Kieler Woche - Pressemitteilung Nr. 1, Montag, 24. Juni
24.06.2013
Erfolgreicher Saisonauftakt für die Esimit Europa 2 mit zwei Siegen und neuem Streckenrekord
Segellegende Jochen Schümann erzielt mit Esimit Sailing Team vor Tausenden von Zuschauern neuen Streckenrekord beim Welcome Race auf der Kieler Woche in der Klasse der Einrumpfboote - Europas schnellste und technologisch ausgereifteste Segelyacht markiert damit ihren 20. und 21. Sieg – Neben dem sportlichen Teil gab es außerdem ein Segelevent mit Kindern mit Behinderungen von der Stiftung Drachensee, ein Treffen mit führenden Vertretern des Hauptsponsors GAZPROM und die Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrages mit adidas Sailing.
Kiel, 24. Juni 2013 - Die Kieler Woche machte ihrem Ruf als weltgrößtem Segelsportevent mit drei Millionen Besuchern, 5.000 Regattateilnehmern und 2.000 Segelyachten alle Ehre. Indem sie die Ziellinie in beiden Teilen des Welcome Races zwischen Kiel und Eckernförde als erstes Einrumpfboot überquerte, hat die Esimit Europa 2 ihren ersten Auftritt außerhalb des Mittelmeeres erfolgreich gemeistert. Seit ihrer Taufe im Juni 2010 ist die Esimit Europa 2 mit ihren insgesamt 21 Siegen und sechs Rennrekorden ungeschlagen. Die Botschaft „All together - for Europe" steht ebenfalls für sehr emotionale und schöne Momente, beispielsweise als Kinder mit Down-Syndrom das Esimit Sailing Team beim Training begleiten durften.
Das Esimit Europa Projekt ist nicht nur eines der international ehrgeizigsten Projekte im Segelsport, sondern auch das einzige, das Spitzensport, Diplomatie und unternehmerischen Erfolg mit einem klaren Ziel vereint, und zwar die Zusammenarbeit der Europäer zu fördern. Die hohen Werte, die stabile Finanzierung und die ambitionierten Ziele des Esimit Europa Projekts sind auch von namhaften Unternehmen, wie dem Hauptsponsor GAZPROM und dem offiziellen Parter BMW, erkannt worden. In Kiel ist nunmehr adidas Saling als offizieller Projekt-Sponsor hinzugekommen.
„Bei Esimit Europa streben wir ausschließlich nach Spitzenleistungen. Durch Zusammenarbeit und ständige Innovation wollen wir Perfektion auf jedem Gebiet erreichen und somit zum Ausdruck bringen, welches Potential in Europa steckt. Auf der Kieler Woche einen neuen Rekord in der Klasse der Einrumpfboote zu erzielen, ist für mich daher von besonderer Bedeutung. Einerseits haben wir damit bewiesen, dass wir uns und die Yacht intensiv auf die Regatta vorbereitet haben. Andererseits war es für mich eine Ehre, führende Vertreter von GAZPROM Germania dabei zu haben. Ihr großes Engagement als Hauptsponsor für das Esimit Europa Projekt, ist für uns starker Ansporn auch bei dem in wenigen Tagen startenden ÅF Offshore Race in Schweden hervorragende Leistungen zu zeigen", betonte Igor Simcic, Gründer des Esimit Europa Projekts.
„Der Segelsport steht für Teamgeist, Innovation, Strategie und Wettkampf – Attribute, mit denen sich GAZPROM voll und ganz identifiziert. Umso mehr freuen wir uns, als Partner der Esimit Europa 2 beim größten Segelsportevent der Welt an Bord sein zu dürfen", fügte der Direktor der Unternehmenskommunikation von GAZPROM Germania, Burkhard Woelki, hinzu.
Mit einer erreichten Zeit von 2:08,31 Stunden hat die Esimit Europa 2 beim Welcome Race auf der Kieler Woche einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie die schnellste Segelyacht Europas ist. Jochen Schümann, Skipper der Esimit Europa 2, zeigte sich mit der Leistung seiner Crew und dem Ergebnis sehr zufrieden: „Es waren zwei sehr spannende Rennen für mich und ich bin froh, dass sich unsere neuen Segel und die strategischen Veränderungen, die wir seit der letzten Saison vorgenommen haben, in der Praxis ausgezahlt haben. Aus Wettkampfsicht heraus haben wir keine Fehler gemacht. Wir haben unseren Fokus voll und ganz auf den neuen Streckenrekord für Einrumpfboote gerichtet und ich bin freue mich sehr, dass wir ihn geknackt haben."
Im Zusammenhang mit der Kieler Woche traf das Esimit Segelteam auch auf Olaf Thon, den früheren Mannschaftskapitän von Schalke 04 und Fußballweltmeister von 1990.
„Es war toll, Olaf Thon zu treffen, ein wahrhafter deutscher Fußball-Champion und engagierter Ex-Kapitän des FC Schalke 04. Mit dem Tausch unseres offiziellen T-Shirts und der Flaggen haben wir die gegenseitige Unterstützung zwischen zwei erfolgreichen Sport-Teams dokumentiert. Obwohl wir in unterschiedlichen Sportarten kämpfen, sind beide Teams international hoch qualifiziert und setzen sich aus hervorragenden Sportler unterschiedlichster Herkunft zusammen", so Jochen Schümann.
Olaf Thon, Ex-Kapitän FC Schalke 04 und Weltmeister 1990 ergänzte: „Ob in der Arena auf Schalke oder an der Kieler Förde – wir Sportler sitzen in einem Boot, wenn es darum geht, Menschen verschiedenster Nationen zusammen zu bringen. Was das Esimit Europa Projekt so besonders macht ist seine europäische Vision. 'All Europeans together in the same boat' ist mehr als nur ein Leitmotiv. Wie auch auf Schalke kämpft hier ein internationales Team gemeinsam für den Erfolg. Ich wünsche Jochen und seinem Team eine erfolgreiche Saison."
Über das Projekt Esimit Europa, das Esimit Sailing Team und die Maxiyacht Esimit Europa 2
1995 von Igor Simcic gegründet, hat das Esimit-Europa-Projekt, repräsentiert durch die Segelyacht „Esimit Europa 2“ und das Esimit Sailing Team, zum Ziel, durch die vereinigende Kraft des Sports eine paneuropäische Zusammenarbeit zu fördern sowie ein gemeinsames europäisches Identitätsgefühl zu vermitteln.
Die 30,50 Meter lange Yacht hat einen 44 Meter hohen Mast, eine Breite von 5,3 Metern und wird von 18 Segelgrößen aus zehn europäischen Nationen gesegelt. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 38 Knoten ist sie eines der schnellsten Einrumpfboote der Welt. Inspiriert durch Esimit Europas wichtigste Botschaft "All together – for Europe", segelt das Esimit Sailing Team unter der Flagge der Europäischen Union und verbreitet die Segelwerte Teamwork, Solidarität, Innovation und Kollaboration. Seit der Taufe im Juni 2010 konnte die „Esimit Europa 2" 19 Line-Honours-Siege bei 19 Regatten erreichen und stellte fünf Rekorde auf. Hauptsponsor ist das global tätige Energieunternehmen Gazprom, der offizielle Partner ist BMW.
Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, und wird von Martin Schulz, dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, unterstützt.
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