Audi Laser World Championship 2012 Boltenhagen
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Pressemitteilung 9. Mai 2012
Top zwei Plätze unverändert

Winde aus wechselnden Richtungen mit Stärken zwischen acht und sechzehn Knoten sorgte für gemischte Ergebnisse in der Finalserie der Audi Laser World Championship 2012 in Boltenhagen.

Die große Überraschung bei dieser Weltmeisterschaft ist sicherlich die Leistung von Juan Maegli. Im Gegensatz zu seinen bekannteren Kontrahenten in der Laserklasse, deren Ergebnisse bedingt durch drehende Winde und stets wechselnde Wetterbedingungen recht unterschiedlich ausfielen, gelang es dem 23-jährigen Lasersegler aus Guatemala mit sehr konstanten Ergebnissen auf den dritten Platz vorzurücken. Toni Stipanovic (CRO) festigte seinen 2. Platz mit einem 24 Punkte großem Vorsprung vor Maegli. Der Australier Tom Slingsby schlug sich auch bei stärkeren Winden gut und bleibt mit einem 20 Punkte Vorsprung weiterhin auf Platz eins vor Stipanovic.

Obwohl die Finalrunde noch nicht entschieden ist, bedürfte es eines größeren Fehlers von Slingsby, um Stipanovic noch die Chance einzuräumen, ihn in den beiden letzten Wettfahrten am Donnerstag, den 10. Mai 2012 zu überholen. Beide Segler gelten als gute Starkwindsegler, so dass die morgigen Regatten trotzdem spannend zu beobachten sein dürften.

Nach einem unglaublichen Auf und Ab in der Top 15 liegen Andrew Maloney (NZL) auf dem vierten und Andreas Geritzer (AUT) auf dem fünften sowie Tom Burton (AUS) auf dem sechsten Platz von den Punkten her dicht beisammen.

Simon Grotelüschen hatte in der ersten Wettfahrt des Tages zu kämpfen, und überquerte als 39. die Ziellinie. Im zweiten Rennen ersegelte er einen respektablen 7. Platz womit er im Gesamtklassement auf dem elften Platz liegt. Philipp Buhl zeigte bei wenig Wind in der ersten Wettfahrt seine Stärke und wurde Erster, konnte aber mit einem 32. Platz im zweiten Rennen sein Gesamtergebnis nicht verbessern und liegt vor den letzten beiden Wettfahrten auf Platz 18.

Sechs der zwölf Olmpiatickets, die in Boltenhagen noch verteilt werden, stehen nach der Einteilung der Gold-, Silber- und Bronzeflotte bereits fest. Thailand, Irland, Portugal, Litauen, Tunesien und die Ukraine haben nun die Möglichkeit, einen Laser-Segler zu den Olympischen Spielen vor Weymouth im Süden Englands zu schicken. Zehn Segler in der Silberflotte kämpfen jetzt um die übrigen sechs Nationentickets. Für die Segler der Bronzeflotte besteht nun keine Chance mehr, eines der begehrten Tickets zu erringen.
Alle Ergebnisse http://www.laserworldchampionship.com/ergebnisse.html hier .
Deike Maria Flemming
Norddeutscher Regatta Verein Papenreye 63 22453 Hamburg


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