Aktuelle Nachrichten 2007
Nachrichten 2007
04.04.2007
Das Brummen des Rosinenbombers
Flugzeuge, Hubschrauber und Ballone am Hamburger Himmel
818. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG mit attraktivem Luftprogramm
Das größte Hafenfest der Welt vom 11. bis 13. Mai

Beim 818. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG vom 11. bis 13. Mai wird nicht nur auf der Elbe vor den berühmten Landungsbrücken und auf der Hafenmeile zwischen Speicherstadt und Museumshafen Oevelgönne gefeiert. Auch am Himmel bietet das größte Hafenfest der Welt ein attraktives und unterhaltsames Programm mit Flugzeugen, Heißluftballonen und Heißluftschiffen, Hubschraubern und Fallschirmspringern. Der prominenteste fliegende Gast ist der Rosinenbomber Douglas DC-3. Einen besonderen Augenschmaus verspricht am Samstagabend ab 22.30 Uhr das große JEVER-Feuerwerk.

Der unbestrittene Star unter den insgesamt rund 30 Flugzeugen, die zum HAFENGEBURTSTAG HAMBURG kommen, ist zweifellos Deutschlands einziger noch fliegender Rosinenbomber. Die Douglas DC-3 wurde 1944 gebaut und ist seit 2001 in Berlin beheimatet. Das tief blubbernde Brummen ihrer Motoren können die Besucher des größten Hafenfestes der Welt am Sonntag, 13. Mai, ab 12 Uhr nahezu stündlich erleben. Dann wird die DC-3 die Elbe bei den Landungsbrücken überfliegen.

Mit Maschinen dieses Typs hatte die US-amerikanische Armee im Winter 1948/49 die damals isolierte Bevölkerung West-Berlins mit Lebensmitteln aus der Luft versorgt, was den Flugzeugen den Spitznamen „Rosinenbomber“ einbrachte. Die mit rund 280.000 Flügen von bis zu 400 Flugzeugen größte Luftbrücke aller Zeiten wurde im vergangenen Jahr verfilmt. Dabei war die Douglas DC-3, die zum HAFENGEBURTSTAG HAMBURG kommt, der einzige reale Rosinenbomber, der auch tatsächlich abgehoben ist, alle anderen waren computeranimiert.

Eine Nummer kleiner, dafür aber filigraner geht es bei den Formationsflügen zu, die gleich mehrere Staffeln zeigen werden. Erstmals dabei ist die einzige fliegende Reservistenkameradschaft der Bundeswehr, die 1994 gegründete RK Flugdienst mit ehemaligen Bundeswehr-Transportflugzeugen wie einer Dornier DO 28 D2. Mit Walter und Toni Eichmann zeigt auch ein Vater-Sohn-Gespann beim HAFENGEBURTSTAG HAMBURG sein fliegerisches Können. Die beiden erfahrenen Piloten aus dem hessischen Bad Camberg werden mit zwei North American AT-6, ehemaligen Militär-Trainingsmaschinen mit rund 600 PS, Formation fliegen.

Einen besonderen Clou haben sich die Piloten der Black Birds ausgedacht. Sie werden bei ihren Flügen Rauchschleppen in den Farben der deutschen Flagge Schwarz-Rot-Gold an den Hamburger Himmel zaubern. Gute alte Bekannte und immer wieder eine Augenweide beim größten Hafenfest der Welt sind die historischen Doppeldecker der Piper-Staffel aus Büsum. Auch die Airbus-Motorfluggruppe sowie die Maschinen von Air Hamburg werden sich mit Formationsflügen beteiligen.

Dass es auch ohne Motor aufwärts gehen kann, werden rund 20 Heißluftballone, darunter auch Sonderformen wie ein Gabelstapler oder ein Ottifant zeigen. Erstmals haben sich sieben Luftfahrtunternehmen zusammengeschlossen, um möglichst viele Ballone in die Luft zu bringen. Am Freitag, 11. Mai, werden zahlreiche von ihnen um 22 Uhr beim Ballonglühen am Ufer gegenüber den Landungsbrücken eine attraktive Vorführung präsentieren. Noch farbenprächtiger wird der Himmel über Hamburg am Samstag, 12. Mai, ab 22.30 Uhr beim großen JEVER-Feuerwerk erstrahlen.

Nach langer Zeit werden erstmals wieder vier Heißluftschiffe beim HAFENGEBURTSTAG HAMBURG dabei sein. Sie sehen aus wie kleine Zeppeline und werden über einen Brenner mit Heißluft angetrieben. Im Gegensatz zu den Ballonen lassen sie sich per Hand gezielt steuern, was eine Menge Muskelkraft erfordert. Ob Heißluftballon oder Heißluftschiff, einig sind sich die Piloten beim Grüßen: Zum Start heißt es „Glück ab“, bei der Landung wünschen sie sich „Gut Land“.

Genau das mag mancher Besucher des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG auch den Fallschirmspringern von Demo-Team Norddeutschland zurufen wollen, wenn diese versuchen werden, auf einem schwimmenden Ponton mitten auf der Elbe zu landen. Spektakulär, doch mit überaus ernstem Hintergrund sind die Fast Roping Übungen mit dem Marinehubschrauber „Sea King“ und dem Minenjagdboot „Überherrn“. Dabei wird die Rettung Schiffbrüchiger auf hoher See von einem Hubschrauber simuliert.

Richtig hoch hinaus geht es bei den Live-Schaltungen zu den Piloten der Lufthansa-Maschinen, die das Hamburger Hafengebiet überfliegen. Nicht ganz so weit nach oben wie die Linienmaschinen zieht es die „Tante Ju“ genannte Junkers Ju 52 der Lufthansa-Berlin-Stiftung, die das größte Hafenfest der Welt an allen drei Festtagen überfliegen wird. Einen hervorragenden Blick auf den HAFENGEBURTSTAG HAMBURG erlauben die Hubschrauberrundflüge.

Das Programm und viele weitere wertvolle Tipps rund um den HAFENGEBURTSTAG HAMBURG finden Interessierte unter www.hafengeburtstag-hamburg.de oder unter der Hotline der Hamburg Tourismus GmbH täglich von 8 bis 20 Uhr: 040 30051300. Dank geht an den Hauptsponsor des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG, das Friesische Brauhaus zu Jever, sowie an den Co-Sponsor Nordwest Lotto und Toto Hamburg, ohne deren Hilfe das größte Hafenfest der Welt nicht stattfinden könnte.

Redaktion: Ines Helbig, Tel.: 040-3569-2445, Fax: 040-3569-2180 E-Mail: ines.helbig@hamburg-messe.de
Weitere Pressetexte und -fotos zum Download unter www.hafengeburtstag-hamburg.de
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