Außenförde ins Visier.

Wettfahrtleiter Peter Ramcke war auch an seinem zweiten in der verantwortlichen Position, die er von Jobst richter übernommen hat, rundum zufrieden: "Es war fast wie gestern. 53 von 54 geplanten Rennen haben wir geschafft - ein weiterer Traumtag."
Das galt auch für die deutschen Starboot-Asse Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg). Sechs Starts, sechs Siege: Das ist die eindrucksvolle Bilanz in der olympischen Disziplin. In Abwesenheit der Top-Stars der Szene müssen sie keine Konkurrenz fürchten und können nach dem eigenen Zieldurchgang mitunter eine Kaffeepause einlegen, bevor die "Verfolger" eintreffen.

Polgar
Foto: Kieler Woche okpress


Foto: segel-bilder.de


Foto: Kieler Woche/OKpress
"Nach ein paar Tagen Pause, läuft es ganz gut. Am ersten Tag war Jojo noch ein bisschen eingerostet. Aber bei solchen Bedingungen und auf solch einem Revier sind wir einfach schneller als die Konkurrenz", sagte Vorschoter Koy, der die Verschiebung des Stares aus dem olympischen in den internationalen Teil der Kieler Woche kritisierte: "Das hat uns sicherlich die Teilnahme von zehn Olympia-Teilnehmern gekostet."

Angesichts der Starboot-Dominanz müssen Hunger/ Kleiner ihre drei zweiten Platz im 505er schon als Ausrutscher einsortieren. Allerdings haben die Weltmeister von 2011 auch drei Tagessiege in der Liste stehen. Als einer der stärksten Verfolger erweist sich auf Platz vier 49er-Segler Tobias Schadewaldt (Kiel) mit Vorschoter Martin Schoeler. Der 27-jährige Olympia-Starter Schadewaldt musste sich in der Interims-Klasse erst einmal eingewöhnen: "Das ist eine ganz andere Belastung. Der 49er ist koordinativ anspruchsvoller und verlangt schnellere Entscheidungen. Dafür musste ich mehr hängen und war am Abend richtig platt." Beeindruckt war er von der Vielzahl der Trimmmöglichkeiten: "Ich weiß gar nicht, wie die Leinen alle heißen, an denen man ziehen kann."

Auch in der J24-Klasse müssen sich die angestammten Kräfte gegen einen Wanderer zwischen den Klassen zur Wehr setzen. Bisher mit nicht ausreichendem Erfolg, denn der Hamburger Allrounder Frank Schönfeldt, gerade erst im Conger deutscher Meister geworden, hat sich an die Spitze gesetzt und liegt damit vor dem punktgleichen Kai Mares (Dänischenhagen), der ganz aktuell den Vize-Europameistertitel in der J24 aus Italien mit zurück gebracht hat.

Rauf und runter gingen die Ergebnisse bei den F18-Kats. Da aber fast alle Crews einen Patzer einbauten, verteidigte die Bremer-Kieler Crew Jörg Gosche/Hannes Pegel ihre Führung vor Andreas John/Sven Lindstädt (Hamburg). Einen Führungswechsel gab es in der zweiten Kat-Klasse. Die Titelverteidger Detlef Mohr/Karen Wichardt (Hamburg) schoben sich im Hobie 16 an Knud Jansen/Anke Delius (Hohwacht) vorbei.

Auch in der mit sehr jungen Nachwuchs-Kräften besetzten Klasse Laser 4.7 dürfen sich die Deutschen - derzeit führt der Berliner Johannes Neumann - eines Sieges sicher sein. Denn die einzige internationale Konkurrenz liegt in Person der Österreicherin Valentina Faihs nur auf Platz 14.

Bei den mit etwas größerem Rigg bestückten Laser Radial schieben sich die Deutschen näher an die Spitzenposition heran. Die behauptet aber noch der Däne Tobias Hemdorff trotz einer Frühstart-Disqualifikation.

Einen schweren Stand gegen die internationale Konkurrenz haben die deutschen Europe-Segler. Erst auf Platz sechs reiht sich der derzeit beste Deutsche, Sverre Reinke (Bremen), zwei Plätze vor der deutschen Meisterin des Vorjahres, Janika Puls (Lübeck), ein. Unterdessen führt der Schwede John Diedrichs das Feld der 73 Frauen und Männer an. Dänische Führungen gibt es dagegen bei den Folke- und H-Booten durch Per Jörgensen (Folkeboot) und Steffen Stegger (H-Boot).

Seinen Platz an der Sonne musste der Eutiner Ex-Weltemister Jan von der Bank bei den Contendern räumen. Eine stabile Serie im Feld der 35 Starter reicht derzeit nicht, um den am Freitag dreimal erfolgreichen Dänen Sören Dulon Andreasen in Schach zu halten. Und auch Rekord-Weltmeister Andrea Bonezzi (Italien) schob sich noch an von der Bank vorbei auf Platz zwei.

Noch Luft nach oben haben die deutschen 29er. Vorn bilden die Spanier eine Doppelspitze, auf Rang drei folgen mit den Flensburger Nils Carstensen/Jan Frigge die besten Deutschen. Mit vier Teams in den Top-Ten bilden die Gastgeber aber vier Wochen vor der WM zur Travemünder Woche eine große Breite auf.

Bei den OK-Jollen entwickelt sich der Wettstreit an der Spitze zum Duell der Ex-Weltmeister. Nach sechs Rennen hat vorerst der Schwede Thomas Hansson-Mild, globaler Titelträger von 2009, den Neuseeländer Greg Wilcox, Weltmeister von 2002, von der Spitze verdrängt. Und so bleibt dem viermaligen und amtierenden Weltmeister Nick Craig (Großbritannien) auf Rang drei nur die Verfolgerrolle vor dem Dänen Jörgen Lindhardtsen, der bereits 1978 seinen WM-Titel bei den OK feierte.

Weltmeisterliche Klasse gibt es auch bei den Flying Dutchman, denn der Sieg wird wohl nur über die Ungarn Syabolcs Majthenyi/Andras Domokos, Weltmeister des Vorjahres, führen. Noch hat auch Laser-Ass Philipp Buhl (Sonthofen), der mit dem Vorschoter seines Vaters, Adalbert Netzer, segelt, kein Mittel gegen die Spitzenreiter gefunden: "Aber ein-, zweimal würde ich die Ungarn schon gern hinter mir lassen." Nach Platz sechs bei der WM 2011 ist die Kieler Woche für Buhl in diesem Jahr das FD-Highlight. Ein Auftritt in anderen Klassen nutzt Buhl, um über den Tellerrand zu gucken: "Raumschots den Parcous entlang zu nageln ist im FD schon ein tolles Erlebnis."

Mit vier Siegen in vier Rennen begann für das Team Gäbler am Donnerstag die Regattaserie in der Audi Sailing Arena erfolgreich, auch wenn harte Böen bereits die Anfahrt von Schilksee in die Kieler Innenförde zum harten Ritt werden ließ. "Vor Schilksee sah es noch gar nicht so aus, aber auf dem Weg in die Förde rein kamen einige Böen so hart, dass man nur noch alles loswerfen konnte. Es gab schon auf der Anfahrt Kenterungen einiger Teilnehmer" so der mehrfache Tornado Weltmeister Roland Gäbler. Am heutigen Freitag kamen dagegen keine Rennen auf dem Kurs der Audi Sailing Arena zustande. " Erst herrschte Flaute, dann zog eine Gewitterfront mit sehr starken Böen durch, so dass die Rennen für heute alle abgesagt wurden. Wir hoffen jetzt auf morgen" berichtete Nahid Gäbler kurz nach der Rückkehr nach Schilksee. Auf Platz zwei liegt derzeit das Schweizer Team mit Steuerfrau Stephanie Rossé und Vorschoter Michael Gloor mit drei zweiten und einem dritten Platz vor den Deutschen Hannes Jantke und Philip Wetzig (3/3/4/4).

Kieler Woche im Ergebnis
Olympischer Klassen:
Starboot (6): 1. Johannes Polgar / Markus Koy (Hamburg,1/1/1/1/1/(1))5 Punkte; 2. Andrey Berezhnoy / Sergey Masalov (RUS,5/2/2/2/5/(18))16; 3. Lars Kiewning / Stefan Paust (Berlin,4/3/3/(7)4/3)17; 4. Pavlo Bondar / Maltsev Konstantin (UKR,8/6/(18)3/2/2)21; 5. Reinhard Schmidt / Niels Hentschel (Starnberg-Percha,2/4/4/13/6/(18))29; 6. Beigel-Vosbury Barbara / Guy Avellon (USA,3/(11)7/4/7/8)29;

Internationale Klassen:
Tornado (4): 1. Roland Gaebler / Nahid Gaebler (Bremen,1/1/1/1)4 Punkte; 2. Stéphanie Rossé / Michael Gloor (SUI,2/2/2/3)9; 3. Hannes Jantke / Philip Wetzig (Salzgitter,3/3/4/4)14; 4. Henriette Gruse / Jan Weber (Hamburg,5/4/3/5)17; 5. John Ready / Martin Sedevic (GBR,12/12/12/2)38; 6. Klaus Rocholl / Sven Rausch (Möhnesee,4/12/12/12)40;

Flying Duchman (5): 1. Szabolcs Majthenyi / Andraes Domokos (HUN,1/(2)1/1/1)4 Punkte; 2. Philipp Buhl / Adalbert Netzer (Sonthofen,2/3/(3)2/2)9; 3. Kilian König / Johannes Brack (Waldeck-Scheid,5/1/2/4/(7))12; 4. Henry Koning / Rob Taal (AHO,4/5/(15)5/9)23; 5. Jiri Hruby / Roman Houdek (CZE,(9)6/5/7/8)26; 6. Ralph Jambor / Jens Schreiber (Berlin,13/(32)4/6/4)27;

505er (6): 1. Dr. Wolfgang Hunger / Julien Kleiner (Strande,2/1/1/1/2/(2))7 Punkte; 2. Stefan Böhm / Gerald Roos (Hürth,(18)8/3/8/1/6)26; 3. Morten Bogacki / Dehne Lars (Velbert,3/4/2/(16)4/15)28; 4. Tobias Schadewaldt / Martin Schoeler (Hamburg,21/2/4/2/3/(21))32; 5. Joergen Bojsen-Moeller / Jacob Bojsen-Moeller (DEN,(12)7/6/10/10/1)34; 6. Edward Conrads / Brian Haines (USA,11/5/9/7/5/(13))37;

Formula 18 (6): 1. Jörg Gosche / Hannes Pegel (Bremen,1/5/1/1/(8)1)9 Punkte; 2. Andreas John / Sven Lindstädt (Hamburg,8/1/3/(12)4/3)19; 3. René Dr. Schwall / Chris Dr. Hartkopf (Kiel,7/9/8/(26)1/2)27; 4. Martin Friedrichsen / Finn Heeg (Flensburg,2/12/2/(26)9/4)29; 5. Thomas Visser / Michael Walther (Kiel,9/3/(26)2/5/10)29; 6. Eckart Kaphengst / Sönke Kühl (Kiel,4/2/7/8/10/(13))31;

Hobie 16 (6): 1. Detlef Mohr / Karen Wichardt (Reinfeld,3/3/(5)1/1/1)9 Punkte; 2. Knud Jansen / Anke Delius (Kiel,2/1/3/(5)2/2)10; 3. Chris Hancock / Kerstin Sommer (AUS,(7)4/4/3/3/3)17; 4. Stefan Wiese-Dohse / Susanne Gehrmann (Scharbeutz,4/2/1/(9)6/7)20; 5. Stefan Rumpf / Karen Schröder (Hamburg,1/5/6/4/8/(8))24; 6. Christian Diederich / Rolf Prosch (Bordesholm,(10)6/2/7/4/6)25;

Contender (6): 1. Sören Dulong Andreasen (DEN,(7)1/2/1/1/1)6 Punkte; 2. Andrea Bonezzi (ITA,(19)2/1/2/2/4)11; 3. Jan von der Bank (Eutin,2/3/3/(6)3/2)13; 4. Jesper Nielsen (DEN,1/4/(6)3/4/3)15; 5. Christoph Engel (Hamburg,(15)10/8/7/5/5)35; 6. Alexander Gröhlich (Wunstorf,(23)9/4/16/6/8)43;

OK-Jolle (6): 1. Thomas Hansson-Mild (SWE,1/2/3/1/(5)1)8 Punkte; 2. Greg Wilcox (Potsdam,2/1/2/2/2/(3))9; 3. Nick Craig (GBR,(13)3/4/3/1/2)13; 4. Joergen Lindhardtsen (DEN,3/4/5/4/(8)4)20; 5. Gunter Arndt (Solroed Strand (DK),8/6/1/9/6/(36))30; 6. Oliver Gronholz (Bad Segeberg,12/8/6/(36)4/5)35;

J/24 (6): 1. Frank Schönfeldt / Till Krüger / Nick Feuerstein / Thorsten Sperl / Finn Möller (Hamburg,1/3/(8)1/6/1)12 Punkte; 2. Kai Mares / Nils Schröder / Tobias Peters / Tobias Feuerherdt / Jan-Marc Ulrich (Dänischenhagen,4/2/1/3/2/(5))12; 3. Manfred König / Tina Lülfing / Nils Glockow / Michael Peters / Olaf Schmidt (Hamburg,2/1/11/(14)1/7)22; 4. Till Pomarius / Theo Pomarius / Christian Warnecke / Bele Schütt / Maximilian Bischof (Hamburg,6/10/(15)4/7/2)29; 5. Jan Kähler / Christian Carstens / Heyo Schönwaldner / Roland Böhm / Olaf Zietz (Hamburg,13/4/6/2/8/(20))33; 6. Per-Haekan Persson / Baltzar Weinhagen / Monica Persson / Ole Hilken / Jonathan Hedberg (SWE,16/8/2/7/4/(22))37;

Folkeboote (6): 1. Per Joergensen / Kristian Hansen / Heines Nielsen (DEN,(4,50,3/1/1/2/3)10 Punkte; 2. Ulf Kipcke / Gero Martens / Dieter Kipcke (Neumünster,3/1/2/(5)1/4)11; 3. Walther Furthmann / Paul Girolstein / Hans Christian Mrowka (Kiel,1/4/3/4/(28)2)14; 4. Christian Thomsen / Claus Schou / Henrik Holk (DEN,2/2/11/2/4/(11))21; 5. Henrik Kold / Flemming Kold / Jens Thurö (DEN,(11)6/5/3/8/1)23; 6. Juergen Breitenbach / Torben Rakow / Fabian Gäde (Kiel,4,5(13)6/6/3/10)29,5;

Europe (6): 1. John Diedrichs (SWE,(19)1/2/1/3/6)13 Punkte; 2. Sylvain Notonier (FRA,9/3/3/3/(22)2)20; 3. Gustav Petterson (SWE,(8)4/5/4/5/4)22; 4. Anna Livbjerg (DEN,2/7/7/(11)6/3)25; 5. Schilt i Catafal Pau (ESP,10/10/4/5/4/(11))33; 6. Sverre Reinke (Bremen,6/9/8/(23)7/5)35;

Laser Radial open (6): 1. Tobias Hemdorff (DEN,1/1/1/5/2/(41))10 Punkte; 2. Theodor Bauer (Malchin,2/3/3/1/(4)1)10; 3. Maximilian Müller (Stein,5/2/4/3/8/(8))22; 4. Nik Aaron Willim (Schleswig,4/4/(15)12/1/3)24; 5. Magnus Simon (Hamburg,6/(12)7/2/5/5)25; 6. Leon Passlack (Hamburg,7/6/(16)9/9/4)35;

Laser 4.7 (6): 1. Johannes Neumann (Berlin,2/2/1/4/1/(13))10 Punkte; 2. Eric Toralf Malach (Zarrentin,3/3/2/1/2/(5))11; 3. Michael Linder (Ingolstadt,5/1/3/2/(9)2)13; 4. Jana Jakob (Wustermark,1/8/6/(13)12/4)31; 5. Florian Skyrde (Neustadt,(12)5/7/6/6/7)31; 6. Philipp Steenbuck (Lengede,6/6/8/(14)5/8)33;

29er (6): 1. Carlos Robles / Florian Trittel (ESP,1/1/1/1/1/(1))5; 2. Marti Llena Prats / Oriol Mahiques (ESP,1/1/4/1/(10))7; 3. Nils Carstensen / Jan Frigge (Flensburg,2/4/4/2/(4)2)14; 4. Johanna Sommarlund / Marcus Anjemark (SWE,4/2/2/7/(15))15; 5. Kim Niclas Holste / Yannik Holste (Wunstorf,13/(22)1/5/1)20; 6. Christopher Williford / Kai Friesecke (USA,6/3/7/4/(7))20;

H-Boot (6): 1. Steffen Stegger / Carsten Pedersen / Lars Christansen (DEN,2/1/1/1/(5)1)6 Punkte; 2. Helmut Claussen / Marc Müller / Kai Spranger (Fahrdorf,1/2/3/3/3/(4))12; 3. Knut Viehweger / Burkhard Jakubeit / Rainer Kamrath (Düsseldorf,(8)5/4/5/1/5)20; 4. Thomas Kausen / Alexander Eilhard / Jani Funk (Wonneberg,4/6/(12)2/6/3)21; 5. Thomas Sander / Lutz Viehweger / Bernd Deertz (Menden,(9)4/2/7/2/7)22; 6. Peter Nürnberger / Marco Krogull / Florian Zimmermann (Bad Saarow,5/(9)6/6/4/6)27;

420er (6): 1. David Charles / Alex Charles (ESP,1/1/1/5/1/(6))9 Punkte; 2. Nadja Horwitz / Francisca Fuentes (CHI,4/4/(4)1/3/1)13; 3. Veronica Maccari / Marta Lenotti (ITA,5/6/(19)2/5/1)19; 4. Fabian Graf / Leon Probandt (Berlin,2/4/8/(11)2/3)19; 5. Santi Mas Depares / Jaime Menescal (ESP,1/5/1/4/(13)10)21; 6. Tim Fischer / Daniel Hoffmann (Mötzingen,7/1/2/9/(18)2)21;

Silbernes Band:
ORC I: 1. "ALL4ONE" Jochen Schümann(Kiel) 2. "Desna" Sven Wackerhagen(Kiel) 3. "Roccabella" Gaudenz Troesch(SUI) 4. "BigEasy III" Thomas Weidemann (Kiel) 5. "Xtra fun" Walter Watermann (Dortmund) 6. "Blagodarnost" Sergei Pavlenku (RUS)

ORC II: 1. "Asia de Cuba" Felix Hau? (Düsseldorf) 2. "Team Arken Zoo" Patrik Forsgren (SWE) 3. "Lutzifer" Martin Lutz (Kiel) 4. "Aloha Mare" Klaus Meier (Kronshagen) 5. "Adios" Peter Pink (Hamburg) 6. "Sparta III" Hans Christian Wulff (Bad Segeberg)

ORC III/IV: 1. "halbtrocken" Dr. Knut Freudenberg (Bad Laer) 2. "Passion X" Andreas Wulfes (Oyten) 3. "Longo Mai" Thomas Jung (Kiel) 4. "Otago" Klaus Born (Mönkeberg) 5. "Babooshka" Victor Plitko (POL) 6. "Elbfuchs" Klaus Arndt (Brunsbüttel)

Weitere Informationen unter www.kieler-woche.de
Hermann Hell


Pressemitteilung, 2/22. Juni 2012
Silbernes Band der Kieler Woche: Beindruckt vom Svendborg Sund

Nach den olympischen Spielen (27. Juli bis 12. August) wollen Ferdinand Gerz und Patrick Follmann (DTYC/Tutzingen) nicht sofort in die Big-Boat-Szene umsteigen, aber die beiden 23-jährigen Kieler-Woche-Sieger in der 470er-Jolle werden die nächste Einladung auf jeden Fall annehmen. "Das war eine absolut coole Erfahrung", meinte Gerz nach der Nachtregatta um das Silberne Band der Kieler Woche auf der TP 52 "All4One". Insgesamt hatten sich 36 Yachten Donnerstagabend auf den Kurs rund Langeland durch den Svenborg Sund gemacht, und die meisten sind noch auf dem Kurs.
Die beiden jungen Bayern durften die 118-Seemeilenreise auf der "All4One" (TP 52) von Jochen Schümann erleben und trotz Kälte und Nässe genießen. Beim verdienten Frühstück in der Audi Lounge ließen die Jungs die Nacht Revue passieren. "Das Segeln durch den Svendborg Sund war schon beeindruckend", meinte 470er-Vorschoter Follmann. "Es war stockdunkel, viel gesehen haben wir nicht.

Bei Tageslicht wäre es schöner gewesen", warf sein Steuermann ein. Die beiden Newcomer und jüngsten Olympia-Teilnehmer im DSV/STG Team standen auch am Steuer der TP 52. "Die beiden haben die schlechten Bedingungen ohne Murren ausgehalten und einen guten Job gemacht", kommentierte Schümann den Einsatz der Bayern an Bord des Berliners. Bei der morgigen Mittelstrecken-Regatta um den Senatspreis (Start: 11 Uhr) soll Gerz bei entsprechenden Bedingungen allein das Steuer übernehmen. "Schaun wir mal. Es sind ja genug Leute da, die eingreifen können, wenn es aus dem Ruder läuft", meinte Gerz.
Um 10 Uhr war neben der "All4One" (Schümann/TP 52) nur die Kieler "Desna" (Sven Wackerhagen/Knierim 49) im Ziel.

Pressemitteilung, 1/22. Juni 2012
Kieler Woche: SAP Extreme 40 - Mitsegel-Gelegenheit zu gewinnen

SAP weitet sein Engagement im Segelsport kontinuierlich aus. Es begann bei der Kieler Woche mit der Unterstützung der 505er, erstreckte sich dann auf die ganze Kieler Woche und das Sailing Team Germany - nun folgte der Einstieg in die Extreme 40-Klasse. Anlässlich des Extreme 40 Sailing Events in Qingdao gab das dänische Team um Skipper Jes Gram-Hansen und Co-Skipper Rasmus Köstner bekannt, dass SAP als Namenssponsor der neue Partner des Teams ist, unter dessen Logo es zur Zeit bei der Kieler Woche (16. bis 24. Juni) segelt.
"Vor einem Jahr haben die Planungen angefangen, und nun starten wir als SAP-Team", so Jes Gram-Hansen erfreut. Der mehrfache Sieger der Match Race World Cup Tour war Mitglied des italienischen America's Cup-Syndikats Mascalzone Latino von 2005 bis 2007 und fuhr dort als Steuermann, während Partner Rasmus Köstner (34) für die Taktik verantwortlich war. Der 40-jährige Gram-Hansen wurde 2007 als bester Startskipper beim Louis Vuitton Cup ausgezeichnet.

SAP freue sich, das Engagement im Segelsport erweitern zu können, bestätigt Stefan Lacher, Chef der SAP Sailing Programm-Technologie. "Wir möchten unsere Erfahrung und unseren Einsatz mit dem SAP Extreme Sailing Team auf die nächste Ebene heben". Die Extreme Sailing Series zeichnen sich durch sehr schnelle und aktionsreiche Rennen aus, finden in direkter Nähe zu den Küsten oder den Hafenanlagen statt und punkten so mit extremer Zuschauernähe.

SAP als Premium-Partner der Kieler Woche hat bereits im Vorjahr viele Möglichkeiten aufgezeigt, wie Segeln zuschauerfreundlicher werden kann und dem Segelsport digital ein öffentliches, mediales Forum für ein großes Publikum geboten wird. Positionen und Ergebnisse werden in Echtzeit an Land projiziert und machen so das Segeln auch für einen deutlich erweiterten Publikumskreis erlebbar und begreifbar.

Für Jes Gram-Hansen und Rasmus Köstner steht das erste Jahr des SAP-Engagements unter dem Motto: Erfahrungen sammeln. Zwar konnte das SAP-Team bereits beim Welcome Race nach Eckernförde mit einem deutlichen Vorsprung von acht Minuten vor dem Trimaran "Carbon II" und dem M32 Kat "itelligence" der Gebrüder Sach gewinnen, "der Umstieg vom Mono auf einen Kat ist aber eine längere Herausforderung, und wir lernen beständig hinzu", gesteht Köstner. "Wir setzen uns selber sehr unter Druck, denn ein Platz auf dem Podium in der Extreme 40 Series ist im nächsten Jahr das erklärte Ziel."

Ein weiteres Ziel des Teams um Gram-Hansen und Köstner ist es, das Segeln für andere erfahrbar zu machen und die Attraktivität des Segelsports auch in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. "Dafür muss man es aber selber erleben", ist Köstner überzeugt. Ca. 500 Gäste, überwiegend Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, sind so im letzten Jahr an Bord des Extreme 40 Katamarans gewesen und haben selbst die Dynamik und die Rasanz des Sports erfahren. "Nur wer den Segelsport erlebt hat, kann seine Erfahrungen weitergeben. Dadurch werden hoffentlich mehr Menschen motiviert, sich in und um diesen Sport auch wirtschaftlich zu engagieren", beschreibt Köstner das Konzept hinter der Kampagne.

Für das laufende Jahr stehen die Verbesserung der Performance sowie eine Leistungssteigerung des Teams im Fokus des Trainings. An den ersten Events der Extreme 40 Series des Jahres in Oman, Quingdao und Istanbul haben die Dänen bereits teilgenommen. "Die Kerncrew steht natürlich", erklärt Köstner. "Wir sind grundsätzlich aber offen für andere Segler und partizipieren gerne an deren Erfahrungen." Beim erfolgreichen Welcome Race nach Eckernförde verstärkte zum Beispiel der deutsche Starbootsegler Markus Koy die Crew des SAP Kats.

Für die Kieler Woche hat sich SAP etwas Besonders einfallen lassen. Zwei Personen haben die Möglichkeit, über den Online-Dienst Twitter eine Mitfahrt auf dem SAP Extreme 40 Katamaran zu gewinnen. Und so fordert das Software Unternehmen die Kieler Woche-Besucher auf: "Gewinne eine Fahrt auf der SAP Extreme 40. Zum Mitmachen, tweete deine Nachricht an das Extreme Team und das Hashtag #SAPExtreme." (cs)

Weitere Informationen unter www.kieler-woche.de
Hermann Hell
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