Hamburg, 11. Juli 2013
German Offshore Challenger „SGM“ startet in Cowes
bei der Gazprom Swan 60 WM
Vom 13. bis zum 19. Juli 2013 treffen sich fünf Yachten des Typs Gazprom Swan 60 zum ersten Kräftemessen der Saison im Segel-Mekka Cowes auf der Isle of Wight. Die jungen Segler vom German Offshore Challenger sind dabei besonders hoch motiviert. Unter dem Stander des Norddeutschen Regatta Vereins wollen sie die Weltelite aufmischen. Man ist aber realistisch: Die Vorgabe ist zunächst „sicher ins Ziel kommen“. Ein Platz unter den ersten drei wäre ausgezeichnet.
Zu den Challengern gehören die Olympiateilnehmer Robert Stanjek (Starboot) und Kathrin Kadelbach (470er). Stanjek ist besonders heiß auf den Wettbewerb. Nach seiner Offshore Premiere als Taktiker auf Tim Krögers Swan 60 beim ersten Nord Stream Race 2012, will er sich jetzt auch als Skipper beweisen. Das Handling einer großen Crew ist für ihn eine neue Herausforderung.
Neu dabei sind auch Marco Schürmann, der als Personal Trainer und 18 Footer-Segler beste Voraussetzungen für den Spinnakertrimm mitbringt sowie der gebürtige Spanier Victor Marino, der sich speziell um den Riggtrimm kümmern und so erheblich zur Performance des Bootes beitragen wird.
„Das Konzept, junge Nachwuchssegler mit Hilfe erfahrener Experten an das Offshore-Regattasegeln heranzuführen, findet auch in Cowes wieder seine Anwendung“, erklärt Initiator Arne Hirsch das GOC Projekt. Die “jungen Wilden“ bekommen Unterstützung von einigen „alten Hasen“ des Big Boat Geschehens und lernen so sehr schnell die Abläufe an Bord kennen.
Der neu benannte Bootsmann Tom Swift hat schon auf der Swan 60 „Spirit of Europe“ am Nord Stream Race 2012 teilgenommen und bringt viel Erfahrung von der TP52 „Container“ mit, auf der er zusammen mit Markus Wieser gesegelt ist. Juan Luis Paez ist ein erfahrener Navigator und wird Kathrin Kadelbach bei der Taktik unterstützen.
Seit dem letzten Auftritt bei der Delta Lloyd North Sea Regatta im Mai haben die Segler alles daran gesetzt, um es den Profis bei der Weltmeisterschaft nicht zu einfach zu machen. Im Training und auf Regatten wie der Kieler Woche wurden viele Seemeilen in verschiedenen Bootklassen zurückgelegt. Unter anderem gewann Lars Raschdorf auf der „Silva Hispaniola“ die Kieler Woche. Dazu kam verstärktes Fitness-Training und die Ausarbeitung eines „Playbooks“ in dem alle Aufgaben und Abläufe für die Manöver festgehalten werden.
Im Anschluss an die WM wird es nicht viel Gelegenheit zum Ausruhen geben, denn mit der Cowes Week, dem Fastnet Race und dem Nord Stream Race warten auf die German Offshore Challenger die nächsten Highlights und Herausforderungen, wobei sich die Crewkonstellation zum Nord Stream Race noch etwas ändern wird.
Der Name der Yacht „SGM“ leitet sich ab von dem russischen Unternehmen Stroygazmontazh, das unter anderem auch am Bau der Nord Stream Pipeline beteiligt war. Stroygazmontazh hat den umweltfreundlichen Segelsport für sein Sponsoring-Engagement ausgewählt, um seinen eigenen Fokus auf Umwelt- und Qualitätsstandards zu unterstreichen.
Die Crew der "SGM" bei der Swan 60 WM:
Name Position
Robert Stanjek Helmsman
Kathrin Kadelbach Taktik
Juan Luis Paez Navigator
Frithjof Kleen Pit
Moritz Bohnenberger Pit
Lars Raschdorf index
Lena Beuke Sewer
Benjamin Meyer Sewer
Kai Becker Floater
Marco Schürmann Kite
Peter Knauft Floater / Trimm
Robert Nest Jib
Martin Staats Mast
Victor Marino Mast
Sven Wegner Floater
Marco Schönwitz Midbow
Tom Swift Bow
Anne Fritzemeier Media Crew
Die Swan 60 „SGM“; Foto: NRV
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Anne Fritzemeier
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