Audi Laser World Championship 2012 Boltenhagen
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Pressemitteilung 21. Mai 2012
Die Sieger der Audi Laser World Championship 2012 stehen fest

Mit der Siegerehrung für die Laser Radial Damen am Sonntag, den 20. Mai, ging die Audi Laser World Championship 2012 in Boltenhagen, Mecklenburg-Vorpommern zu Ende. Über 300 Segler aus 61 Nationen segelten insgesamt 26 Wettfahrten. Tom Slingsby aus Australien wurde Weltmeister und Gintare Scheidt aus Litauen Weltmeisterin. Die folgenden Länder qualifizierten sich für die letzten 25 Prozent der Olympia-Tickets im Laser Standard: Portugal, Irland, Litauen, Tunesien, Ukraine, Thailand, Tschechische Republik, Kolumbien, Venezuela, Trinidad und Tobago und Mexiko. In der Laser Radial Klasse qualifizierten sich diese neun Länder: Polen, die Niederlande, Niederländische Antillen, Guatemala, Russland, Uruguay, Griechenland, Estland, Amerikanische Jungferninseln und Peru.

Am 4. Mai 2012 begann die Regattaserie mit dem „Practice Race“ der Herren und der Eröffnungszeremonie, bei der die Boltenhagener Grundschulkinder stolz die Nationenflaggen in den Festsaal trugen. Obwohl er von vielen als ein Schwerwindspezialist gesehen wird, konnte der Weltmeister des letzten Jahres, Tom Slingsby (AUS), sich auch in den leichten Winden beweisen, die während der Wettfahrtserie auf der Wohlenberger Wiek dominierten. Vom ersten Tag an übernahm er die Führung und konnte eindrucksvolle fünf erste Plätze ersegeln, wodurch er in der letzten Wettfahrt aufgrund eines 30 Punkte großen Vorsprungs zum zweitplatzierten Tonci Stipanovic (CRO) nicht mehr antreten musste und stattdessen seinen verletzten Fuß auskurieren konnte. Stipanovic selber hatte einen Vorsprung von 21 Punkten vor Andrew Maloney (NZL) aufbauen können, sodass auch er in der finalen Wettfahrt am 10. Mai nicht mehr antreten musste.

Schirmherr Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern, kam zur Siegerehrung der Herren und erklärte, wie stolz er sei, dass sein Land für diese Weltmeisterschaft ausgewählt wurde. Auch Sven Klünder, der den Titelsponsor Audi vertrat, hielt eine kurze Ansprache, die bei den Seglern, welche er um die viele Zeit auf dem Wasser ein wenig beneidete, gut ankam. Auf dem Podium dankte Slingsby seinen Trainern und den Seglern, die ihm zu seinen persönlichen Bestleistungen herausforderten.

Die Serie der Damen im Laser Radial begann mit dem „Practice Race“ und einer eigenen Eröffnungszeremonie am 14. Mai. Die stets wechselnden Windbedingungen sorgten für Spannung und tägliche neue Konstellationen in der Gesamtwertung, wodurch anders als bei den Herren nie ein klarer Favorit feststand. Die Wettfahrten begannen in starken Winden, oftmals um die 20 Knoten, doch zum Ende der Regattaserie schwachte der Wind so sehr ab, dass die Starts an den letzten beiden Tagen verschoben werden mussten. Den Seglern und Trainern schien das nichts auszumachen, denn sie genossen die fast karibischen Bedingungen und nutzten die kleine Pause, um sich im Race Village zu sonnen.

Die Gewinnerin der Regatta, Gintare Scheidt (LTU) war am Ende des ersten Renntages nur Zwölfte, aber durch ihre konstanten Ergebnisse, fast ausschließlich Top 10-Plätze, konnte sie am letzten Tag den Gesamtsieg einfahren ohne auch nur eine einzige Wettfahrt gewonnen zu haben. Obwohl die Wohlenberger Wiek Teil der Ostsee ist, liegt die Bucht doch so geschützt, dass die umgebende Küste Bedingungen auf dem Wasser erzeugt, die mit einem Binnenrevier zu vergleichen sind. Diese Voraussetzungen waren ideal für Scheidt, die auf Binnenseen segeln gelernt hatte, und sich entsprechend leicht an die Windbedingungen gewöhnen konnte. Silbermedaillengewinnerin Lijia Xu (CHN) und Bronzemedaillengewinnerin Sari Multala (FIN) sowie die viertplatzierte Alison Young (GBR) erreichten alle individuelle Wettfahrtsiege, hatten aber Schwierigkeiten, in allen zwölf Wettfahrten gleichbleibend gute Ergebnisse einzufahren.

Die Siegerehrung der Damen am 20. Mai in der Weißen Wiek, Boltenhagen, kam bei den Seglerinnen sehr gut an. Bevor der offizielle Teil begann, wurde das Buffet eröffnet und bei guter Stimmung genossen die Seglerinnen, Gäste, Partner und Helfer das Essen sowie die Getränke von den Partnern Glashäger und Lübzer.

Der geschäftsführende Sekretär der Internationalen Laser Klassenvereinigung, Jeff Martin, führte durch die Veranstaltung und stellte dabei die internationale Jury vor, die er mit einem Augenzwinkern das „Komitee der gelben Flaggen“ nannte. Felix Oehme vom gastgebenden Club NORDDEUTSCHER REGATTA VEREIN begrüßte die Seglerinnen und dankte Frau Anne Hecking, der Direktorin des Iberotels und des Dorfhotels, sowie Andreas Hundsdörfer, dem Geschäftsführer der Sea-Site GmbH, für ihre freundliche Unterstützung während der Weltmeisterschaft.

Den Partnern dankte Felix Oehme ebenfalls: Marinepool, von denen die Willkommensgeschenk-Taschen für die Seglerinnen und die Verantsaltungskleidung für die Helfer gestellt wurden, Scho-Ka-Kola, die den Seglerinnen und Helfern Snacks im Regattabüro zur Verfügung stellten, dem Bier-Sponsor Lübzer, dem Mineralwasser-Sponsor Glashäger, boot Düsseldorf, die das „boot Inport Race“ unterstützten, Heinke Böhnert, die die Preise stiftete und zu guter Letzt dem namensgebenden Partner der Veranstaltung Audi AG. Er bat außerdem die 50 Helferinnen und Helfer auf die Bühne, welche die Veranstaltung möglich gemacht hatten und dafür einen kräftigen Applaus ernteten.

Wettfahrtleiter Klaus Lahme hob hervor, das es ihm und seinem Team ein besonderes Vergnügen gewesen sei, so ein großartiges Leistungsniveau bei dieser Weltmeisterschaft zu sehen, bevor er die besten Seglerinnen ehrte. Zuerst bekam Paulina Czubachowska aus Polen den "Rookie Prize", für die beste erstmalige Teilnahme an einer Weltmeisterschaft, danach wurden die Plätze zehn bis vier nacheinander auf die Bühne gebeten: Charlotte Dobson (GBR), Paige Railey (USA), Sarah Steyaert (FRA), Cecilia Carranza Saroli (ARG), Marit Bouwmeester (NED) und Alison Young (GBR).
“Für mich ist das eines der tollsten Ergebnisse dieser Weltmeisterschaft”, sagte der Wettfahrtleiter über Erika Reineke, die insgesamt Achte wurde und mit nur 18 Jahren die U21-Wertung mit einem Vorsprung von 122 Punkten gewann. Dann verkündete er die Medaillenplätze. Die drittplattierte Sari Multala aus Finnland, die zweitplatzierte Lijia Xu aus China und die neue Weltmeisterin Gintare Scheidt aus Litauen kamen unter großem Applaus auf die Bühne, wo sie ihre Preise, maritime Acrylbilder von der Künstlerin Heinke Böhnert, erhielten. Vom Podium aus genoss die Siegerin und erstmalige Weltmeisterin sichtlich ergriffen die litauische Nationalhymne, welche zu ihren Ehren gespielt wurde. Gintare Scheidt nutzte ihre Rede, um neben ihrem Trainer auch ihrer Familie zu danken, insbesondere ihrer Mutter, ihrem Mann und ihrem jungen Sohn, der sie stets ermuntert, schnell zu segeln.

Die endgültigen Ergebnisse finden Sie http://www.laserworldchampionship.com/ergebnisse.html hier und Bilder der gesamten Veranstaltung http://www.laserworldchampionship.com/medien/bilder.html hier .

Die Audi Laser World Championship 2012 wird von den Partnern Audi AG, Weiße Wiek Hotels & Marina, Marinepool Spirit of the Ocean, Lübzer, Scho-Ka-Kola, Glashäger, boot Düsseldorf und Heinke Böhnert unterstützt.

Deike Maria Flemming


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