Pressemitteilung zum ersten Geburtstag
7. Februar 2011
SegelReporter.com: Ein Jährling wird erwachsen
Segeln ist cool, faszinierend, vielseitig – SR berichtet, erklärt, steckt an
HAMBURG. Im Dickicht des Internets schießen neue Websites wie Pilze aus dem
Boden. Viele verschwinden schon wieder aus dem Cyberspace, bevor ihre
Zielgruppe sie richtig wahrgenommen hat. Als am 7. Februar 2010 ein kleines,
aber enthusiastisches Team im Netz unter www.SegelReporter.com zum 33.
America’s Cup aus Valencia online ging, waren Skeptiker und Missgünste nicht
weit. Der mediale Kuchen sei verteilt, die Szene angeblich gesättigt. Aber
es gab auch andere Stimmen, Optimismus und viel Zuspruch. Genau ein Jahr
danach verzeichnet die Seite jeden Tag rund 2.500 Besuche. Allein mehr als
18.000 unterschiedliche „Surfer“ informierten, inspirierten und amüsierten
sich im Januar durch hintergründige News, augenzwinkernde Streiflichter und
Knarrblogs sowie multimedialen Content rund um den Segelsport.
SegelReporter.com wächst und wächst – sehr zur Freude seiner Macher Andreas
John und Carsten Kemmling sowie der stetig wachsenden Schar an Fans.
Als das Hamburger Duo im Internet an den Start ging, gründete es kein fett
finanziertes Startup der dot.com-Hysterie. Klein, aber fein wurde die
Plattform, deren Ursprungsidee ein reiner Segelblog war, als statische Seite
scharf geschaltet. Kinderkrankheiten mussten geheilt werden, kleinere Bugs;
aber ihrem Leitgedanken sind die Initiatoren bis heute nicht nur treu
geblieben, sie entsprechen ihm stets auf Neue: Segeln ist cool,
faszinierend, vielseitig – SegelReporter berichtet, erklärt, steckt an. Über
ansprechenden Inhalt setzt er sich wohltuend von unprätentiöser Gemengelage
ab.
Das Besondere an SegelReporter.com ist zunächst, dass es nicht der
verlängerte, virtuelle Arm eines gestandenen Printmediums ist, sondern quasi
eine permanent aktualisierte Netzzeitung für sich. „Segeln ist der ideale
Internetsport“, waren John und Kemmling damals wie heute hundertprozentig
überzeugt, auch weil die Lieblingsdisziplin vieler hunderttausend Deutscher
in der klassischen Tagespresse so spärlich berücksichtigt wird. Die
Seglerinnen und Segler seien allerdings ein anspruchsvolles, kritisches
Klientel. John: „Deshalb ist Kompetenz oberstes Gebot und gilt auch für
unser Super-Netzwerk an Reportern und Informanten aus der Wassersportbranche
und aus der Regattaszene.“
Andreas John (50) – „ich fühle mich noch jung genug fürs Internet“ –
arbeitet seit zehn Jahren als Business Coach. Er war Gründer und Sportchef
des ersten deutschen America’s Cup-Teams, segelt in der
Formula-18-Katamaranklasse und eine spektakuläre Flügel-Moth. John ist der
Kaufmann und Vermarkter. Chefredakteur Carsten Kemmling (45), der Journalist
mit spitzer Feder, arbeitete zehn Jahre als Reporter bei der Zeitschrift
YACHT. Der dreimalige Deutsche Meister im Match Race schätzt Wettkämpfe
ebenso wie den gemütlichen Fahrtentörn mit der Familie. Der Reiz: „Es gibt
keine Blaupause für die Webseite. Wir pushen unser eigenes Produkt und
lernen jeden Tag dazu. Kostspielige Fehler müssen sofort abgestellt werden.
Manchmal wäre etwas mehr Budget im Hintergrund schön, aber diesen Luxus
haben wir nicht.“
Mancher Beitrag wird auch wider den tierischen Ernst ins World Wide Web
gestellt. „An einem trüben, nassen (iggelligen) Wintertag starte ich nach
dieser Lektüre äußerst erheitert in den Tag“, kommentierte Ole H. einen
bissig satirischen Blog vom „SR-Herausgeber“ unter Pseudonym Herbert
Grabufke, der die Leserschaft zuweilen spaltet wie kein Zweiter. 78
Reaktionen, darunter Pro und auch scharfes Contra, hatte sein humorvoll
gemeinter Vorab-Test eines fiktiven Bootstyps namens Favela 45 hervorgerufen
– allein das schafft nur äußerst selten ein Text im angeblich so vergänglich
flüchtigen Internet. „Wir wollen das Publikum wecken und reizen“, verrät der
Chefredakteur das Konzept, „mit braven Allerweltgeschichten würde das nicht
gelingen.“ So wurden in nur vier Monaten schon insgesamt 1.239 Kommentare
geschrieben.
Mit einem feinsinnigen Gespür für das besondere Foto, das spektakuläre Video
und den pfiffigen Dreh einer Story produziert das Team inzwischen deutlich
mehr als die verlässlichen zwei bis drei Artikel pro Tag, mit denen
angefangen wurde, um die Reichweite kontinuierlich aufzubauen. 836 wurden es
in einem Jahr. Inzwischen verzeichnet das digitale Zählwerk fast im
Wochentakt neue Allzeithochs. Knapp 200.000 Seitenaufrufe gab es im Januar,
obwohl die Seite nicht als Klick-Maschine aufgebaut ist. Durchschnittlich
vier Minuten verweilen die Leser pro Besuch. „Sogar die Profis, die uns im
Hintergrund freundschaftlich zur Seite stehen, sind vom Erfolg erstaunt“,
sagt John und hebt den Internetdienstleister „Multimediacs“ aus Hamburg
hervor, ohne den das erste halbe Jahr „undenkbar“ gewesen wäre. Das aktuelle
Webdesign und die Programmierung stammen von der Kieler Internetagentur
„vektorrausch“.
Doch was wäre die schönste Website auf Dauer anderes als Liebhaberei, wenn
sie nicht auch wirtschaftlich erfolgreich würde. Lange blieb die Seite
werbefrei, denn Andreas John setzte nicht auf die „schnelle Mark am Bahnhof“
durch billige Banner. Inzwischen gibt es die ersten überzeugten Inserenten,
die auf SegelReporter.com ihre Produkte zielgerichtet anbieten. „In der
deftigen Wirtschafts- und Finanzkrise haben viele Kunden zurecht abgewartet,
ob wir uns überhaupt durchsetzen“, so John, „den langen Atem hatten wir
mitgebracht, und inzwischen sprechen die Fakten für unser Konzept und seinen
Erfolg.“
Viele neue Projekte seien für 2011 auf der Startrampe, kündigen die
Jährlinge an. Dabei stapeln die Chefs ein wenig tief, gar so als wollten sie
noch nicht richtig erwachsen werden: „SegelReporter.com ist jetzt aus dem
Maxi-Cosi heraus, steht im Laufstall und macht durch rhythmisches Reißen am
Geländer Kund, dass wir bereit sind für weitere Taten.“ Alle Ideen haben
gemein, dass Andreas John und Carsten Kemmling sie in einigen vielleicht
entscheidenden Punkten etwas anders umsetzen als erwartet. Eben SR-like. Wie
sagt der Kommentator alias Ostnordost so treffend: „Damit Segeln nicht zu
trocken wird, legen Sie einfach ein paar Beaufort drauf. Danke dafür und
weiter Kurs halten!“
Weitere Informationen und Fotos:
www.SegelReporter.com
Carsten Kemmling
Chefredakteur und Gründer
CK@SegelReporter.com, +49 (160) 4451453
Andreas John
Kaufmännische Leitung und Gründer
AJ@SegelReporter.com, +49 (160) 150-2550
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